Gelesen: „Tausend Nächte aus Sand und Feuer“ von Emily Kate Johnston


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Gebundene Ausgabe: 368 Seiten 
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Verlag: cbt
(24. Mai 2016) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3570164063 
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ISBN-13: 978-3570164068 
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren 
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Originaltitel: A Thousand Nights 

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Fantasy meets Orient
Lo-Melkhinn hat schon dreihundert Mädchen auf dem
Gewissen, bevor er in ihr Dorf kommt, um sich eine neue Braut zu suchen. Als
sie die Staubwolke am Horizont sieht, weiß sie, dass er das hübscheste Mädchen
im Dorf mitnehmen wird: ihre Schwester. Aber das wird sie nicht zulassen.
Stattdessen kehrt sie selbst mit dem geheimnisvollen Wüstenherrscher in seinen
Palast zurück. Der Tod scheint ihr sicher, doch am nächsten Morgen ist sie
immer noch am Leben. Von nun an erzählt sie Lo-Melkhinn jede Nacht eine neue
Geschichte und jeden Morgen erwacht sie mit einem magischen Funken in sich, der
von Tag zu Tag mächtiger wird …
(Quelle: cbt)

Der Jugendroman „Tausend Nächte aus Sand und Feuer“
stammt von der Autorin Emily Kate Johnston. Aufgrund des sehr interessanten
Klappentextes war ich neugierig wohin mich die Reihe hier wohl führen würde.
Die Protagonistin bleibt hier leider ohne Namen. Trotzdem
gefiel sie mir richtig gut. Sie ist mutig, stark und aufopfernd. Als
Lo-Melkhinn in ihr Dorf kommt hat sie nur eines im Sinn, ihre Schwester retten.
Sie geht mit ihm mit. Ihre Geschichten waren nicht so unbedingt meins, mir
fehlte hier irgendwie die Magie, das märchenhafte.
Lo-Melkhinn wirkte auf mich auch gut gestaltet. Warum er
zu dem Herrscher geworden ist, der er ist, das erfährt man in Verlauf der
Handlung. Dies war für mich nachvollziehbar und verständlich erzählt.
Die Nebenfiguren blieben mir hier leider ein wenig zu
blass. Da hätte man doch mehr rausholen können. So konzentriert sich das Geschehen
hauptsächlich auf die Protagonistin und Lo-Melkhinn.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Ich bin flüssig und
recht locker durch das Geschehen gekommen. Es war zum Teil wirklich schon auch poetisch.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht der namenlosen
Protagonistin. Hierfür hat die Autorin die Ich-Perspektive verwendet. Diese
passt hier sehr gut zum Geschehen.
Die Handlung ist von der Idee her wirklich gut. Ich weiß
aber nicht so recht, irgendwie fehlte mir doch etwas. Ich habe Manches nicht
wirklich verstanden, mir fehlten Erklärungen.
Dennoch hat sich, je weiter ich vorankam, Spannung
entwickelt. Dies gefiel mir gut, ich war zum Ende hin wirklich gefesselt, auch
wenn ich vorher so meine Probleme hatte.
Das Ende selbst ist actionrech und hat mir gut gefallen.
Es passt in meinen Augen dann sehr gut zur Gesamtgeschichte und rundet diese
ab.

Abschließend gesagt ist „Tausend Nächte aus Sand und Feuer“ von Emily
Kate Johnston ein Jugendbuch das vor einer tollen Kulisse spielt.
Eine mutige und interessant gezeichnete Protagonistin,
der flüssige Stil und eine Handlung, die zwar Spannung aufkommen lässt, in der
mir aber dennoch etwas gefehlt hat, lassen mich unschlüssig und auch
zwiegespalten zurück.
Ich wurde gut unterhalten, das I-Tüpfelchen fehlte aber!
Durchaus lesenswert!

Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

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