Gelesen: „Deep Blue Eternity“ von Natasha Boyd

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Taschenbuch: 480 Seiten 
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Verlag: Egmont LYX
(4. Februar 2016) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3802598016  
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ISBN-13: 978-3802598012 
Das Buch beim Verlag 

Als Olivia Baines zwölf Jahre alt war, wurde ihre ältere
Schwester Abby von einem Unbekannten ermordet. Sechs Jahre später leidet Olivia
immer noch schwer unter dem Ereignis. Der Schmerz ist so stark, dass sie nur
einen Ausweg sieht: Sie flüchtet an einen Ort, wo ganz sicher niemand nach ihr suchen
wird. Das verlassene Cottage ihrer Großmutter liegt auf Daufuskie Island, im
Südosten der USA. Doch Olivia hat nicht damit gerechnet, dass das Cottage
bereits bewohnt ist. Tom ist alles andere als begeistert, als sie auf der Insel
auftaucht. Die junge Frau erinnert ihn an das dunkelste Kapitel seiner
Vergangenheit, vor dem er seit sechs Jahren davonläuft … und das ihn jetzt
eingeholt hat.
(Quelle: Egmont LYX)
Durch ihre „Eversea“ – Reihe war mir Natasha Boyd bereits gut bekannt. Umso
gespannter war ich auf ihren Roman „Deep Blue Eternity“, der mich durch das
wirklich tolle Cover bereits sehr angesprochen hat.
Olivia ist hier die Protagonistin. Sie will eigentlich nur endlich mit
ihrer Vergangenheit abschließen, sie endlich bewältigen. Als sie auf Tom trifft
ist sie zunächst auch eher abweisend, wenig begeistert. Zu Anfang wirkte Olivia
auch wie eine richtige Zicke, irgendwie schon total ekelig. Je weiter man aber
in der Handlung vorankommt desto mehr lernt man die echte Olivia kennen. Man
merkt sie hat quasi eine Art Maske aufgesetzt, eine Fassade aufgebaut. Man kann
als Leser mehr und mehr hinter ihre Fassade schauen und sie dann auch richtig
kennenlernen. Am Ende war mir Olivia richtig ans Herz gewachsen, ich mochte sie
sehr gerne.
Tom ist der männliche Gegenpart. Er ist im Cottage zu Hause und trifft so
auf Olivia als diese dort ankommt. Er wirkte eher in sich gekehrt, macht immer
nur sein eigenes Ding. Olivias Schwester kennt Tom bereits von früher. Auch bei
Tom gilt je weiter man in der Geschichte vorankommt desto mehr lernt man ihn
wirklich kennen. Am Ende war auch er mir wirklich sympathisch.
Neben den beiden Protagonisten gibt es noch weitere Charaktere in der
Handlung. Diese sind Natasha Boyd auch wirklich gut und vorstellbar gelungen.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und locker leicht zu lesen. Ich war
direkt von Anfang an drin und habe den Roman letztlich sogar in einem Rutsch
durchgelesen.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven der beiden Protagonisten
Olivia und Tom. Mir gefiel dieser Wechsel hier sehr gut, man lernt die beiden
so sehr gut kennen, sie zu verstehen.
Die Handlung ist toll. Natasha Boyd hat hier eine ganz wunderbare Kulisse
geschaffen. Daufuskie Island ist eine kleine Insel im Südosten der USA. Ich konnte
sie mir sehr gut vorstellen, sie ist echt toll beschrieben.
Das Geschehen hat mich von Beginn an gefesselt. Es gibt hier eine hohe Spannungskurve,
die sich durch die unvorhersehbaren Geschehnisse noch weiter steigert. Auch das
integrierte Thema ist hierfür verantwortlich. Es ist nicht gerade einfach aber
Natasha Boyd hat es geschafft es nicht ganz so bedrückend wirken zu lassen.
Das Ende ist mehr als gelungen. Es passt perfekt zur Gesamtgeschichte,
macht diese wirklich rund und schließt sie toll ab. Ich habe den Roman
letztlich wirklich zufriedengestellt zur Seite gelegt.
Zusammengefasst kann ich sagen ist „Deep Blue Eternity“ von Natasha Boyd
ein rundum gelungener Roman vor wirklich toller Kulisse.
Die vorstellbar gestalteten Charaktere, der leicht lesbare flüssig Stil der
Autorin und eine Handlung, die ein ernstes Thema beinhaltet aber auch Spannung
aufkommen lässt, haben mich wunderbar unterhalten und begeistert.
Sehr empfehlenswert!
Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!
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