Gelesen: „Das Seehaus“ von Kate Morton

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Gebundene Ausgabe: 608 Seiten 
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Verlag: Diana
Verlag
(29. Februar 2016) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3453291379 
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ISBN-13: 978-3453291379 
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Originaltitel: The Lake House 

Eine
Mittsommernacht am See, die noch jahrzehntelang ihre Schatten wirft
Cornwall 1933: Die sechzehnjährige Alice Edevane fiebert
dem Höhepunkt des Jahres entgegen, dem prachtvollen Mittsommernachtsfest auf
dem herrschaftlichen Landgut ihrer Familie. Noch ahnt niemand, dass sich in
dieser Nacht etwas Schreckliches ereignen wird. Ein Unglück, das so groß ist,
dass die Familie das Anwesen für immer verlässt.
Siebzig Jahre später stößt Sadie auf das verfallene Haus an einem See. Sie geht
den Spuren des Jungen nach, der in jener Nacht verschwunden sein soll. Die
Suche nach Antworten führt Sadie tief in die Vergangenheit der Familie Edevane,
zu einer verbotenen Liebe und tiefer Schuld …
(Quelle: Diana Verlag)
Mit „Das Seehaus“ von Kate Morton habe ich, nach einiger
Zeit, mal wieder zu einem historischen Roman gegriffen. Für mich war dies auch
das erste Buch der Autorin überhaupt. Angesprochen wurde ich hier vom sehr
ansprechend klingenden Klappentext und so habe ich mich neugierig zwischen die
Buchdeckel begeben.
Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen.
Zum einen ist es hier die 16-jährige Alice Edevane. Sie
lebt in Cornwall im Jahr 1933. Alice freut sich auf das Mittsommernachtsfest
auf dem Landgut ihrer Familie. Allerdings naht ihr und ihrer Familie ein großes
Unheil.
Dann gibt es Sadie, die im Jahr 2003 auf ein verfallenes
Haus trifft. Dieses liegt an einem See und sie ist auf Anhieb fasziniert davon.
Dieses Haus aber verbirgt etwas vor Sadie, was deren Leben komplett verändert.
Sadie ist Polizistin, allerdings steht sie kurz vor ihrer Suspendierung.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut zu lesen.
Zu Beginn war es leicht verwirrend, ich habe ein paar Seiten gebraucht um mich
wirklich zurecht zu finden.
Es gibt hier verschiedene Erzählstränge. Man wechselt
hier zwischen unterschiedlichen Jahren hin und her und hat stets eine andere
Frau, die man begleitet. Insgesamt sind es 3 Zeiten und somit auch 3 Frauen von
denen man hier erfährt wie ihre Geschichten sind. Man verliert hier aber nicht
den Überblick, denn mit jedem neuen Kapitel wird man durch die Jahreszahl
darauf eingestimmt wo man sich gerade befindet.
Die 3 Handlungsstränge werden von Kate Morton sehr
geschickt erst nebeneinander geführt und dann sehr gut zueinander gebracht. Als
Leser wird man immer wieder auf falsche Fährten gelockt und letztlich möchte
man einfach wissen wie alles zusammenhängt.
Spannung ist hier genug vorhanden. Man sollte aber als Leser
stetig am Ball bleiben, sonst verliert man vielleicht doch recht schnell den
Überblick und kommt nicht mehr wirklich mit. Es gibt viele Personen und eben
auch Details, die man nicht außer Acht lassen sollte. Ich persönlich war sehr fasziniert
von der Idee rund um das Haus und seine Geschichte.
Das Ende hat mir an sich gut gefallen. Es wirkte schon
ein wenig herbeigeführt, um nicht zu sagen gewollt. Es gibt hier sehr viele
Zufälle, es wirkte alles zu konstruiert. Nichts desto trotz aber schließt es
den Roman wirklich gut ab und macht ihn rund.
Alles in Allem ist Kate Morton mit „Das Seehaus“ ein sehr
guter historischer Roman gelungen.
Die gut beschriebenen Charaktere, der, nach einer
gewissen Einlesezeit, doch flüssig Stil der Autorin und eine Handlung, die
faszinierend und auch wirklich spannend gehalten ist, haben mir wirklich sehr
gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar!
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