Gelesen: „Das Streben des Jägers (Wyvern)“ von Veronika Serwotka

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Format: Kindle Edition 
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Dateigröße: 1540 KB 
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
388 Seiten 
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Verlag: Talawah
Verlag
(1. März 2016)  
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Sprache: Deutsch
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Das Buch beim Verlag

„Jergan van Cohen starb durch sein Zögern, einen
Blutreiter zu töten, unehrenhaft im Kampf gegen einen Wyvern. Seither gilt der
getötete Jäger als geächtet.
Die entehrten Söhne Tarik und sein zehnjähriger Bruder
Quirin müssen in einer kleinen Hütte unter den Armen in Canthar leben. Tarik
kämpft durch harte Arbeit und noch härteres Training jeden Tag aufs Neue um
seine Ehre und um die Zulassung zur Prüfung als Jäger. Obwohl er zu den Besten der
Akademie gehört, will ihm die Kommission diese erneut verweigern.
Khaled, sein Mentor, setzt sich für ihn ein, doch da
überschreitet Quirin eines der strengsten Gesetze der Stadt. Er versteckt das
Ei eines Wyvern in einer Grotte. Die geflügelte Echse schlüpft.“
(Quelle: Talawah Verlag)
Der Fantasyroman „Das Streben des Jägers (Wyvern)“ stammt
von der Autorin Veronika Serwotka. Es ist der erste Teil der
High-Fantasy-Trilogie der Autorin und angesprochen vom wirklich toll
aussehenden Cover war ich sehr neugierig auf die Geschichte, die mich hier wohl
erwarten würde.
Insgesamt gibt es hier drei Protagonisten in der Geschichte,
die da wären Quirin, Fajeth und Tarik. Sie alle 3 sind unterschiedlich
gestaltet, wirkten aber auf mich sehr gut gezeichnet. Jeder von ihnen hat seine
ganze eigene Geschichte, sein eigenes Päckchen zu tragen. Sie sind alle 3 sehr
stark vom Charakter, wissen was sie wollen und wie zu ihrem Ziel gelangen. Das
gefiel mir wirklich sehr gut, denn es macht sie glaubhaft und authentisch.
Es gibt auch noch andere Charaktere. Ein in meinen Augen
sehr wichtiger von ihnen ist Fyrndolf. Er hat besonders im letzten Part des
Buches eine wichtige Rolle, auch wenn nicht ganz klar ist wohin seine Reise
geht. Hoffentlich gibt es im zweiten Teil ein wenig mehr über ihn und seine
Ziele zu erfahren.
Ansonsten sind die Nebenfiguren gut gestaltet und man
kann sie sich vorstellen.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht und sehr angenehm
flüssig zu lesen. Man wird durch den Prolog, der ein wenig untypisch gehalten
ist, neugierig auf die folgende Geschichte gemacht.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen
Perspektiven. Hierfür hat Veronika Serwotka die personale Erzählperspektive
verwendet. Diese passt hier gut, denn so lernt man verschiedene Seiten gut
kennen. Die Handlung wird so komplex, man verliert aber niemals den Überblick,
kann dem Geschehen mühelos folgen. Vor allem auch weil jedes Kapitel eine
eigene Überschrift trägt, die es dem Leser einfacher macht.
Das Geschehen selbst ist sehr gelungen. Nach dem etwas
untypischen Prolog wird man als Leser zuerst einmal ruhig in die Handlung
geführt. Nach und nach aber steigert sich die Spannung merklich und man kann
sich dem Bann der Geschichte nicht mehr entziehen. Man kann sich auch anhand
einer Karte gut orientieren. Die bildhaften und detaillierten Beschreibungen tun
ihr übriges dazu. Die geschaffene Welt ist gut gestaltet und man merkt der
Autorin hier ihre Liebe zu dieser Welt an.
Leider muss ich aber anmerken das es ab etwa der Hälfte
etwas zu sehr in die Länge gezogen wirkt. Hier wäre weniger vielleicht mehr
gewesen. Und irgendwie gibt es keinen wirklichen roten Faden in der Handlung.
Man weiß nicht so recht wie alles wirklich zusammenhängt, was alles miteinander
verbindet.
Das Ende ist gut so wie es ist. Es ist aber ein doch
gemeiner Cliffhanger, der sehr neugierig auf die Fortsetzung macht. Diese wird
hoffentlich nicht zu lange auf sich warten lassen.
Alles in Allem kann ich sagen ist „Das Streben des Jägers
(Wyvern)“ von Veronika Serwotka ein doch guter Auftakt der
High-Fantasy-Trilogie.
Die vorstellbar gestalteten Charaktere, ein angenehm
lesbarer Stil der Autorin und eine Handlung, die nach einem ruhigen Einstieg
rasch an Spannung gewinnt, ab der Hälfte aber leider etwas zu lang wirkte,
haben mich dennoch sehr gut zu unterhalten gewusst und machen Lust auf mehr.
Durchaus lesenswert!
Ich danke dem Verlag für das eBook und die Leserunde!
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