Gelesen: „Durchs Feuer“ von Jenny Valentine

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Taschenbuch: 220 Seiten 
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Verlag: dtv
Verlagsgesellschaft
(19. Februar 2016) 
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Sprache: Deutsch 
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ISBN-10: 3423650206 
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ISBN-13: 978-3423650205  
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

12 – 14 Jahre 

Die Kunst des Liebens
Die junge Iris macht ihr Ding, zündelt schon mal, und für
ihre Eltern hat sie nur Verachtung übrig. Aber wen wundert das? Mutter Hannah
sieht nicht nur aus wie eine Barbiepuppe, sondern ist genauso leblos, und
Stiefvater Lowell, der verkrachte Soap-Darsteller, macht die Sache auch nicht
besser. Dann tritt Ernest, Iris‘ leiblicher Vater, in ihr Leben und ändert
alles. Er, an den Iris keine Erinnerungen mehr hat, liegt im Sterben. Wäre das
nicht schon genug an emotionaler Belastung, so bringt Iris` Mutter das Fass zum
Überlaufen. Geldgierig und raffsüchtig, wie sie ist, hat Hannah keinerlei
Respekt für den Todkranken. Stattdessen sieht sie sich bereits als Millionenerbin,
denn Ernest ist ein hoch betuchter Kunstsammler – allein mehrere Picassos
hängen in seinem Haus. Doch Ernests Tod bringt Klarheit. Es ist ein Abgang wie
ein Paukenschlag! – Und die letzte große Liebeserklärung an seine Tochter Iris.
(Quelle: dtv Verlagsgesellschaft)
Der Jugendroman „Durchs Feuer“ stammt von der Autorin
Jenny Valentine. Für mich war dies der erste Roman der Autorin überhaupt. Durch
den Klappentext wurde ich hier neugierig und war gespannt was mich zwischen den
Buchdeckeln wohl erwarten würde.
Die Protagonistin hier in diesem Roman ist Iris. Ihr
Leben bisher war nicht wirklich leicht. Ihre Eltern sind getrennt, sie lebt bei
ihrer sehr launischen Mutter von der sie nie die Liebe erfahren hat, die sie
sich gewünscht hätte. Das macht Iris zu schaffen und so flüchtet sie sich ins
Feuer. Dass heißt sie zündelt, was ihr gut tut. Nur so kann sie mit ihrem Frust
umgehen. Und auch wenn man es nicht glaubt, Iris ist bei ihrer Zündelei immer
vorsichtig. Außerdem wirkte Iris auf mich doch auch vernünftig und irgendwie
auch liebenswert. Ich hatte des Öfteren doch auch Mitleid mit ihr.
Die weiteren Charaktere der Geschichte sind soweit ebenso
gut gestaltet. Für Iris‘ Mutter hatte ich ganz ehrlich nur Verachtung übrig.
Wie sie mit ihrer Tochter umgeht hat mir überhaupt nicht gefallen.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut. Die
Kapitel sind recht kurz gehalten und so kommt man flott durch die Seiten des
Romans.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Iris. Jenny
Valentine hat hierfür die Ich-Perspektive verwendet. Sie passt hier wirklich
gut, das man als Leser Iris noch viel besser kennenlernt.
Die Handlung selbst ist spannend und sehr gut umgesetzt.
Der Plot ist wirklich gut dargestellt und ausgearbeitet, er besitzt viel Tiefe und Dramatik.
Von der Idee her gefiel mir die Geschichte wirklich gut, Jenny Valentine
versteht es wirklich ihren Leser zu überraschen und vor allem zu fesseln.
Das Ende ist absolut genial. Ich habe alles erwartet aber
nicht das. Der angekündigte Paukenschlag tritt wirklich ein und ich habe auch
noch lange nach dem Beenden über dieses Buch nachdenken müssen.
Insgesamt gesagt ist „Durchs Feuer“ von Jenny Valentine
ein richtig guter Jugendroman, der mich zum Nachdenken angeregt hat.
Eine interessant gestaltete Protagonistin, der gut und
angenehm lesbare Stil der Autorin und eine Handlung, die spannend gehalten ist
und mit einem wirklichen Paukenschlag endet, haben mich begeistert und auf
ganzer Linie überzeugt.
Sehr empfehlenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

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