Gelesen: „Ain´t all Silver: Herz aus Gold“ von Amelia Reyns

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Broschiert: 250 Seiten 
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Verlag: Romance
Edition
(17. Juni 2016) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 390313001X  
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ISBN-13: 978-3903130012 

Es ist nicht immer alles Gold, was glänzt …
Eigentlich will Jordan nur beweisen, dass auch Frauen
erfolgreiche Goldschürfer sein können, als sie die Mine AIN’T ALL SILVER in
Alaska pachtet. Doch dann bringen ausgerechnet der schweigsame Lock und der
unverschämte Caleb – beides verteufelt heiße Kerle – ihre Pläne gefährlich ins
Wanken. Dass bei Gold die Freundschaft aufhört und auch die Liebe, muss Jordan
bald am eigenen Leib erfahren.
Wem kann sie tatsächlich trauen – Lock oder Caleb?
(Quelle: Romance Edition)
„Ain’t all Silver: Herz aus Gold“ stammt von der Autorin
Amelia Reyns. Hinter diesem Pseudonym verbirgt sich die bereits gut bekannte
Autorin Helen B. Kraft. Ich wurde hier vom Klappentext angesprochen und war
wirklich neugierig auf die Geschichte, die bei Romance Edition erschienen ist.
Jordan ist eine richtig toughe Protagonistin, die mich
von Anfang an für sich gewinnen konnte. Sie lässt sich nicht unterkriegen,
steht ihre Frau in einem harten Männergeschäft. Von ihrem Ex-Verlobten Boyd
sehr enttäuscht baut sie sich in Alaska ein neues Leben auf, fernab der
Zivilisation.
Lok und Caleb sind zwei von Jordans Arbeitern und beide
sind sie grundverschieden. Die beiden Männer sehr gute Freunde.
Lock musste bereits früh lernen auf eigenen Beinen zu
stehen und sich um seine jüngere Schwester  Nicci kümmern. Er hat einen großen Traum, eine
eigene Mine.
Caleb hat Lock geholfen mit Nicci klarzukommen. Er
scheint charmant und zuvorkommend, ist aber leider auch nicht frei von Fehlern.
Es gibt noch weitere Charaktere im Buch. So zum Beispiel
die anderen Arbeiter der Mine „AIN’T ALL SILVER“ oder auch die Bewohner von
Clarksville. Man kann sie sich alle vorstellen und vor allem die Arbeiter der
Mine haben doch auch einen größeren Part im Geschehen.
Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und
lässt sich sehr leicht lesen. Ich war direkt mittendrin im Geschehen und konnte
wunderbar folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Jordan.
Amelia Reyns hat hierfür die personale Erzählperspektive verwendet, die mir
hier sehr zugesagt hat. Durch die gewisse Distanz zum Geschehen behält man
einen wunderbaren Überblick.
Die Handlung selbst ist ganz anders als man es vielleicht
erwartet. Nicht nur von den Charakteren, auch von der Idee und Umsetzung her.
Man begibt sich hier quasi ins Niemandsland und lernt viel über das Thema
Goldschürfen. Das ist mir beispielsweise so noch nicht untergekommen und wirkte
erfrischend anders auf mich.
Es gibt aber auch Spannung im Geschehen, denn es läuft
nicht unbedingt alles wie Jordan will. Und Liebe ist auch mehr als genug
vorhanden. Diese fügt sich harmonisch ins Gesamtgeschehen ein, drängt sich
nicht auf, was mir wirklich sehr gut gefiel. Ich wollte letztlich wissen wie
sich Jordan wohl entscheidet, wem sie ihr Herz schenkt.
Der Weg zum Ende ist sehr spannend gehalten. Hier kann
man sehr gut mitfiebern und hofft, dass es gut geht.
Das eigentliche Ende ist dann passend gewählt. Es
schließt den Roman wirklich gut ab, macht ihn rund und ich als Leser war sehr
zufrieden.
Insgesamt gesehen ist „Ain’t all Silver: Herz aus Gold“
von Amelia Reyns ein mehr als gelungener Roman mit toller Hintergrundidee.
Die vorstellbar gestalteten Charaktere, der leicht
lesbare sehr angenehme Stil der Autorin und eine Handlung, die anders ist als
man vielleicht erwartet und in der Spannung und auch Liebe vorhanden ist, haben
mich hier wunderbar unterhalten und wirklich begeistert.
Sehr zu empfehlen!
Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!
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