Gelesen: „Tameha – Gene tanzen nicht“ von Marie Menke

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 Taschenbuch:
344 Seiten 
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Verlag:
Casimir Verlag (15. Dezember 2015) 
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Sprache:Deutsch 
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ISBN-13:
978-3-940877-24-6 

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Die angehende Tänzerin Tameha
steht vor einer glorreichen Zukunft auf den Bühnen der Stadt.
 
Das Silvarmädchen Bo hingegen ist gezwungen, ihre
Begabung vor ihrer Familie zu verstecken.
Auf den ersten Blick verbinden sie nur ein Amulett und
eine Leidenschaft, doch ihre gemeinsame verborgene Vergangenheit reicht weit
zurück.
(Quelle: Casimir Verlag)

Der Roman „Tameha – Gene tanzen nicht“ stammt aus der
Feder der Autorin Marie Menke. Es ist der Debütroman der Autorin, die mir
bereits von ihrem zweiten Roman sehr gut bekannt war.

Tameha ist 16 Jahre alt und lebt bei ihren Eltern,
wohlbehütet und sicher. Durch eine Veränderung ihrer Gene hat Tameha die
Leidenschaft des Tanzens für sich bekommen. Nun träumt sie von einer Karriere
als Tänzerin, nichts wünscht sie sich mehr. Im Verlauf der Geschichte durchlebt
Tameha eine Entwicklung, die nachvollziehbar und glaubhaft dargestellt wurde. Das
eher ruhige Mädchen ohne wirklich echte Freunde wird zu einer starken und auch
mutigen jungen Frau, die auch mal unbequeme Fragen stellt.
Bo ist ebenfalls 16 Jahre alt und ein junges Mädchen das
mit seinen Eltern die meiste Zeit durch die Gegend zieht. Ihr Zuhause ist ein
Wohnwagen, am liebsten aber ist sie im Wald. Auch Bo kann tanzen, sogar sehr
gut, doch davon weiß niemand. Und eigentlich sollte sie es auch gar nicht
können, immerhin wurden ihre Gene nicht verändert. Daher lebt Bo auch immer in
Angst denn sie möchte nicht unbedingt, dass ihr Talent entdeckt wird.
Bo und Tameha sind zwei wirklich tolle Mädchen, die ein
richtig tolles Team abgeben.

Neben den beiden Mädchen gibt es hier noch weitere
Charaktere, die Marie Menke ebenso sehr gut gelungen sind. Ich konnte sie mir
gut vorstellen und habe ihre Wege gerne verfolgt.

Der Schreibstil der Autorin ist hier in ihrem Debüt
flüssig und gut zu lesen. Ich habe mich sehr wohl gefühlt im Geschehen und
konnte problemlos folgen.
Die Handlung selbst ist dystopisch angehaucht, wobei hier
nicht nur die beiden Protagonisten beleuchtet werden. Auch die Nebencharaktere
spielen eine größere Rolle. Und es dreht sich vieles um das Thema
Genmanipulation. Etwas das heute auch wieder recht aktuell ist und
dementsprechend zum Nachdenken anregt.
Während des Lesens kommt Spannung auf, die während der
gesamten Handlung auch immer recht hoch gehalten wird. Allerdings
zwischenzeitlich gibt es ein paar kleinere Längen, die das Vorankommen etwas
verzögern. Diese werden zum Glück aber immer wieder durch flottere Passagen
abgelöst.

Das Ende, ja was soll ich sagen, es ist spannend
gehalten. Und es gibt eine Cliffhanger, leider. Und dieser Cliff ist sehr
drängend daher muss ganz schnell eine Fortsetzung her. Ich hoffe sie lässt
nicht zu lange auf sich warten.

Kurzum ist „Tameha
– Gene tanzen nicht“ von Marie Menke ein richtig gutes Debüt einer Autorin, die
mich bereits in einem anderen Roman überzeugen konnte.
Die gut gestalteten
Protagonistinnen, der angenehm lesbare Stil der Autorin und eine Handlung mit
aktuellem Hintergrundthema und bis auf ein paar Längen auch spannender Handlung
haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus
lesenswert!

Ich danke der Autorin und dem Verlag für das Rezensionsexemplar!

 

Ein Kommentar

  1. Schöne Rezension, macht Lust auf das Buch 🙂 Von dem Verlag habe ich noch gar nichts gehört, da muss ich direkt mal reinschauen. 😉
    Liebe Grüße ♥
    Nala

Kommentare sind geschlossen.

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