Gelesen: „Die Welt wär besser ohne dich“ von Sarah Darer Littman

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Gebundene Ausgabe: 384 Seiten 
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Verlag: Ravensburger Buchverlag
(18. Januar 2016) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3473401358 
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ISBN-13: 978-3473401352 
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre  
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Originaltitel: Blacklash

Seit Wochen chattet Lara mit Christian. Sie ist total
verliebt und möchte ihn endlich auch mal treffen. Doch dann zerstört Christian
ihr Glück mit einem einzigen Klick: „Die Welt wär besser ohne dich“,
schreibt er an ihre Facebook-Pinnwand. Und minütlich schließen sich ihm andere
an. Irgendwann erträgt Lara die Beleidigungen nicht mehr und trifft eine
verzweifelte Entscheidung.
(Quelle: Ravensburger Buchverlag)
Lara chattet mit Christian. Er scheint der einzige zu
sein der sie versteht. Und mittlerweile hat sie sich auch irgendwie in ihn
verliebt und möchte ihn unbedingt mal treffen. Dann aber der Schock Christian
zerstört alles, mit einem Klick, mit dem Satz „Die Welt wär besser ohne dich“.
Genau der steht plötzlich an Laras Facebook Pinnwand. Dieser Satz wird von
immer mehr Leuten geliked und kommentiert und für Lara bricht eine Welt
zusammen. Sie sieht keinen anderen Ausweg mehr als diese Welt zu verlassen …
Der Jugendroman „Die Welt wär besser ohne dich“ stammt
von der Autorin Sarah Darer Littman. Für mich war dieser Roman der erste der
Autorin und ich war sehr neugierig darauf wie sie mit diesem sensiblen und
hochaktuellen Thema umgehen würde.
Lara und Syd sind Geschwister. Einerseits sind sie sehr
unterschiedlich, haben aber auch so einiges gemeinsam. Ich mochte beide mit
ihren Eigenarten. Besonders Lara entwickelt sich merklich weiter. Die
Geschichte mit dem Satz auf ihrer Pinnwand hat sie verändert. Sie zieht
Konsequenzen daraus, lernt aber auch gleichzeitig mit schwierigen Momenten
umzugehen.
Syd tat mir immer irgendwie leid. Er muss hinter Lara
zurückstecken, kommt vielleicht ein wenig zu kurz. Auch er entwickelt sich im
Verlauf der Handlung und man merkt er wirkt reifer und erwachsener als man vom Alter
her vermuten könnte.
Es gibt noch einige weitere Charaktere im Buch. So
beispielsweise die Eltern, Bree oder auch Liam. Sie sind der Autorin ebenso
glaubhaft gelungen und man kann sie sich vorstellen.
Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich und flüssig.
Man ist direkt von Anfang an im Geschehen drin und kann sich der Geschichte
nicht entziehen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von 4
Perspektiven. Es sind die Sichtweisen der 4 Kinder Lara, Syd, Bree und Liam.
Jeder bringt eigene Dinge mit ins Geschehen, man betrachtet so verschiedene
Blicke und die Handlung wird auch recht komplex.
Die Handlung ist hochaktuell und befasst sich mit einem
sehr sensiblen Thema. Sarah Darer Littman schafft es aber das Thema
Cybermobbing angemessen zu betrachten. Sie beleuchtet alles glaubhaft und
authentisch. Es stimmt den Leser nachdenklich, ist bedrückend und ja es
schockiert auch. Es öffnet einem die Augen und man überlegt unweigerlich wie
man sich selbst im Internet verhält. So ging es zumindest mir beim Lesen und
damit hat die Autorin in meinen Augen auch schon genau das erreicht, was
wichtig ist. 
Es geht aber letztlich nicht nur ums Thema Mobbing, Sarah Darer Littman geht auch aufs Thema Freundschaft ein und ja auch die erste Liebe spielt eine Rolle.
Alles in Allem ist „Die Welt wär besser ohne dich“ von
Sarah Darer Littman ein Jugendroman, der aktueller nicht sein könnte.
Authentisch beschriebene Charaktere, ein jugendlich
locker leicht zu lesender Schreibstil und eine Handlung, die ein hochaktuelles
aber auch sensibles Thema beinhaltet und den Leser mitreißt sowie zum
Nachdenken anregt, haben mich hier auf ganzer Linie überzeugt.
Unbedingt lesen!
Ich bedanke mich beim Berlag für das Exemplar!
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