Gelesen: „Blutring“ von Gerd Ruebenstrunk

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Broschiert: 304 Seiten 
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Verlag: Planet! (15. Februar
2016) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3522504895 
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ISBN-13: 978-3522504898  
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

12 – 15 Jahre 

Ein alter Mann, der ein dunkles Geheimnis mit in den Tod
nimmt. Ein Junge, der in einem vergilbten Buch erste Hinweise auf eine
Verschwörung findet. Und ein Mädchen, das wissen will, was tatsächlich hinter
den alten Familiengeschichten steckt. Die Suche nach dem legendären Blutring
des Tamerlan in den dunkelsten Gassen Barcelonas beginnt – eine Suche auf Leben
und Tod.
(Quelle: Planet!)
„Blutring“, so heißt der neue Jugendroman von Gerd
Ruebenstrunk. Mir war der Autor vor diesem Roman bereits gut bekannt und so
wollte ich natürlich wissen was er sich hier ausgedacht hat. Neugierig wie ich
bin begann ich also zu lesen.
Daniel ist ein Protagonist, der mich für sich gewinnen
konnte. Er ist 13 Jahre alt und musste mit seinen Eltern nach Barcelona
umziehen, da sein Vater dort einen neuen Job bekommen hat. Zunächst war Daniel
nicht unbedingt begeistert davon, doch man merkt wie er im Verlauf doch
ankommt. Dabei muss Daniel aber allerhand Rätsel lösen.  Mir gefiel Daniel gut, Gerd Ruebenstrunk hat
ihn vorstellbar beschrieben.
Jakob lernt Daniel in der Schule kennen. Die beiden
freunden sich an. Jakob ist eher ein Außenseite, ein Streber, der in der Schule
eher gemieden wird. Auch er gefiel mir gut, ich konnte ihn mir gut vorstellen
und die Handlungen nachvollziehen.
Die Nebencharaktere, wie beispielsweise Lola, eine Roma,
oder ihr Cousin Antonio, sind ebenso gut gezeichnet. Sie passen gut ins Gesamtgeschehen
und gemeinsam geben die Kinder eine wirklich gute Truppe ab.
Der Schreibstil des Autors ist angenehm lesbar. Gerd
Ruebenstrunk bringt alles verständlich, leicht und ja, auch jugendlich rüber.
Die Handlung an sich ist spannend. Zu Beginn wirkte es
auf mich zwar etwas komisch, ich kann gar nicht genau beschrieben warum, aber
je weiter ich im Geschehen vorankam desto mehr baute sich eine Spannungskurve
auf, die bis zum Ende erhalten blieb. Immer wieder hat Gerd Ruebenstrunk hier
Rätsel eingebaut, die von den Kindern gelöst werden müssen.
Der Schauplatz mit Barcelona ist sehr anschaulich
beschrieben. Man kann sich die Stadt sehr gut vorstellen und bekommt nicht
selten selbst Lust hinzufahren.
Das Ende konnte mich leider nicht ganz überzeugen. Es
blieben hier leider zu viele Fragen offen und auch mit den hier dargebotenen
Lösungen war ich nicht ganz einverstanden. Die Haupträtsel wurden gelöst, der
Rest bleibt dem Leser überlassen.
Insgesamt gesehen ist „Blutring“ von Gerd Ruebenstrunk
ein soweit guter Jugendroman.
Die vorstellbar geschriebenen Charaktere, der angenehm
lesbare verständliche Stil des Autors und eine Handlung, die Zu Beginn etwas
merkwürdig auf mich wirkte, die dann aber spannend wurde, haben mich, bis auf
das etwas zu offene Ende, doch sehr gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag und „Buchbotschafter“ für das bereitgestellte Exemplar!
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