Gelesen: „Grenzverletzungen: Eine Geschichte über Borderline, Freundschaft und Abhängigkeit“ von T. A. Wegberg

–         
Broschiert: 288 Seiten 
–         
Verlag: Schwarzkopf
& Schwarzkopf
(1. September 2015) 
–         
Sprache: Deutsch 
–         
ISBN-10: 3862655008  
–         
ISBN-13: 978-3862655007 

Eine Freundschaft, die im wahrsten Sinne des
Wortes unter die Haut geht, auf dem schmalen Grat zwischen Liebe und
Abhängigkeit, zwischen Euphorie und Verzweiflung

Cosmo ist charmant, witzig und einfühlsam – aber auch labil und unberechenbar.
Er ist Borderliner. Ärztliche Hilfe lehnt er ab; stattdessen hat er seinen
Mitbewohner und besten Freund Johannes zu seinem »Erlöser« erklärt. Der ist mit
der Aufgabe, die Folgeschäden seiner Exzesse zu beheben, zunehmend überfordert.
Seine Gesundheit ist angeschlagen, sein Studium leidet unter der ständigen
Anspannung. Doch Cosmos Empathie und sein unbefangener Charme machen es
Johannes immer wieder unmöglich, klare Grenzen zu setzen. Als er sich in eine
Kommilitonin verliebt und Cosmo bei seiner ersten Vernissage überraschende
Erfolge feiert, gerät das wacklige Gleichgewicht der Freundschaft in Gefahr –
und Johannes bezahlt dafür beinahe mit seinem Leben. 
(Quelle: Schwarzkopf & Schwarzkopf)
Der Roman „Grenzverletzungen: Eine Geschichte über Borderline,
Freundschaft und Abhängigkeit“ stammt vom Autor T. A. Wegberg. Es ist
sein mittlerweile 6. Buch und ganz ehrlich wirklich gewusst worauf ich mich
einlasse habe ich zu Anfang nicht.
Angesprochen wurde ich vom Klappentext, von der
Geschichte rund um Cosmo und seiner Krankheit.
Der Protagonist Cosmo leidet an der Krankheit Borderline.
Bevor ich mich komplett auf Cosmo einlassen konnte musste ich erst einmal
googlen was es mit Borderline wirklich auf sich hat.
Cosmo ist der Seelenbruder von Johannes. Man weiß als
Leser wirklich nie was bei ihm als nächstes kommt, denn er ist unberechenbar
und äußerst labil. Allerdings ist Cosmo auch sehr charmant, so dass Johannes
ihm, trotz dass er unter der Situation leidet, immer wieder hilft.
Johannes ist ein eigentlich ganz normaler junger Mann. Er
studiert, lebt sein Leben. Doch durch Cosmo gerät es immer mehr durcheinander.
Er kümmert sich wirklich toll um ihn, der ihn liebevoll seinen „Erlöser“ nennt,
ist immer für ihn da, auch wenn er sich dabei ein Stück weit vergisst.
T. A. Wegberg schreibt flüssig und realitätsnah. Er
bringt die Melancholie sehr gut zum Leser, man kann alles nachvollziehen und
verstehen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Johannes.
Hierfür hat T. A. Wegberg die Ich-Perspektive verwendet. So erfährt man durch
ihn alles hautnah und lernt Cosmo so kennen wie er ihn sieht.
Die Handlung, ja was soll ich sagen … Sie ist
realitätsnah und sehr authentisch. Es ist eine Geschichte, die so hinter quasi jeder
Tür abspielen kann.  Als Leser erfährt
man einiges über die Krankheit, bekommt einen guten Überblick was Borderline
ist.
Die Geschichte ist interessant und ja auch spannend
gehalten, man weiß nie was als nächstes kommt. Themen wie Freundschaft aber
auch Abhängigkeit spielen hier eine große Rolle. Das Buch berührt und rührt zum
Nachdenken.
Mit „Grenzverletzungen: Eine Geschichte über Borderline, Freundschaft und
Abhängigkeit“ hat T. A. Wegberg einen Roman geschaffen, der den Leser
berührt.
Die authentisch beschriebenen Charaktere, der flüssige
realitätsnahe Stil des Autors und eine Handlung, die interessant und auch
spannend gehalten ist, haben mich hier wirklich gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar!
Diese Website benutzt Google Analytics. Bitte klicke hier wenn Du nicht möchtest dass Analytics Dein Surfverhalten mitverfolgt. Hier klicken um dich auszutragen.