Gelesen: „Drei mal wir“ von Laura Barnett

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Gebundene Ausgabe: 496 Seiten 
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Verlag: Kindler (11. März 2016) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3463406594 
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ISBN-13: 978-3463406596 
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Originaltitel: The Versions of Us 

Das erfolgreichste belletristische Debüt des Jahres 2015
in England: ‚Drei mal wir‘ ist ein reicher Roman über die Was-wäre-wenn-Momente
des Lebens. Darüber, wie ein Augenblick über unser Leben entscheiden kann. Und
es ist ein Plädoyer für die Liebe – auch wenn man sie nicht immer gleich
erkennt.
Eva und Jim sind neunzehn und Studenten in Cambridge, als ihre Wege sich 1958
zum ersten Mal kreuzen. Eine Fahrradpanne führt die beiden zusammen. Was dann
passiert, wird den Rest ihres Lebens bestimmen.
Wir folgen drei unterschiedlichen Versionen ihrer Zukunft, zusammen und
getrennt. Sehen Eva dabei zu, wie sie eine berühmte Schriftstellerin wird. Und
Jim, wie er für die Kunst seinen Beruf als Anwalt hinter sich lässt. Wir sehen
Partner kommen und gehen, reisen mit ihnen nach London, New York und Los
Angeles. In all den Jahren nimmt ihre Liebe immer wieder ungeahnte Wege, von
den ersten drei Treffen bis hin zum Finale: Drei Liebesgeschichten, ein Paar.
‚Drei mal wir‘, das im Original „The Versions of us“ heißt, war in England das
Sommerbuch des Jahres 2015: Nummer-1-Bestseller, verkauft in 22 Länder und ein
sensationeller Presseerfolg. Die deutsche Ausgabe ist besonders liebevoll
gestaltet: durchgängig vierfarbig, florale Vignetten und illustrierte
Zwischentitel, bedruckter Einbandbezug.
(Quelle: Rowohlt Verlag)
„Drei mal wir“ ist
der Debütroman von Laura Barnett, der mich vom Cover und Klappentext wirklich
sehr angesprochen hat. Umso neugieriger war ich auf die Geschichte, die sich
zwischen den Buchdeckeln befindet.
Eva und Jim sind
die beiden Hauptcharaktere im Buch. Beide sind 19 Jahre alt und studieren. Im Jahr
1958 treffen Eva und Jim das erste Mal aufeinander. Ab da gibt es drei
Visionen, wie die Zukunft aussehen könnte.
Eva beispielsweise
wird in einer Vision Autorin, in einer anderen wird sie Journalistin. In allen
Visionen aber ist sie immer erfolgreich.
Bei Jim sieht es
etwas anders aus. Er studierte Jura, hat dieses Studium aber abgebrochen um
Künstler zu werden. Allerdings verläuft sein Weg nicht immer erfolgreich, er muss
sogar einmal zusätzlich als Lehrer arbeiten weils nicht anders geht. Hier
unterscheiden sich die Protagonisten merklich voneinander. Was aber immer
wieder geschieht, sie treffen in jeder der 3 Visionen immer aufeinander. Und
diese Treffen zeigen ihnen immer, dass sie voneinander fasziniert sind.
Der Schreibstil der
Autorin ist okay. Sie schreibt angenehm flüssig und man kommt leicht durch die
Seiten.
Die 3 Visionen sind
sowohl von der Farbe als auch im Schriftbild voneinander abgetrennt. Man kann
sie also quasi als 3 Romane in einem Buch betrachten.
Die Handlung hat
mich irgendwie zwiegespalten zurückgelassen. Ich weiß eigentlich gar nicht was
genau ich erwartet habe. Es sind, wie bereits angesprochen drei Geschichten,
die aber immer einen ganz ähnlichen Verlauf nehmen. Und genau da lag irgendwie
mein Problem. Mir fehlte irgendwie die Entwicklung. Zwar sind die Visionen
unterschiedlich, Jim ist mal mehr, mal weniger erfolgreich. Eva aber ist immer
erfolgreich. Auch sonst verlaufen die Geschichten eher so lala. Sie plätschern
eigentlich sehr dahin, es gibt keine Höhepunkte. Und somit auch kaum Spannung
oder mitreißende Momente.
Die Idee ist
sicherlich toll, allerdings hapert es hier doch merklich an der Umsetzung.
Das Ende befindet
sich im Jahr 2014. Es ist schon gefühlvoll, keine Frage. Aber mich hat es
leider auch nicht zu hundert Prozent überzeugt und ich war dann letztlich froh
das Buch beendet zu haben.
Insgesamt gesehen
ist das Debüt „Drei mal wir“ von Laura Barnett ein Roman, der mich nicht
eindeutig überzeugen konnte.
An sich gut
gestaltete Charaktere, ein gut zu lesender angenehmer Stil der Autorin stehen
einer Handlung gegenüber, die von der Idee her toll ist, deren Umsetzung mir
aber so einige Probleme bereitet hat und mich nicht wirklich packen konnte. Es
gibt sicherlich Potential, allerdings nutzt es die Autorin nicht gänzlich.
Schade!
Mein Dank geht an den Rowohlt Verlag und Blogg dein Buch für das bereitgestellte Buch!
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