Gelesen: „Ebelle. Das Spiel aller Spiele“ von Antonia Anders

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Format: Kindle Edition 
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Dateigröße: 3033 KB 
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
425 Seiten 
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Verlag: Impress
(5. Mai 2016)  
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Sprache: Deutsch
Das Buch kaufen – Kindle
/ ePub 

 
**Wenn man sich plötzlich in seinem
Lieblingscomputerspiel wiederfindet…**
Eleanor ist anders als die Mädchen an ihrer Schule.
Während jene shoppen gehen, hockt sie als leidenschaftliche Gamerin zu Hause
und spielt bis tief in die Nacht heroische Online-Spiele. Bis eines Tages das
Unmögliche wahr wird und sie im neuesten Trendgame »Ebelle« aufwacht. Ohne
Waffe und in Schuluniform muss sie sich von Null auf ein Überleben sichern,
Aufgaben erfüllen und vor allem einen Weg zurück in die Realität finden. Gar
nicht so leicht, wenn man sich in einem mittelalterlichen Reich befindet, das
kurz vor einem Krieg steht und in dem man noch nie etwas von heißen Duschen
oder Smartphones gehört hat. Aber Eleanor ist eine gute Spielerin. Sie lernt
die richtigen Leute kennen, schlägt sich durch und gewinnt sogar das Herz eines
entscheidenden Kämpfers. Währenddessen braut sich über Ebelle ein Unheil
zusammen, das nur sie aufhalten kann…
(Quelle: Impress)
Der Roman „Ebelle. Das Spiel aller Spiele“ stammt von der
Autorin Antonia Anders. Es ist das Debüt der Autorin und durch den sehr
ansprechend klingenden Klappentext war ich hier wirklich neugierig auf den
Inhalt der Geschichte.
Eleanor ist ein junges Mädchen das Computerspiele über
alles liebt. Sie spielt so auch das Spiel „Ebelle“ und ehe sie sich versieht
ist sie selbst plötzlich mitten im Spiel drin. Ab da verändert sich Eleanors
Leben komplett. Schön fand ich das Eleanor, die zu Beginn erst eher
zurückhaltend wirkte und sich eher zurückgezogen hat, immer mehr über sich
hinauswächst, sich verändert. Diese Veränderungen sind nachvollziehbar
geschildert, man kann sie verstehen. Eleanor lernt ihr Wissen einzusetzen und
Gefahren zu überwinden.
Auch die anderen Charaktere, wie Isena, die ich ziemlich
mysteriös und geheimnisvoll empfand, oder auch Fianna, die jüngere Schwester
von Isena, die irgendwie vertrauenswürdig wirkte, sind der Autorin gut
gelungen. Sie sind gut gezeichnet, ihre Handlungen sind ebenso nachvollziehbar.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr gut zu
lesen. Man wird mitgerissen und durch die bildhaften Beschreibungen wird alles
vorstellbar.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Eleanor. Antonia
Anders hat hierbei die Ich-Perspektive verwendet, wodurch man Eleanor noch viel
besser kennenlernt und ihre Gedanken besser nachvollziehen kann.
Die Handlung ist spannend. Die geschaffene Welt hat mir
sehr gut gefallen. Sie ist wirklich richtig gut gestaltet, man ist als Leser
immer dabei. Ab und an tauchen Wendungen auf, die der gesamten Geschichte neue
Impulse verleihen, ihr eine neue Richtung geben. Leider aber gibt es
zwischenzeitlich ein paar Längen, wo es etwas zäh und langwierig wird. Diese
Stellen werden aber durch mitreißende Passagen abgelöst, wo man mit fiebern
kann.
Zum Ende hin zieht die Spannungskurve nochmals an. Alles
gipfelt dann in einem Showdown, der sehr emotional ist.
Das eigentliche Ende ist dann etwas anders als erwartet.
Es passt aber sehr gut zur Geschichte und macht diese rund.
Alles in Allem kann ich sagen hat Antonia Anders mit „Ebelle.
Das Spiel aller Spiele“ ein sehr gutes Debüt geschrieben.
Die vorstellbar beschriebenen Charaktere, der leicht
lesbare mitreißende Stil der Autorin und eine Handlung, die bis auf ein paar
kleinere Längen doch spannend ist und in einer vorstellbar beschriebenen Welt
spielt, haben mich hier sehr gut unterhalten können.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das eBook!

Ein Kommentar

  1. Hallo Manja,

    von der Leseprobe war ich nicht so begeistert und daher habe ich die Finger von dem Buch gelassen. Außerdem habe ich gehört, dass es gar nicht großartig um Gaming geht, sondern nur kurz am Anfang. Das finde ich schade.

    LG Steffi

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