Gelesen: „Feuerrot“ von Nina Blazon


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Gebundene Ausgabe: 512 Seiten 
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Verlag: Ravensburger
Buchverlag
(16. Februar 2016) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3473401331 
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ISBN-13: 978-3473401338 
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre

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Spätsommer 1484. In
Ravensburg verbreitet sich die Hexenverfolgung. Als auch die junge Magd Magdalene
ins Visier der Inquisition gerät, ist der Schmiedegeselle Martin ihre letzte
Hoffnung. Kann er sie vor Folter und Hinrichtung retten?
Ein mysteriöser Gast kommt ins Haus des Ravensburger
Kaufmannes Humpis. Schon am ersten Tag flirtet Lucio mit der schönen Magd
Magdalene. Doch er ist ihr nicht geheuer, in seinen Bernsteinaugen lodert ein
gefährliches Feuer. Ihre Ahnung soll sie nicht täuschen: Als sie nicht auf
Lucios Verführungskünste hereinfällt, nennt er sie eine Hexe. In Zeiten der
Inquisition kommt dies einem Todesurteil gleich…
(Quelle: Ravensburger Buchverlag)

Der Jugendroman „Feuerrot“ stammt aus der Feder von Nina
Blazon. Für mich war dieser Roman, den man im Historischen ansiedeln kann,
nicht der erste der Autorin, im Gegenteil ich mag sie sehr gerne und habe
bisher jedes ihrer Bücher gelesen.
Die Hauptfiguren haben es mir hier sehr angetan. Es sind
hier Beno, Elisabeth und Madda, die alle drei wirklich sympathisch gestaltet
sind. Jeder von ihnen ist zudem sehr glaubhaft aufgrund von Ecken und Kanten.
So ist Madda beispielsweise recht launisch und auch
vorlaut. Beno hingegen ist eher der Denkende. Er grübelt gerne über Probleme,
macht sich einen Kopf wie er sie lösen könnte. Und Elisabeth ist doch noch
recht naiv.
Die anderen, im Buch vorkommenden, Charaktere sind Nina
Blazon ebenso gut gelungen. Der Inquisitor zum Beispiel ist jemand, den man als
Leser eigentlich so überhaupt nicht mögen kann. Das Besondere an ihm, es gab
ihn wirklich, Nina Blazon hat sich hier an historischen Dingen orientiert.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich
sehr leicht lesen. Ich mag Nina Blazons Stil der sehr gerne, sie fängt mich
immer wieder ein und erst am Ende tauche ich aus ihren Geschichten wieder auf.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven.
So zum einen aus der Sicht von Madda aber auch Beno  kommt zu Wort. Dieser Perspektivenwechsel
macht die Handlung komplex und liefert verschiedene Einblicke auf die Geschichte.
Die Handlung selbst hat mich beeindruckt. Nina Blazon
entführt den Leser hier ins 15. Jahrhundert, in die Zeit der Hexenverbrennung und
der Inquisition. Sie hat hier wirklich sehr gut recherchiert und alles ist
verständlich und nachvollziehbar aufgebaut. Die Handlung ist spannend und sehr
interessant aufgebaut. Doch nicht nur das, es gibt auch Liebe, sie kommt nicht
zu kurz.
Was mir besonders gut gefallen hat ist das Glossar am
Ende des Buches. So werden Dinge, die während des Lesens vielleicht unklar
geblieben sind, nachhaltig erklärt.
Das Ende des Buches ist so wie es ist wirklich gut. Es
macht die Handlung rund, schließt sie wunderbar ab und lässt den Leser letztlich
zufrieden zurück.

Mit „Feuerrot“ hat Nina Blazon einen Jugendroman
gezaubert, den sich auch Erwachsene nicht entgehen lassen sollten.
Die gut gestalteten Charaktere, der flüssig leicht zu lesende
Stil der Autorin und eine Handlung, die sehr 
spannend und wirklich hervorragend recherchiert ist und dem Leser die
damalige Zeit anschaulich näherbringt, haben mich perfekt unterhalten und auf
ganzer Linie überzeugt.
Ganz klar zu empfehlen!

Mein Dank geht an den Verlag für das zugesandte Rezensionsexemplar!

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