Gelesen: „Keepin‘ alive: Zurück ins Leben“ von Sonya Devlin

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Broschiert: 250 Seiten 
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Verlag: Romance
Edition
(6. Mai 2016) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3902972998 
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ISBN-13: 978-3902972996 

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Kilian, Sänger einer aufstrebenden Rockband und
attraktiver Frauenschwarm, ist dem Ruhm nicht gewachsen und flüchtet sich in Alkohol
und Drogen. Als er mit einer Überdosis im Krankenhaus landet, stellen ihn seine
Bandkollegen vor die Wahl: Entzug oder er muss die Band verlassen.
Kilian entscheidet sich dafür, sein Leben wieder auf die
Reihe zu bekommen. Einen Lichtblick sieht er in der verschlossenen Felicia, die
in der Klinik mit ihren eignen Dämonen kämpft. Er will ihr helfen, ihre
Vergangenheit hinter sich zu lassen. Doch reicht Liebe, um alles Leid zu
vergessen?
(Quelle: Romance Edition)

Sonya Devlin ist eine mir sehr gut bekannte Autorin. Ich
habe bereits Romane andere Genre von ihr gelesen. Umso neugieriger war ich
daher auf „Keepin‘ alive: Zurück ins Leben“, ihren neuen Roman.
Killian ist Sänger. Er tourt mit der Band „Flock of Lambs“
durch die Clubs. Killian sieht sehr gut aus, die Frauen fliegen nur so auf ihn.
Doch er hat ein Problem, Alkohol und Drogen sind bei ihm hoch im Kurs. Dann
aber gibt es einen Wendepunkt und Killian ist gezwungen umzudenken. Er muss
sich was ändern. Ich mochte Killian sehr gerne. Zu Anfang wirkte er ziemlich
aus der Bahn geworfen, irgendwie hatte ich auch das Gefühl er wäre fehl am
Platz in der Band. Im Verlauf aber lernt man als Leser den richtigen echten
Killian kennen. Er öffnet sich, man erfährt einige Dinge aus seiner
Vergangenheit, kann zum Teil richtig tief in sein Innerstes blicken. Mir gefiel
diese Entwicklung oder besser die Veränderung von Killian sehr gut, ich konnte
sie sehr gut nachvollziehen.
Felicia, auch Feli genannt, hat mir ebenso sehr gut
gefallen. Sie ist ebenfalls Patient in der Klinik, in die Killian kommt, und
zunächst ist sie seine Patin. Felicia nimmt Killian quasi an die Hand, macht
ihn mich allem vertraut. Am Anfang erfährt nicht allzu viel über Felicia, das
ändert sich aber im Verlauf der Handlung. Es kommt nach und nach einiges über
Felicia ans Licht, man erfährt viel über ihr Leben, denn auch sie öffnet sich
Killian gegenüber.
Ich mochte sowohl Killian als auch Felicia sehr gerne,
habe die beiden richtig gehend ins Herz geschlossen.
Auch die anderen Charaktere, wie beispielsweise die
weitern Bandmitglieder oder auch die anderen Patienten oder der Doc Charlie, sind
alle sehr gut beschrieben. Ich konnte sie mir alle vorstellen und die
Handlungen nachvollziehen. Auch wenn es jemanden gibt, den ich gerne aus der
Handlung verbannt hätte.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr angenehm
zu lesen. Ich habe den Roman nahezu in einem durchgelesen, einmal angefangen
konnte ich nicht mehr aufhören.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den
Sichtweisen von Killian und Felicia. Für beide Sichtweisen hat Sonya Devlin die
personale Erzählperspektive verwendet. So blickt man von außen aufs Geschehen
und ist trotzdem immer dabei.
Die Handlung selbst hat mich von Anfang an mitgerissen
und erst am Ende wieder losgelassen. Ich kann gar nicht genau erklären was es
war das mich so derart fasziniert hat das ich immerzu weiterlesen musste. Ich
habe mit Killian und Felicia mitgefiebert, mit ihnen gemeinsam gelacht aber
auch geweint.
Sonya Devlin widmet sich hier sehr intensiv dem Themen
Drogen und Alkohol. Sie zeigt auf wie es in einer Entzugsklinik zugeht,
beschreibt die Therapie ziemlich gut. Als Leser kann man hier ohne Probleme
folgen, die Autorin hat sehr gut recherchiert, es ist alles nachvollziehbar.
Die Umgebung der Klinik ist anschaulich beschrieben, mir haben diese Beschreibungen
sehr gut gefallen.
Neben vielen Gefühlen in einer zarten Liebegeschichte mit
einer Prise Erotik und einigem Drama gibt es hier auch Spannung. Denn in der
Klinik geht nicht immer alles harmonisch zu.
Das Ende des Romans hat mich sehr glücklich gemacht. Es
passt sehr gut zur Gesamtgeschichte, macht sie richtig schön rund. Und der
Epilog am Ende gewährt dem Leser noch einen Ausblick in die Zukunft.

Abschließend kann ich sagen ist „Keepin‘ alive: Zurück
ins Leben“ von Sonya Devlin ein rundum gelungener Roman, der mich mitreißen
konnte.
Die glaubhaft beschriebenen Charaktere, die sich im
Verlauf nachvollziehbar entwickeln, der angenehm lesbare flüssige Stil der Autorin
und eine Handlung, die von Spannung über Liebe und Erotik bis hin zu
dramatischen Szenen alles beinhaltet was das Leserherz begehrt, haben mich
begeistert und überzeugt.
Klar zu empfehlen!

Mein Dank geht an den Verlag für das zugesandte Rezensionsexemplar!

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