Gelesen: „Immer wieder du und ich“ von Juliet Ashton

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Taschenbuch: 400 Seiten 
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Verlag: Rowohlt
Taschenbuch Verlag
(22. Januar 2016) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3499271222 
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ISBN-13: 978-3499271229 
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Originaltitel: These Days of Ours 

Ein Roman über die Liebe. Über die kleinen
und großen Abenteuer des Lebens. Und über zwei, die sich lieben, aber immer
wieder verpassen.

Kate liebt Charlie. Charlie liebt Kate. Das war schon immer so. Sie sind
füreinander geschaffen. Aber es ist kompliziert: Denn stets ist Charlie gerade
vergeben, wenn Kate bereit ist. Und umgekehrt. Immer wieder kreuzen sich ihre
Wege, auf Partys, Hochzeiten und Beerdigungen. Vergessen können Kate und
Charlie einander nicht. Aber ist es nicht irgendwann zu spät für die große
Liebe? Oder bietet ihnen das Leben noch eine zweite Chance?
(Quelle: Rowohlt Verlag)
„Immer wieder du und ich“ stammt von der Autorin Juliet
Ashton. Für mich war dies der erste Roman der Autorin, ihr Debüt kenne ich
leider nicht. Der Klappentext hat mich sehr angesprochen und so begann ich
interessiert zu lesen.
Die Charaktere sind gut gestaltet, sie wirkten
authentisch und glaubhaft auf mich.
Kate ist liebenswert. Sie liebt ihren Vater, zu ihrer
Mutter hat sie eine eher gedämpfte Bindung. In der Schule war sie sehr gut, was
allerdings ein paar Neider auf den Plan gerufen hat. So beispielsweise ihre
Cousine Becca, die Kate des Öfteren als Sündenbock auserkoren hatte. Im Beruf
ist sie letztlich dann aber doch ziemlich erfolgreich.
Charlie kommt aus eher armen Verhältnissen. Er träumt in
jungen Jahren von einem Job als Autor. Bis zu seinem Erfolg hangelt er sich von
Job zu Job, es scheint als ob er immer wieder den falschen Weg geht.
Die anderen im Buch vorkommenden Charaktere, wie eben
Becca, Kates Cousine, die ich nicht unbedingt gerne gemocht habe, oder auch
Julian, der jedoch keine so große Rolle einnahm, sind gut gezeichnet. Man kann
sie sich vorstellen, wobei Julian recht bald komplett weg war.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig
lesbar. Man kommt gut durch die Seiten und kann sich den Charakteren gut
nähern, sich in sie hineinversetzen und die Handlungen nachvollziehen.
Die Handlung hatte mich direkt von Beginn an. Immer
wieder gibt es überraschende Wendungen, die der Geschichte eine neue Richtung
gegeben. Es gibt einen roten Faden, hier ist es die Liebesgeschichte zwischen Kate
und Charlie.
Allerdings circa ab der Hälfte der Geschichte geriet ich
immer mehr ins Stocken beim Lesen. Die Geschichte begann sich zu drehen. Juliet
Ashton wollte hier etwas, was das Geschehen nicht hergab. Es wirkte irgendwie
alles gedrungen und ja sogar auch unglaubwürdig auf mich. Die anfängliche
Begeisterung löste sich mehr und mehr auf, ich quälte mich durch den Rest des
Buches und war letztlich froh es beendet zu haben.
Das Ende ist dramatisch, keine Frage. Doch auch hier war
es mir doch zu viel. Es war zu viel Drama, ich hätte mir hier weniger
gewünscht.
Abschließend gesagt ist „Immer wieder du und ich“ von
Juliet Ashton ein Roman, der mich nur zu Anfang begeistern konnte.
Die gut gestalteten Charaktere und ein flüssig lesbarer
Stil der Autorin stehen hier eine Handlung gegenüber, die nur bis etwas zu
Hälfte wirklich packend ist, dann aber mehr und mehr an Glaubwürdigkeit verlor.
Potential ist vorhanden, nur leider hat Juliet Ashton es
nicht komplett genutzt
Schade!
Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ein Kommentar

  1. Huhu Manja,

    das klingt ja nicht so gut. Ich habe das Buch noch auf meinem SuB und schiebe es immer von einer Monatsliste in die Nächste. Ich müsste es endlich mal lesen. Vielleicht kann es mich ja mehr überzeugen 🙂 Danke für deine Meinung zum Buch.

    Liebe Grüße
    Jenny

Kommentare sind geschlossen.

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