Gelesen: „Was auch immer geschieht“ von Bianca Iosivoni

–         
Format: Kindle Edition 
–         
Dateigröße: 1682 KB 
–         
Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
332 Seiten 
–         
Verlag: Egmont
LYX.digital
(1. Juli 2016)  
–         
Sprache: Deutsch
Das Buch kaufen – Kindle
/ ePub
/ Taschenbuch 

Sieben Jahre ist es her, seit Callie und Keith sich
zuletzt gegenüberstanden. Damals, kurz nach Callies dreizehntem Geburtstag, war
ihr Vater bei einem Autounfall ums Leben gekommen – einem Unfall, an dem Keith
die Schuld trug. Callie konnte ihrem Stiefbruder nie verzeihen. Noch heute
leidet sie unter den Erinnerungen an das schreckliche Ereignis. Doch als sie
für den Highschoolabschluss ihrer kleinen Schwester in das Haus ihrer
Stiefmutter zurückkehrt, begegnet sie Keith zum ersten Mal nach all den Jahren
wieder. Sofort flammen ihre Wut und ihr Hass auf ihn wieder auf. Aber auch die
gefährlichen Gefühle, die Keith schon damals in ihr ausgelöst hat …
(Quelle: Egmont LYX)
Bianca Iosivoni ist eine Autorin, die mir bereits gut
bekannt war. Bisher haben mir ihre Romane immer gut gefallen. Also war ich
natürlich neugierig was mich in „Was auch immer geschieht“ wohl alles erwarten
würde. Und eines kann ich vorab schon sagen, ich wurde erneut geflasht.
Callie mochte ich direkt von Anfang an sehr gerne. Sie
ist liebenswert und sehr sympathisch, eine junge Frau wie man sie gerne kennen
möchte, mit deren herzerwärmenden Art man sich als Leser wirklich gut identifizieren
kann. Doch Callie hat auch so ihre Probleme, vor allem mit Keith. Immer wenn
sie ihn sieht weiß sie nicht so recht wohin mit sich. Immer dann verschlägt es
ihr schon fast die Sprache.
Keith ist ein junger Mann der zu Anfang bei mir den
Eindruck erweckte er wäre ein richtige Bad Boy. Doch ich habe mich in ihm
getäuscht. Keith ist jemand der absolut liebevoll und sympathisch, ich habe ihn
ins Herz geschlossen (und da lasse ich ihn auch nicht mehr raus). Seine
Vergangenheit macht es ihm nicht unbedingt leicht, doch Keith versucht damit
klarzukommen.
Zwischen Callie und Keith knistert es, das merkt man als
Leser. Der Kontrast, den sie zueinander bilden passt gut und der Geschichte die
nötige Würze.
Auch die anderen im Roman vorkommenden Charaktere haben
mir gut gefallen. Vor allem Callies Schwester Holly hatte es mir angetan. Sie
mochte ich einfach total gerne, ihre Art treibt einen zwar manchmal auf die
Palme, aber sie weiß es immer wieder gut zumachen.
Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar leicht und
locker lesbar. Ich bin, wie immer bei Romanen von Bianca Iosivoni, flüssig
durch die Seiten gekommen und war schneller mit dem Lesen fertig als ich es
selbst gerne wollte.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Callie. Sie
erzählt die Geschichte in der Ich-Perspektive, die hier in meinen Augen
wirklich mehr als passend gewählt ist.
Die Handlung selbst ist toll. Ich war komplett im
Geschehen drin, konnte mich fallen lassen und erst am Ende hatte mich die
Realität wieder. Es ist ein New Adult Roman, der sich wunderbar entwickelt. Die
Charaktere tasten sich aneinander heran, es geht auf und ab im Geschehen, was
Spannung erzeugt. Ich wollte immer wissen was weiter passiert, ob Callie und
Keith zueinander finden. Dieses Langsame passt hier wirklich gut und vor allem
macht es die geschilderten Gefühle authentisch und glaubhaft.
Das Ende ist genau nach meinem Geschmack. Ich empfand es
als sehr passend gewählt, es schließt den Roman wunderbar ab und hat mich sehr
zufrieden zurückgelassen.
Abschließend kann ich sagen ist „Was auch immer geschieht“
von Bianca Iosivoni ein verdammt guter New Adult Roman, der mich von Anfang an
gefangen nehmen konnte.
Die glaubhaft gestalteten Charaktere, ein wunderbar flüssig
zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die mich alles vergessen ließ
und deren Ende einfach passend ist, haben mich wunderbar unterhalten und
geflasht.
Unbedingt lesen!
Diese Website benutzt Google Analytics. Bitte klicke hier wenn Du nicht möchtest dass Analytics Dein Surfverhalten mitverfolgt. Hier klicken um dich auszutragen.