Gelesen: „Silfur – Die Nacht der silbernen Augen“ von Nina Blazon

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Gebundene Ausgabe: 480 Seiten 
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Verlag: cbt
(21. März 2016) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3570163660 
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ISBN-13: 978-3570163665  
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 10 Jahren
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Mit Speck fängt man
Mäuse, mit Silber lockt man Elfen
Sommerferien in Island, einem Land, in dem die Menschen
sich am Lagerfeuer Geschichten über Elfenwesen und Wiedergänger erzählen. Doch
handelt es sich dabei wirklich nur um Geschichten? Die Brüder Fabio und Tom
sind sich da zunehmend unsicher. Gemeinsam mit Elín, dem wilden isländischen
Mädchen, das ihnen nicht nur die Hauptstadt Reykjavík zeigt, sondern sie auch
mit zu einem Reiterhof in der Nähe der berühmten Hraunfossar-Wasserfälle nimmt,
stoßen sie auf eine geheimnisvolle Welt im Verborgenen …
(Quelle: cbt)
Dieses Jahr verbringen Fabio und Tom, sein Bruder, die
Sommerferien mit den Eltern in Reykjavik. Der Vater hat dort beruflich zu tun
und so reist die gesamte Familie mit. Untergebracht sind sie bei einer
einheimischen Familie, deren Tochter Elin in Fabios und Toms Alter ist.
Allerdings die drei kommen zu Anfang irgendwie nicht so gut klar, mit der Zeit
aber gibt sich das. Besonders Tom und Elin verstehen sich gut, was wiederum
Fabio ziemlich stört, er fühlt sich wie das fünfte Rad am Wagen. Also macht er
sich alleine daran die Gegend zu erkunden. Und lernt dabei Hansen kennen. Mit
ihm verbindet ihn eine Gemeinsamkeit, beide können Elfen sehen. Fabio ist froh
einen Gleichgesinnten zu kennen und möchte nun mehr über diese Wesen erfahren.
Das aber ist nicht unbedingt ungefährlich …
Der Jugendroman „Silfur – Die Nacht der silbernen Augen“
stammt von der Autorin Nina Blazon. Für mich war dieser Roman nicht der erste
der Autorin, eher im Gegenteil, ich kenne bereits so einige ihrer Geschichten
und war jedes Mal aufs Neue total fasziniert. Dementsprechend hatte ich auch
recht hohe Erwartungen an dieses Buch und ich kann bereits jetzt verraten, ich
wurde nicht enttäuscht, eher im Gegenteil.
Fabio und Tom, die beiden Brüder, sind sehr
unterschiedlich.  Fabio ist der ältere
der beiden und er ist es auch der sich eher ausgeschlossen vorkommt. Sein Bruder
Tom hat nämlich den Draht zu Elin und die beiden verbringen viel Zeit
miteinander. Fabio erkundet die Insel Island mit seiner Hauptstadt Reykjavik,
zumeist alleine, wobei er bemerkt, dass er Elfen sehen kann. Ich mochte Fabio
von seiner Art her richtig gerne. Doch auch Tom ist sympathisch.
Elin ist die Tochter der isländischen Familie, wo Fabio
und Tom mit den Eltern unterkommen. Sie mag Abenteuer und ist zudem ziemlich
chaotisch. Trotzdem auch sie muss man mögen, ihre Art hat es mir wirklich
angetan.
Weitere Charaktere, wie Hansen, Julia oder auch Björn,
sind Nina Blazon ebenso sehr gut gelungen. Sie beschreibt sie wirklich
vorstellbar und man kann die Handlungen nachvollziehen.
Der Schreibstil der Autorin ist für mich unverwechselbar.
Nina Blazon schafft es immer wieder mich in den Bann ihrer Geschichten zu
ziehen. Sie schreibt sehr ausdrucksstark, bildhaft und einfach. Ich tauche in
jedem ihrer Bücher vollkommen ab und vergesse die Realität für gewisse Stunden.
Die Handlung ist fantastisch und hat mir sehr gut
gefallen. Nina Blazon weiß einfach wie man Fantasyleser einfängt und nicht mehr
loslässt.
Es geht hier um Freundschaft, die Kinder machen alle samt
eine enorme Entwicklung durch, ihre Freundschaft festigt sich im Laufe der Geschichte
sehr, aber auch Spannung ist viel vorhanden. Nina Blazon hat sich hier eine
tolle Kulisse für ihre Geschichte ausgesucht, Island wird wunderbar beschrieben
und man bekommt schon ein ums andere Mal enormes Fernweh. Außerdem hat sie
vielerlei Legenden rund um die Elfen ins Geschehen eingeflochten. Überhaupt
gefiel mir das Thema Elfen hier sehr gut. Es wirkt mystisch und fantastisch.
Das Ende ist gelungen. Bis hierhin gab es vielerlei
Geheimnisse zu lüften. Es macht das Geschehen rund und schließt es wirklich
wunderbar ab.
Kurz gesagt ist „Silfur – Die Nacht der silbernen Augen“
von Nina Blazon ein erstklassiger Jugendroman vor wunderbar beschriebener
Kulisse.
Die vorstellbar gestalteten Charaktere, der
unverwechselbare leichte zu lesende Stil der Autorin und eine Handlung, die
mystisch gehalten ist und in der er viele Geheimnisse und Spannung gibt, haben
mich wunderbar unterhalten und begeistert.
Unbedingt lesen!
Ich bedanke mich beim Verlag für das zugesandte Rezensionsexemplar!
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