Gelesen: „Das Leben ist nur ein Moment“ von Heike Fröhling

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Taschenbuch: 224 Seiten 
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Verlag: Amazon Publishing (9. Februar 2016) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 1503935124  
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ISBN-13: 978-1503935129
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Im Nachlass ihrer Großmutter findet Isabell Hinweise auf
eine rätselhafte Vergangenheit. Sie reist nach Island, um Antworten zu finden.
Dort lernt sie den jungen Isländer Gabríel kennen, der ihr bei ihrer
Spurensuche hilft. Gemeinsam mit ihm findet sie immer mehr Hinweise, dass ihre
Großmutter nie die Frau war, die sie vorgab zu sein, und dass das Schicksal der
Verstorbenen bis heute sogar ihr eigenes Leben bestimmt …
Ein Roman über Island und die Liebe, die stärker ist als
die Schatten der Vergangenheit.
(Quelle: Homepage der Autorin)
Isabell findet im Nachlass ihrer Großmutter eine Kiste,
die auf Wunsch nicht geöffnet, sondern verbrannt werden soll. Isabell
respektiert den Wunsch und plant die Kiste zu verbrennen. Dann aber erhascht
sie einen kleinen Blick auf den Inhalt und erkennt ihre Großmutter hatte so
einige Geheimnisse. Neugierig macht sich Isabell auf nach Island um mehr über
ihre Großmutter herauszufinden. Unterstützt wird sie durch den Isländer
Gabriel, der nicht nur bei der Suche hilft, sondern ihr auch anderweitig nicht
mehr aus dem Kopf geht. Viele Überraschungen warten auf Isabell und sie erkennt
ihre Großmutter war nicht die, für die sie gehalten wurde …
Der Roman „Das Leben ist nur ein Moment“ stammt von der
Autorin Heike Fröhling. Für mich war dieser Roman der erste der Autorin
überhaupt und neugierig begann ich hier zu lesen.
Die Charaktere haben mir wirklich gut gefallen.
Isabell war mir wirklich sympathisch. Sie wird durch die
Kiste ihrer Großmutter neugierig und beginnt in deren Vergangenheit
nachzuforschen. Dass sie dabei nach Island fährt, in ein ihr unbekanntes Land, ist
wirklich bewundernswert.
Emma ist lebensfroh und sie hat sehr viele Träume, die
sie aber nicht wirklich ausleben kann. Sie sehnt sich sehr nach Liebe,
Geborgenheit und Aufmerksamkeit. Ihre Handlungen sind nicht immer
nachzuvollziehen, auch wenn man sie zum Teil verstehen kann.
Die Nebenfiguren sind der Autorin ebenso gut gelungen.
Jeder von ihnen hat seinen besonderen Platz in der Geschichte, gehört einfach
dazu. In besonderer Erinnerung sind mir hier Gabriel, der besonders offen
daherkommt, und auch Anna, die sehr herzlich ist, geblieben.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich
leicht lesen. Heike Fröhling hat es geschafft mich für ihre Geschichte einzunehmen,
ihre detaillierten Beschreibungen haben mich wirklich begeistert.
Die Handlung selbst ist sehr interessant und auch
spannend. Man wird als Leser hier nach Island entführt, durch die Beschreibungen
erwacht dieses Land vor dem inneren Auge regelrecht zum Leben.
Es gibt hier zwei Handlungsstränge, die gekonnt erst
nebeneinander herlaufen, dann aber miteinander verbunden werden. Zum einen ist
es Isabells Leben, das man als Leser hier begleitet und dann ist es Emmas Weg,
der dem Leser nahegebracht wird. Es gibt Wendungen im Geschehen und Geheimnisse
die gelüftet werden und somit die Handlung in neue Bahnen lenken.
Das Ende ist stimmig und es passt wirklich gut zur Gesamtgeschichte.
Es schließt den Roman sehr gut ab und stellt den Leer zufrieden.
Kurz gesagt ist „Das Leben ist nur ein Moment“ von Heike
Fröhling ein sehr schöner Roman über Familiengeheimnisse vor toller Kulisse.
Die gut gestalteten Charaktere, der leicht lesbare
flüssige Stil der Autorin und eine Handlung, die interessant und auch spannend
gehalten ist, haben mich hier wirklich gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich bei der Autorin für das Buch und die Leserunde!
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