Gelesen: „Das wilde Mäh und die Irgendwo-Insel (Das wilde Mäh)“ von Vanessa Walder

–         
Gebundene Ausgabe: 192 Seiten 
–         
Verlag: Loewe (8. März 2016) 
–         
Sprache: Deutsch 
–         
ISBN-10: 3785582137 
–         
ISBN-13: 978-3785582138 
–         
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 – 10 Jahre 

Das
Buch kaufen
 
Das Buch beim Verlag
Der Verlag bei Facebook

Ham hätte eigentlich gerne mal seine Ruhe.
Aber daraus wird nichts.
Er soll ein unsterblicher Held werden,
sagt Grazia.
Er soll sich ein eigenes Revier suchen, sagt Flöckchen.
Er soll Flöckchen helfen, seine Eltern zu finden, sagt Tupfer.
Und er soll Papa Kip auf der Irgendwo-Insel suchen. Sagt Ham selbst.
Ganz schön stressig das alles.
Doch es geht um seine Familie und so beginnt eine neue aufregende Reise für Ham
und seine Freunde.  
Vanessa Walders
Kinderbuchreiche Das wilde Määäh
erzählt die Geschichte von einem kleinen schwarzen Schaf
und einer ungewöhnlichen Reisegruppe aus Waldbewohnern
und Bauernhoftieren und beinhaltet die für Kinder wichtigen Themen Familie, Freundschaft und Anderssein. Ein Buch für die
ganze Familie, zum Vorlesen und Selberlesen für Jungen und
Mädchen ab 8 Jahren. Liebevoll und
lustig illustriert von Falk Holzapfel.
(Quelle: Loewe Verlag)

„Das wilde Mäh und die Irgendwo-Insel“ stammt von der Autorin Vanessa
Walder. Es ist der dritte (und leider) abschließende Teil der „Das wilde Mäh“ –
Trilogie und nachdem wir bereits die beiden Vorgänger gelesen und für super gut
befunden haben, mussten wir diesen Teil auch lesen.
Die Charaktere, hier in diesem Fall sind es ja alles Tiere, waren uns
bereits sehr gut bekannt aus den anderen Büchern. Wir haben uns direkt wieder
wohl gefühlt bei Ham und seinen Freunden.
Ham ist jemand, man muss ihn einfach lieben, es geht gar nicht anders. Er
ist ja ein kleiner Wolf im Schafspelz, immer auf der Suche nach einem
Abenteuer. Er ist absolut sympathisch und liebenswert gestaltet.
Auch Hams Freunde, wie beispielsweise Flöckchen oder Tupfer, sind
vorstellbar und richtig liebenswert gezeichnet. Und dann ist da ja noch die
Wisente, deren Dialekt herrlich amüsant ist oder auch Larry Otter. Jeder passt
hier einfach ins Geschehen, hat seinen festen Part und darf einfach nicht
fehlen.
Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar kindgerecht und
leicht zu lesen. Es geht humorvoll zu, man wird komplett in den Bann der Geschichte
gezogen.
Neben dem Text gibt es erneut ganz tolle Illustrationen,
die das Geschriebene unterstützen, es ergänzen und veranschaulichen.
Die Geschichte selbst kann ohne Kenntnis der
Vorgängerteile gelesen werden. Immer wieder gibt es kleinere Rückblenden auf
Vorheriges. Persönlich würde ich es aber empfehlen die beiden Vorgänger zu
lesen, denn es macht einfach richtig Spaß Ham und seine Freunde auf ihren
Abenteuern zu begleiten.
In diesem Teil geht es viel um das schwierige Thema Tod.
Vanessa Walder schafft es aber dieses traurige Thema kindgerecht darzubieten
und dem Leser zu präsentieren. Die Geschichte regt zum Nachdenken an aber es
ist nicht bedrückend gehalten. Das Abenteuer und der Humor stehen klar im
Mittelpunkt.
Das Ende hat uns einerseits traurig gestimmt, denn nun
heißt es Ham und seine Freunde gehen zu lassen. Es ist aber auch sehr schön zu
lesen das Ham nun wirklich glücklich ist.

Letztlich kann ich sagen ist „Das wilde Mäh und die Irgendwo-Insel“ von Vanessa Walder ein auf ganzer Linie gelungener Abschlissband der Trilogie, der auch ohne Vorkenntnisse gut gelesen werden kann.
Die liebenswert gezeichneten gut bekannten Charaktere, der leicht und locker lesbare Stil der Autorin und eine Handlung, die zwar ein schwieriges Thema beinhaltet, dieses aber mehr als kindgerecht zum Leser transportiert, machen Spaß und überzeugen.
Auf ganzer Linie zu empfehlen! 

Ich bedanke mich beim Verlag und der Autorin für das bereitgestellte Buch und die Leserunde!

Diese Website benutzt Google Analytics. Bitte klicke hier wenn Du nicht möchtest dass Analytics Dein Surfverhalten mitverfolgt. Hier klicken um dich auszutragen.