Gelesen: „Pandora – Wovon träumst du?“ von Eva Siegmund

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Taschenbuch: 496 Seiten 
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Verlag: cbt
(11. April 2016) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3570310590 
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ISBN-13: 978-3570310595 
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

Ab 13 Jahren 

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Sophie lebt in einer Welt, in der alle durch einen Chip
im Kopf jederzeit unbeschwert online gehen können. Als sie erfährt, dass sie
adoptiert ist und eine Zwillingsschwester hat, erkunden die Mädchen damit ihre
Vergangenheit – und stoßen schon bald auf seltsame Geheimnisse. Ihre Recherchen
bringen den Sandman auf ihre Spur. Er will die Menschheit mithilfe eines
perfekt getarnten Überwachungssystems beherrschen, und nur die Zwillinge können
ihn und seine allmächtige NeuroLink Solutions Inc. zu Fall bringen. Doch das
bringt sie in höchste Gefahr …
(Quelle: cbt)
Der Jugendroman „Pandora – Wovon träumst du?“ stammt aus
der Feder von Eva Siegmund. Für mich war dies der erste Roman der Autorin
überhaupt und ich war extrem gespannt auf die Geschichte, die mich hier
zwischen den Buchdeckeln wohl erwarten würde.
Die beiden Protagonistinnen Sophie und Liz sind wirklich
unheimlich gut gelungen.
Sophie ist 17 Jahre alt und lebt in Berlin. Sie hat nur
noch ihren Vater, ihrer Mutter ist leider verstorben. Sophies Kindheit war sehr
behütet, ihr Vater hatte immer ein Auge auf sie. Sophie hat ein Händchen für
kreative Sachen. So hilft sie ihrem Vater gerne bei Restaurieren. Außerdem ist
sie liebenswert und höflich. Ihr Selbstbewusstsein aber ist nicht so sonderlich
groß. Im Verlauf der Handlung aber entwickelt sich Sophie wirklich beachtlich.
Sie wird selbstbewusster und traut sich selbst mehr und mehr zu.
Liz ist ebenfalls 17 Jahre alt. Sie ist quasi das
komplette Gegenteil von Sophie. Liz kommt aus gutem Elternhaus, Geldprobleme
kennt sie nicht. Allerdings ihre Eltern haben kaum Zeit für sie, sie ist eher
auf sich alleine gestellt. Liz gefiel mir sehr gut mit ihrer doch etwas frechen
Art. Sie sagt was sie denkt und lässt sich nichts gefallen. Nach außen wirkt
Liz vielleicht arrogant, sie hat aber genauso eine verletzliche Art an sich wie
Sophie.
Die beiden Mädchen kannten sich bisher nicht, sie treffen
nun plötzlich aufeinander, es prallen zwei Welten aufeinander.
Es gibt ein paar weitere Nebencharaktere. Diese wirkten
auf mich ein wenig übertrieben dargestellt, ich muss aber sagen sie passen so
wirklich gut ins Geschehen hinein.
Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und ich
bin leicht und locker durch die Seiten gekommen, war wirklich gefangen im
Geschehen. Es hat mir sehr viel Freude bereitet.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven
von Sophie und Liz. Eva Siegmund hat hier jeweils die Ich-Perspektive
verwendet. Ich empfand diese Perspektive als sehr passend gewählt, man fühlt
sich den beiden Mädchen so näher, kann ihre Handlungen besser einschätzen, sie
nachvollziehen.
Die Handlung ist einfach top. Die Mädchen sind getrennt
voneinander aufgewachsen, so haben sie sich auf zu vollkommen unterschiedlichen
Persönlichkeiten entwickelt. Sie ergänzen sich sehr gut, sind ein richtig gutes
Team.
Im Geschehen gibt es neben Spannung, die sich, je weiter
man vorankommt immer mehr steigert, auch Romantik, die sich wunderbar ins Geschehen
einfügt. Hinzu kommen immer wieder geschickt falsch gelegte Spuren, die den Leser
auf falsche Fährten locken. So dauert es bis man den wirklichen Dingen der Geschichte
auf die Spur kommt.
Das Ende ist mehr als passend. Es wird alles schlüssig
aufgelöst, keinerlei Fragen bleiben offen. Ich konnte den Roman letztlich
zufriedengestellt zuklappen.
Mit „Pandora – Wovon träumst du?“ ist Eva Siegmund ein
überzeugender Jugendroman gelungen, der mich von der ersten Seite an
mitgerissen hat.
Die unterschiedlich beschriebenen authentischen
Charaktere, der leicht lesbare flüssige Stil der Autorin und eine Handlung mit
viel Spannung aber auch Romantik, haben mich begeistert und ganz wunderbar
unterhalten.
Auf ganzer Linie zu empfehlen!
Ich bedanke mich beim Verlag für das zugesandte Rezensionsexemplar!

Ein Kommentar

  1. Liebe Manja,

    eine schöne Rezension!
    Mich konnte das Buch auch sehr gut begeistern 🙂

    Liebe Grüße,
    Ramona

Kommentare sind geschlossen.

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