Gelesen: „Die Traumweberin“ von Ben Bennett

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Broschiert: 304 Seiten 
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Verlag: MIRA
Taschenbuch
(10. Dezember 2015) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3956492625 
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ISBN-13: 978-3956492624 

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In einer stürmischen Winternacht wird vor der Küste
Cornwalls ein bewusstloser Surfer angespült. Es findet sich nicht der leiseste
Hinweis auf seine Herkunft – außer einem geheimnisvollen Amulett mit dem Foto
einer jungen Frau. Da er nicht aus dem Koma erwacht, wird er in das alte Hospiz
am Meer verlegt, in dem die 25-jährige Ruby Light als Krankenschwester
arbeitet. Ruby spürt augenblicklich eine tiefe, unerklärliche Verbindung zu dem
unbekannten Patienten. Verzweifelt bittet sie ihre Großmutter Tilda, die in St
Ives nur als die Traumweberin bekannt ist, sie in seine Träume zu führen – denn
nur so kann sie sein Leben retten …
(Quelle: MIRA Taschenbuch)
Der Roman „Die Traumweberin“ wurde vom Autor Ben Bennett geschrieben. Für
mich war dies der erste Roman des Autors und aufgrund des interessant
klingenden Klappentextes war ich gespannt wohin mich das Buch wohl führen
würde.
Ruby arbeitet in einem Hospiz, wo sie alte Menschen auf ihrem letzten Weg begleitet.
Dies ist kein einfacher Job aber Ruby zieht ihn durch. Privat träumt sie von
der großen Liebe. Ruby ist auf dem Boden geblieben und hat das Herz am
richtigen Fleck. Ich mochte sie sehr gerne und habe mich mit ihr identifizieren
können.
Rubys Großmutter Tilda ist dem Autor ebenso gut gelungen. Sie hat eine
fürsorgliche Art an sich die mich begeistern konnte.
Im Geschehen gibt es weitere Charaktere, die Ben Bennet ebenso gut gelungen
sind. Ein paar von ihnen mochte ich mehr, manche ein wenig weniger. Sie passen
ins Geschehen und geben ihm zum Teil auch Schwung.
Der Schreibstil des Autors ist gut und man kommt recht flott durch die
Seiten gekommen. Es ist alles verständlich und man kann die Handlung gut
verstehen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Ruby. Ben Bennett hat hierfür
die Ich-Perspektive verwendet. Es bringt Ruby dem Leser näher, man lernt ihre
Gedanken und Gefühle gut kennen.
Die Handlung hat es mir zu Beginn wirklich sehr schwer gemacht. Ich habe
kämpfen müssen wirklich am Ball zu bleiben. Nach etwa der Hälfte ging es dann
und ich konnte besser folgen. Hier steht auch weniger Spannung im Mittelpunkt
der Handlung, es sind eher die Gedanken die wichtig sind. Ich gebe zu ich hatte
etwas andere Erwartungen ans Buch und wurde doch überrascht. Aber auch leise
Töne können gefallen.
Die von Ben Bennett beschriebenen Schauplätze sind gut beschrieben. Und vor
einem jeweiligen Kapitel gibt es Begriffe aus dem Lexikon der Träume.
Das Ende empfand ich persönlich als gut passend. Es schließt die Handlung
gut ab und man schlägt das Buch letztlich zufrieden zu.
Zusammengefasst kann ich sagen, ist Ben Bennetts Roman „Die Traumweberin“
ein sehr gutes Buch der eher leisen Töne.
Eine sympathische Protagonistin, der gut lesbare Stil des Autors und eine
Handlung, die es mir zu Anfang zwar nicht leicht gemacht hat, dann aber durch
Gedanken punkten kann, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!
 
Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar!
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