Gelesen: „AnimA: Schwarze Seele, weißes Herz“ von Kim Kestner

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Gebundene Ausgabe: 480 Seiten 
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Verlag: Arena (10. Februar 2016) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3401602527 
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ISBN-13: 978-3401602523 
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre 

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Für Abby ist es die schönste Zeit des Jahres! Jeden
Sommer verbringt sie mit ihrer Familie die Ferien im Nationalpark Acadia. Doch
diesmal wird die Idylle überschattet: Der zur Unterhaltung engagierte Magier
Juspinn fasziniert die Feriengäste nicht nur mit seiner Show – er scheint sie
zu manipulieren. Mit Schrecken muss Abby feststellen, wie sich ihre Familie und
Freunde mehr und mehr zum Schlechten verändern. Besonders ihre Schwester
Virginia ist auf einmal wie von Sinnen. Abby selbst spürt nicht nur die
Anziehungskraft des Fremden, sondern auch die Gefahr, die von ihm ausgeht.
Juspinn scheint auf der Suche zu sein, nach etwas, das nur sie ihm geben kann.
Die Geschichte einer undenkbaren Liebe im Kampf gegen die
größten Mächte der Welt.
(Quelle: Arena Verlag)

Der Jugendroman „AnimA: Schwarze Seele, weißes Herz“
stammt aus der Feder der Autorin Kim Kestner. Mir war die Autorin nicht
unbekannt, ich habe bereits andere Romane von ihr gelesen. Dementsprechend war
ich hier neugierig was mich wohl erwarten würde.
Die Protagonisten Abby hat mir sehr gut gefallen. Sie
wirkte sympathisch auf mich. Abby ist der Liebling ihrer Eltern, besonders ihr
Vater ist ihr aber sehr nahe. Das Elternhaus von Abby ist gut und sie und ihre
Schwester wachsen behütet auf. Besonders gefallen hat mir das Abby nicht alles
hinnimmt, sondern Dinge auch hinterfragt.
Juspinn ist der typische Bad Boy und man kann eigentlich
gar nicht anders als ihn mögen. Er weiß wie man Frauenherzen höher schlagen
lässt, seine Ausstrahlung wirkt zwar mysteriös und geheimnisvoll aber genau das
macht Juspinn eben aus. Das Juspinn Geheimnisse hat merkt man deutlich,
allerdings muss man schon lesen um sie zu lüften.
Auch die anderen im Buch vorkommenden Charaktere sind Kim
Kestner sehr gut gelungen. Sie wirken ebenso facettenreich und tiefgründig wie
die beiden Protagonisten.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht zu lesen. Man
kommt sehr angenehm flüssig durch die Seiten und kann dem Geschehen mühelos
folgen.
Geschildert wird das Geschehen meistens aus Sicht von
Abby. Dadurch entsteht eine ganz besondere Bindung zu ihr, man lernt sie zu
verstehen und ihre Handlungen einzuschätzen.
Die Handlung selbst ist faszinierend. Immer wieder gibt
es Überraschungen und Wendungen, die der Geschichte Spannung geben. Der Anfang
hat es mir, das geb ich allerdings zu, nicht ganz packen können. Ich hatte doch
einige Mühe anzukommen.
Das Geschehen ist in zwei große Teile unterteilt. Der
erste Teil spielt hauptsächlich im Nationalpark während Teil 2 durch sehr viel
Magie geprägt ist. Hier wird man gemeinsam mit Abby in eine andere Welt
befördert, es kam Tempo und somit auch merklich Spannung auf.
Das Ende ist gut wie es ist. Es mag vielleicht ein wenig
überhastet wirken, irgendwie kam alles Schlag auf Schlag. Es schließt den Roman
aber gut ab und lässt keine Fragen offen.

Alles in Allem hat Kim Kestner mit „AnimA: Schwarze
Seele, weißes Herz“ einen sehr guten Jugendroman geschrieben.
Die vorstellbar beschriebenen Charaktere, der leicht
lesbare flüssige Stil der Autorin und eine Handlung, deren Anfang es mir ein
wenig schwer gemacht hat, die dann aber Fahrt aufnahm und spannend gehalten
war, haben mir hier unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Exemplar!

Ein Kommentar

  1. Dankeschön für deinen tollen Beitrag Manja. Seit der Blogtour vor einigen Wochen zu diesem Buch habe ich das Buch ganz oben auf meiner Wunschliste, habe es mir aber noch nicht gekauft, weil es momentan noch so teuer ist. Ich wünsche noch einen schönen Montag.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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