Gelesen: „Thalam: Die Hüter der Erde“ von Gabriele Ennemann

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Gebundene Ausgabe: 336 Seiten 
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Verlag: Riverfield Verlag (25.
September 2015) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3952452327 
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ISBN-13: 978-3952452325  
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 – 12 Jahre

Nie im Leben hätte der 15-jährige Gidion gedacht, dass er
einmal ein richtiger Held sein würde. Doch als er bei einem seiner heimlichen
nächtlichen Ausflüge beobachtet, wie feindliche Jäger an der Küste Thalams
landen, überstürzen sich die Ereignisse. Gidion erfährt, dass er zu den
Avantgarde gehört: vier Auserwählte, die sich den dunklen Mächten stellen. Auf
ihrer abenteuerlichen Reise in die unbekannte Unten-Welt treffen sie
geheimnisvolle Wesen, die ihnen nicht immer wohlgesonnen sind. Schließlich
kommt es zum entscheidenden Kampf …
(Quelle: Riverfield Verlag)
Bereits im zarten Alter von 5 Jahren wollte Gidion unbedingt ein Held sein.
Bereits 9 Jahre später kommt es dazu, dass er einer sein muss. Mittlerweile ist
er 15 Jahre und trainiert eisern an der Schule für Schwertkampf.
Eines Nachts nun ist er an der See unterwegs und entdeckt dabei zwei
merkwürdig aussehende Reiter. Diese Reiter sin sogenannte Jaher, die Jäger der
Angat. Und sie scheinen etwas gestohlen zu haben, denn in ihrem Besitz befindet
sich etwas, das Gidion als Lebensachse erkennt. Er macht sich unverzüglich auf
dem Weg zu seinem Ziehvater Mundus um ihm zu berichten.
Diese Nacht verändert Gidions Leben komplett. Er erfährt, dass er zu dem
Avantgarde gehört und dass sie das Gleichgewicht der Erde aufrechterhalten
müssen …
Der Roman „Thalam – Hüter der Erde“ stammt von der Autorin Gabriele
Ennemann. Es handelt sich hierbei um das Debüt der Autorin und ich wurde hier
vom sehr ansprechend klingenden Klappentext sehr angesprochen.
Gidion wollte früher schon immer gerne ein Held sein. Dass sich sein Wunsch
mit 15 Jahren erfüllt, damit hätte er niemals gerechnet. Er ist einer von
insgesamt 4 Protagonisten und ich mochte ihn sehr gerne.
Die anderen drei werden auch ausreichend beschrieben. Ein bisschen mehr
hätte es in meinen Augen doch gerne sein können. So findet man als Leser nur Andeutungen
der Gefühle. Hier hätte ich mir mehr gewünscht.
Alles 4 machen im Verlauf der Handlung eine gute Entwicklung durch. Dieses
ist glaubhaft und verständlich beschrieben.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und das Buch lässt sich leicht und
locker lesen. Die magische Welten Thalams sind bildlich beschrieben, so dass
man sich diese leicht vorstellen konnte.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Gidion. Zu ihm bekommt man so
eine sehr gute Bindung und lernt Gedanken und Gefühle gut kennen.
Die Handlung ist fantastisch und magisch angehaucht. Es handelt sich hier
klar um ein Jugendbuch. Ab und an ist die Geschichte leider etwas zu
vorhersehbar. Ein paar mehr Überraschungen und Wendungen hätten der Handlung
bestimmt gut getan. Dennoch man kann einen roten Faden erkennen und der
Geschichte doch mühelos folgen.
Die Idee, die sich hinter der Geschichte verbirgt, hat mir als Leser wirklich
gut gefallen. Gabriele Ennemann hat diese gut und verständlich umgesetzt.
Das Ende des Buches ist gelungen. Es macht die Geschichte soweit richtig
schön rund und schließt sie zufriedenstellend ab.
Kurz gesagt ist „Thalam – Hüter der Erde“ von Gabrielle Ennemann ein sehr
gutes Debüt der Autorin, das geeignet ist für Leser ab ca. 10 Jahren.
Die interessant beschriebenen, leider aber etwas blass bleibenden,
Protagonisten, ein flüssig lesbarer bildhafter Stil der Autorin und eine
Handlung, die fantastisch und magisch ist, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden
beschert.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag und der Autorin für das Rezensionsexemplar!
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