Gelesen: „Herbstmondin“ von Isabella Rameder

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Taschenbuch: 256 Seiten 
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Verlag: Books on Demand (17. Februar 2016) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3739226161  
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ISBN-13: 978-3739226163
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Homepage der Autorin

Polizist Mark hat im Leben alles, was er sich erträumt
hat: Eine schicke Wohnung in München, eine erfolgreiche und attraktive Frau,
die Anerkennung seiner Kollegen … doch dann bricht seine Welt plötzlich
zusammen und er findet sich in einem Pensionszimmer in einem kleinen Dorf
wieder. Alles hier steht für Dinge, die Mark nicht leiden kann: Altmodische
Ansichten, Klatsch und Tratsch, Gruselgeschichten und – als wäre das alles
nicht schon genug – rennt die ganze Ortschaft auch noch einem dubiosen Schamanen
hinterher. Zum Glück gibt es wenigstens einen Vermisstenfall an einem dunklen
Ort mit schwerer Vergangenheit, so dass Mark sich in Arbeit stürzen kann. Doch
als dann auch noch die hübsche Vroni auftaucht, verstrickt er sich so endgültig
in seinem Gefühlschaos, dass er droht darin verloren zu gehen.
(Quelle: Homepage der Autorin)
Isabella Rameder kenne ich bereits durch ihre „Erzengel – Trilogie“. „Herbstmondin“
ist ein weiterer Roman aus ihrer Feder und nachdem mich der Klappentext sehr
angesprochen hat war ich neugierig auf die Geschichte zwischen den Buchdeckeln.
Mark, ein Polizist, scheint sein Leben genauso zu führen wie er es sich
erträumt hatte. Er hat nicht nur eine tolle Wohnung, sondern auch eine charmante
Frau. Auf mich wirkte er eher wie ein Macho, machte es mir nicht ganz s einfach
mit ihm warm zu werden. Das gab sich aber zum Glück und je weiter ich im
Geschehen vorankam desto mehr hat sich Mark entwickelt.
Vroni ist die weibliche Protagonistin hier und mir ihr hatte ich weniger
Probleme. Sie ist treu und sehr liebenswert, hat das Herz genau an der
richtigen Stelle. Für Menschen, die ihr wichtig sind, ist sie immer da, hilft
ihnen wo sie nur kann. Auch Vroni entwickelt sich im Verlauf der Handlung
merklich, was ich wirklich schön fand.
Die Nebenfiguren sind soweit gut gestaltet. Ich muss aber zugeben mir war
es bei manchen doch zu wenig. Ich hätte mir mehr Seiten gewünscht, mehr Dinge,
die man erfahren kann.
Der Schreibstil der Autorin ist gut zu lesen. Ich bin angenehm leicht durch
die Seiten des Buches gekommen, konnte dem Geschehen gut folgen.
Die Handlung wird abwechselnd aus den Perspektiven von Mark und Vroni
geschildert. Isabella Rameder hat hier die personale Perspektive verwendet.
Aber nicht nur, ab und zu wechselt die Sichtweise in die Ich-Perspektive, so
dass man immer auch einen Einblick in die Gedanken der Protagonisten bekommt.
Das Geschehen selbst ist sehr gut beschrieben. Zu Beginn hatte ich ein paar
kleiner Probleme mich komplett im Geschehen einzufinden.
Es ist ein Liebesroman, angereichert mit Krimielementen. Es gibt hier einen
Vermisstenfall, den Mark annimmt um ihn zu lösen. Dieser rote Faden zieht sich
durch das gesamte Buch. Dies gefiel mir gut, es macht die Handlung authentisch.
Die Spannung baut sich hier nach und nach auf und je weiter man gen Ende
vorankommt desto mehr möchte man wissen wie es ausgeht.
Das Ende ist gelungen so wie Isabella Rameder es hier geschrieben hat. Es
passt zum Buch, macht die Handlung rund, löst alles auf und schließt den Roman
letztlich gut ab.
Mit „Herbstmondin“ hat Isabella Rameder einen wirklich sehr guten
Liebesroman geschrieben, der mit Krimielementen angereichert ist und mich
fasziniert hat.
Die gut beschriebenen authentisch wirkenden Charaktere, ein leicht lesbarer
angenehmer Stil der Autorin und eine Handlung, die spannend ist und mich, nach
einem schwierigen Anfang doch einnehmen konnte, haben mich hier wirklich sehr
gut unterhalten und mir schöne Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich für die Zusendung des Rezensionsexemplars!
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