Blogtour „Schrank am Strand“ 4. Tag – Panikattacken / Angststörungen

Hallo meine Liebe Blogtour – Freunde,
und Willkommen zu Tag 4 unserer Blogtour
„Schrank am Strand“
von Heike Karen Gürtler.

———————————————————————————————-
Bisher gab es bei der Tour bereits sehr informative Beiträge.
Los ging es bei Annett mit „Welten in einem Wort“.
Tag 2 war Jacqueline an der Reihe. Bei ihr gab es ein Interview mit der Autorin zu lesen.
Und gestern machte die Tour halt bei Tamara. Sie beschrieb euch Lena genauer.
Morgen geht es dann weiter, mit dem letzten Tag bei Rachel.
———————————————————————————————-
Bei mir dreht sich heute alles um
Panikattacken / Angststörungen
Zu Beginn erst einmal zwei Definitionen …
Panikattacke
Als Panikattacke wird das einzelne plötzliche und
in der Regel nur einige Minuten anhaltende Auftreten einer körperlichen und
psychischen Alarmreaktion (fight or flight) ohne objektiven äußeren
Anlass bezeichnet. Oft ist den Betroffenen nicht klar, dass ihre Symptome
Ausdruck einer Panikreaktion sind. Die ursprünglich der Energiebereitstellung
(und damit dem Überleben) dienenden vegetativen Reaktionen im Körper werden dadurch
als (lebens-) bedrohlich erlebt, was die Panik weiter antreibt.
Bei einigen Personen können die Panikattacken sich auch
über einen längeren Zeitraum (bis zu mehreren Stunden) mit abgeschwächten
Symptomen erstrecken. Weiterhin stehen bei einigen Personen die psychischen
Symptome (Angstgedanken, Derealisation und Depersonalisation) im Vordergrund,
während die physischen kaum ausgeprägt sind. Beiden Gruppen gemeinsam ist, dass
die Symptome oft nicht als Auswirkung einer Panik erkannt werden.
Angststörung
Angststörung (auch: phobische Störung) ist
ein Sammelbegriff für psychische Störungen, bei denen entweder eine
übertriebene unspezifische Angst oder konkrete Furcht (Phobie) vor einem Objekt
bzw. einer Situation besteht oder eine der Situation angemessene Angst fehlt.
Auch die Panikstörung, bei der Ängste zu Panikattacken führen, zählt zu den
Angststörungen.

 

Die wichtigsten
Formen sind einer Angststörung:
Panikstörung mit
oder ohne Agoraphobie
Generalisierte Angststörung
Soziale
Angststörung
Spezifische Phobien

Eine unbehandelte Angststörung kann sich immer mehr
verselbstständigen. Es kommt zur „Angst vor der Angst“ (Erwartungsangst),
und Angst auslösende Orte und Situationen werden vermieden. Als Folge ziehen sich
die Betroffenen immer mehr aus dem Leben zurück. Neben den Ängsten und den
damit einhergehenden körperlichen Symptomen leiden sie unter einem mangelnden
Vertrauen in die eigene Stärke und unter dem Gefühl des Ausgeliefertseins. […]
Ihr seht also eine Angststörung kann eine Panikattacke auslösen.

Was sind die Symptome?

Panikattacken
kommen wie aus dem Nichts und verlaufen in der Regel ziemlich heftig. Typische
Symptome einer Panikattacke sind:
– starkes Herzklopfen
– Schwindel
– Schweißausbrüche
– Todesangst
– Zittern
– Atemnot
– das Gefühl, in
Ohnmacht zu fallen
– Stuhl- und
Harndrang
– Kontrollverlust

Nach zehn bis 30 Minuten lassen die Symptome nach […]

Heute sind 3 Typen von Panikattacken bekannt:
1. Spontane Panikattacken
2. Angstbedingte Panikattacken
3. Situationsbedingte
Panikattacken

Wie kann man es behandeln?
In der akuten Phase ist die Kombination von Psychotherapie
mit Medikamenten am wirkungsvollsten. Für die Langzeittherapie scheint diese
Kombination oder Psychotherapie alleine ähnlich erfolgreich zu sein. Bei der
Behandlung der Panikstörung ist die Wirksamkeit der kognitiven Verhaltenstherapie
am besten untersucht. Therapieformen anderer Psychotherapierichtungen können
auch zur Behandlung der Panikstörung eingesetzt werden. […]
Antidepressiva,
und zwar die sogenannten SSRI (Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer), sind die erste
Wahl bei der medikamentösen Behandlung der Panikstörung. […]
Sind SSRI unzureichend wirksam, können andere
Antidepressiva oder Buspiron – ein Medikament, das auch über einen
Serotonin-Wirkmechanismus im Gehirn wirkt – eingesetzt werden. In sehr schweren
Fällen können eine gewisse Zeit lang Beruhigungsmittel (Tranquilizer)
verschrieben werden. Diese Medikamente – meist Benzodiazepine – hemmen die
Angst und beruhigen. Die großen Nachteile dieser Medikamente sind, dass sie
süchtig machen können, wenn sie über einen längeren Zeitraum eingenommen werden
und die Panikstörung nicht heilen können. […]

=> Der Bogen zum Buch „Schrank am Strand“ <= 

Lena, die Protagonistin, leidet selbst an einer Angststörung.
Direkt als Einstieg erlebt man als Leser eine Panikattacke Lenas hautnah mit.
Die Autorin Heike Karen Gürtler beschreibt in ihrem Roman Lenas Weg mit ihrer Krankheit klarzukommen.
Sie lässt den Leser daran teilhaben wie ihre Protagonistin eine Rückzugsort findet, wie sie lernt mit ihrer Krankheit zu leben.

Wie dies jedoch geschieht, dass müsst ihr allerdings schon selbst herausfinden.
Lest den Roman „Schrank am Strand“, es lohnt sich!
 

———————————————————————————————-

 

Das Gewinnspiel
 

Hauptpreis 
1x „Schrank am Strand“ in Print + Überraschung



 
Preis 2 – 3 
jeweils 1 Buch „Schrank am Strand“ in Print

Um die Chance auf einen der Preise zu haben beantwortet doch bitte die nachstehende Frage in den Kommentaren.

Ausgelost wird dann am Ende der Bewerbungsfrist.
Tagesfrage:
Kennt ihr in eurem Bekanntenkreis jemanden der an einer Angststörung bzw. an Panikattacken leidet?
Oder seid ihr sogar selbst betroffen?
Wenn ja wie geht ihr damit um?

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

 

8 Kommentare

  1. Hallo,

    ich kenne niemanden der so etwas hat oder hatte. Es ist sicher nicht leicht damit umzugehen.

    LG
    SaBine

  2. Hier bin ich froh das ich die Frage mit NEIN beantworten kann.
    Das ist für die Betroffenen schon sehr schlimm.
    Man liest ja immer wieder davon das manche Menschen sich in solchen Situationen nicht mal mehr aus dem Haus trauen. Das finde ich super schlimm da es die ganze Lebensqualität so beeinträchtigt und diese Menschen vom richtigen Leben ausschließt.

    LG Sonja

  3. Hallo,

    ich kenne auch niemanden, der an diesen Dingen leidet. Ich kann mir aber vorstellen, dass dies für die Betroffenen richtig schlimm sein muss.

    Viele Grüße
    Martina

  4. Hallo,

    Ich würde mich sehr für dieses Buch interessieren. Ich selbst habe die Borderline-Persönlichkeits-Stöhrung und habe Erfahrungen mit vielen verschiedenen Angststörung gemacht ( Angst nicht zu genügen, vor Menschen, vor dem Leben..) Eine Therapie (DBT) hat mir sehr geholfen.

    Wünsche allen, die an so etwas erkranken, viel Kraft. Gebt nicht auf!

    Liebe Grüße,

    Tammy

  5. Ich habe jetzt eine Weile überlegt ob ich es wirklich schreiben soll, aber ich oute mich dann mal selbst, denn ich bin Angst- und Panikpatient! In den letzten 18 Monaten haben ich eine Menge darüber gelernt und finden deinen Artikel gut geschrieben. Leider ist es immer so, dass sich "gesunde" Menschen so eine Panikattacke kaum vorstellen können. (Ging mir schließlich damals nicht anders.)

    Was ich sehr wichtige finde, falls das hier jemand liest und sich angesprochen fühlt: Eine Angst- und Panikstörung ist nicht das Ende der Welt! Man ist damit nicht alleine auch wenn man das vielleicht gerade noch glaubt und es gibt immer irgendwo jemanden der euch helfen kann. Habt einfach den Mut und nehmt die Hilfe an dir man euch bieten kann.

    Viele liebe Grüße, Rena

  6. Hey Manja ♥

    interessantes Thema hast du da. Ich hatte mal selber sowas und bin davon auch leider noch etwas betroffen. Bei mir wurde es mit Medikamenten und Therapie behandelt und ich wurde beim Job aus dem Umfeld genommen. Besonders hat mir geholfen, dass der Auslöser dafür weg ist und seitdem geht es mir auch besser 😉

    Liebste Grüße Sine

  7. Hallo,

    ich kenne zum Glück niemanden mit so einer Störung und bin auch selbst nicht betroffen… es gibt aber zum Glück ja sehr gute Behandlungsmöglichkeiten…

    LG

Kommentare sind geschlossen.

Diese Website benutzt Google Analytics. Bitte klicke hier wenn Du nicht möchtest dass Analytics Dein Surfverhalten mitverfolgt. Hier klicken um dich auszutragen.