Gelesen: „Calliope Isle. Der siebte Sommer“ von Marie Menke

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Format: Kindle Edition 
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Dateigröße: 2558 KB 
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
316 Seiten 
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Verlag: Impress
(2. Juni 2016) 
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Sprache: Deutsch

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**Die Magie des Schreibens…**
Seit ihrem neunten Lebensjahr verbringt Allie jeden
Sommer auf der traumhaft schönen Tropeninsel Calliope Isle. Zusammen mit
Gleichaltrigen besucht sie dort das Arts Camp und tut, was sie am liebsten
macht und am besten kann: schreiben, schreiben, schreiben. Doch ihr siebter
Sommer auf der exotischen Insel beginnt diesmal unter ganz anderen Vorzeichen.
Erst erhält Allie die niederschmetternde Nachricht, dass sie adoptiert wurde,
und dann wird ihr auf der Überfahrt auch noch zugeflüstert, dass dieser Sommer
alles in ihrem Leben verändern wird – und das ausgerechnet von dem mysteriösen
neuen Jungen im Camp. Schon bald stellt sich heraus, dass alle etwas wissen,
was Allie nie erzählt wurde, und dass dieses Geheimnis nicht wenig mit ihrem
außergewöhnlichen Schreibtalent zu tun hat…
(Quelle: Impress)
Marie Menkes Roman „Calliope Isle. Der siebte Sommer“ ist
ein Roman der anders ist als ich es erwartet hatte. Wobei so genau weiß ich gar
nicht mit was ich gerechnet habe. Neugierig habe ich mich also ans Lesen gemacht und war sehr gespannt darauf wohin die Reise gehen würde.
Allie ist ein junges Mädchen, von dem ich zunächst nicht
wirklich wusste wie ich sie einschätzen sollte. Als Leser lernt man sie
zunächst als 9-jähriges Kind kennen. Dann folgen weitere Sommer und letztlich
ist man, gemeinsam mit Allie, im siebten Sommer angekommen. Hier ist Allie 16
Jahre alt und jetzt wurde mich Allie greifbarer. Ich konnte mich in sie
hineinversetzen, sie verstehen. Ihr Sommer ist geprägt von 3 Monaten auf
Calliope Isle. Zu Beginn ist nicht ganz klar wer Allie wirklich ist und was sie
kann. Nach und nach aber erfährt man von Allies Gabe, davon wie sie die
Gedanken anderer Menschen beeinflussen kann. Eine interessante Idee, die mir
auf Anhieb gut gefiel. Überhaupt wurde mich Allie von Seite zu Seite sympathischer.
Matt ist jemand der auf Calliope Isle aufgewachsen ist.
Bei ihm wusste ich erst überhaupt nicht wer er ist. Er wirkte kühl und
unnahbar. Doch auch das änderte sich im Verlauf der Handlung, Matt wurde
zugänglicher, man muss halt immer zweimal hinschauen um jemanden einschätzen zu
können.
Auch die weiteren Charaktere sind Marie Menke sehr gut
gelungen. In Erinnerung geblieben sind mir beispielsweise Sheyla und Liv,
Allies beste Freundinnen. Die drei Mädchen zusammen sind ein klasse Team,
Sheyla und Liv stehen Allie bei wo sie können. Und das obwohl sich die Mädchen
nur auf der Insel sehen.
Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig. Ich
war direkt von Anfang an im Geschehen drin, konnte mich dem Bann der Geschichte
nicht entziehen, wurde mitgerissen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Allie. Marie
Menke hat hierfür die Ich-Perspektive verwendet. So ist man Allie als Leser
noch viel näher und lernt sie besserkennen, sie einzuschätzen.
Die Handlung hat mich überrascht, im positiven Sinne. Ich
wurde von Anfang an gepackt, wusste erst nicht wohin die Reise geht. Die Spannungskurve
steigt stetig an, man will als Leser wissen was Allie alles herausfindet, was
weiter passiert. Marie Menke hat hier eine Mischung aus Fantasy, Mythologie und
auch etwas Science-Fiction geschaffen. Es passt alles gut zusammen.
Zwischendrin gibt es immer wieder Einblicke in die Schreibtätigkeit von Allie,
man lernt ihre Werke kennen.
Der gewählte Schauplatz ist richtig klasse. Die
Pazifikinsel Calliope Ilse weckt Fernweh.
Das Ende kommt plötzlich, unerwartet. Ich finde das kann
man so nicht stehen lassen, ich brauche eine Fortsetzung, unbedingt und ganz
schnell.
Zusammenfassend gesagt ist „Calliope Isle. Der siebte
Sommer“ von Marie Menke ein erstklassiger Roman, der mich mitgerissen hat.
Die vorstellbar beschriebenen Charaktere, der flüssig
lesbare leichte Stil der Autorin und eine Handlung, die eine gelungene Mischung
aus Fantasy, Mythologie und Science-Fiction darstellt und in der die
Spannungskurve sehr hoch gehalten wird, haben mich auf ganzer Linie überzeugt
und machen Lust auf mehr.
Ganz klare Leseempfehlung!

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