Gelesen: „Mein bester letzter Sommer“ von Anne Freytag

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Gebundene Ausgabe: 368 Seiten 
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Verlag: Heyne
Verlag
(8. März 2016) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3453270126 
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ISBN-13: 978-3453270121  
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren 

 
Wann du die große Liebe triffst, kannst du dir nicht
aussuchen
Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den
perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat.
Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist
fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der
hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat,
der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan.
Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in
dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind …
(Quelle: Heyne Verlag)
Anne Freytag ist eine Autorin, die mir bisher vollkommen
unbekannt war. Umso neugieriger war ich daher auf ihren Jugendroman „Mein
bester letzter Sommer“.
Die beiden Protagonisten Tessa und Oskar haben mir
unheimlich gut gefallen.
Tessa ist ein wirklich sehr sympathisches Mädchen. Ihre
Kindheit war behütet, immer alles vorbildlich und genauso wie man es von ihr
erwartet hat. Doch nun, da sie weiß das sich ihr Leben immer mehr dem Ende entgegen
neigt, Tessa ist ziemlich krank, weiß sie aber auch sie hat eigentlich nie
wirklich gelebt. Sie lässt sich aber nicht unterkriegen, will die Zeit, die ihr
bleibt nun nutzen sich beispielsweise endlich mal verlieben, oder mal eine
Party feiern.
Oskar ist ein ebenso richtig toller Charakter. Er ist
jemand der genau weiß wie er Tessa zu nehmen hat. Als er in ihr Leben tritt
ändert sich bei ihr so einiges. Sie will immer mehr leben. Oskar ist es auch
der Tessa einen letzten ganz tollen Sommer schenken möchte und das obwohl er
selbst auch etwas Schlimmes erlebt hat.
Die Nebenfiguren, wie Tessas Schwester oder auch ihre
Mutter, sind ebenso gut beschrieben. Sie bieten aber auch jede Menge
Konfliktpotential.
Der Schreibstil der Autorin ist wirklich klasse. Anne
Freytag hat mich von Anfang an abgeholt und bis zum Ende hin gefangen gehalten.
Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen, war komplett gefesselt und wollte
eigentlich immer nur eines, weiterlesen, Tessa und Oskar auf ihrem Weg
begleiten.
Geschildert wird das Geschehen zum größten Teil aus Sicht
von Tessa. Man ist so als Leser immer direkt bei ihr, kann sich in sie
hineinversetzen, mit ihr mitfiebern und mitleiden. Im späteren Verlauf wechselt
die Perspektive auch mal zu Oskar, so dass man auch seine Gedanken und Gefühle
nachvollziehen kann. Die Perspektiven passen hier einfach wie die Faust aufs
Auge.
Die Handlung, hach ja ich weiß gar nicht so genau wie ich
meine Gedanken hierzu ausdrücken soll. Sie ist total schön beschrieben, man
spürt einfach das Tessa und Oskar sich mit jeder Seite näherkommen, das Tessa
aber auch mit jedem neuen Tag mehr Leben will. Es geht hier hoch emotional zu,
man sollte als Leser auch die Packung Taschentücher in greifbarer Nähe haben.
Die Geschichte von Tessa und Oskar berührt und trifft mitten ins Herz.
Das Ende, oh man, wie sehr habe ich mir ein Happy End
gewünscht. Doch das wäre hier sehr unrealistisch rübergekommen. Ich hatte auch
etwas Angst vor dem Ende, das gebe ich zu. Aber ich habe weitergelesen und am
Ende hats mir dann doch das Herz gebrochen. Ich habe geweint und ich bin mir
absolut sicher ich bin nicht die Einzige und werde es auch nicht bleiben. Es
ist einfach unendlich traurig und berührend.
Zusammenfassend kann ich sagen ist „Mein bester letzter
Sommer“ von Anne Freytag ein hochemotionales rundum gelungenes Jugendbuch, das
mich von Anfang an mitgerissen hat.
Authentische absolut sympathische Charaktere, ein leicht
lesbarer Stil der Autorin, der mich von Beginn an für sich gewinnen konnte und
eine Handlung, die toll beschrieben ist, berührt und mitten ins Herz trifft,
haben mich beeindruckt und restlos begeistert.
Lesen! Unbedingt!
Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!
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