Gelesen: „Schlussstriche zieht man nicht mit Bleistift“ von Mary Lewis


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Format: Kindle Edition 
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Dateigröße: 1894 KB 
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
480 Seiten 
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Verlag: Piper ebooks
(1. Juli 2016)  
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Sprache: Deutsch
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Schlussstriche zieht man nicht mit Bleistift. Das ist
auch Molly Taylors neue Devise. Denn als ihr Mann sie für eine Frau mit
ausgeprägter Vorliebe für pinkfarbene Jogginganzüge und Porzellanfiguren
verlässt, zieht sie kurzerhand mit ihren drei Söhnen in das Bed and Breakfast
ihrer verstorbenen Tante Helena – zu ihrem exzentrischen Onkel Bertie, der als
pensionierter Admiral zur See gern mal den Strand auf und ab patrouilliert. Und
zu dessen Papagei, der mehr Schimpfwörter kennt als ein amerikanischer
Gangsterboss. Aller Neuanfang ist schwer. Doch dann beginnen die Rosen im
Garten zu blühen und erfüllen die Luft mit dem Duft von Sommer und Liebe…
(Quelle: Piper ebooks)
„Schlussstriche zieht man nicht mit Bleistift“ stammt von
der Autorin Mary Lewis. Für mich war es der erste Roman der Autorin überhaupt
und so war ich neugierig darauf was mich hier wohl erwarten würde. Der Titel
und Klappentext jedenfalls machen Lust darauf den Roman zu lesen.
Molly, die Protagonistin, war mir auf Anhieb wirklich
sympathisch. Das sie kurzerhand ins Bed and Breakfast ihrer verstorbenen Tante
zieht ist mutig von ihr. Aber ganz ehrlich ich konnte sie verstehen. Sie
benötigt diesen Neuanfang. Sie trifft ihre Entscheidungen mit dem Herzen aber
niemals unüberlegt, was ich wirklich gut finde. Das Gute an Molly, sie ist ganz
und gar nicht perfekt, hat ihre Fehler und daher kommt sie so glaubhaft rüber.
Auch die anderen Charaktere, wie beispielsweise Mollys
Söhne, sind wirklich gelungen gestaltet. Jeder hat seine Ecken und Kanten, hat Eigenarten
an sich, die ihn menschlich machen.
Der Schreibstil der Autorin ist soweit flüssig und lässt
sich gut lesen.
Etwas ungewöhnlich ist der Aufbau des Buches. Die Kapitel
sind doch sehr lang gehalten, es gibt daher auch nur insgesamt 8 Stück von
ihnen. Daher war das Lesen manchmal etwas langwierig, hat sich in die Länge
gezogen.
Die Handlung selbst hat mir trotz allem wirklich
gefallen. Man ist hier direkt im Geschehen drin, ohne Vorgeplänkel oder
Sonstigem.
Es ist so ein richtiges Wohlfühlbuch, man kann abtauchen
und alles um sich herum vergessen. Themen wie Liebe aber auch Freundschaft und
Familie spielen hier eine große Rolle. Es wirkt alles harmonisch aufeinander
abgestimmt.
Der Schauplatz mit dem Herrenhaus hier ist gut gewählt.
Das Haus ist vorstellbar beschrieben, so dass man es sich als Leser gut
vorstellen kann.
Das Ende kam mir persönlich leider doch ein wenig zu
plötzlich. Klar es passt aber irgendwie hatte es auf mich den Eindruck das die
Autorin schnell fertig werden wollte.
Abschließend kann ich sagen ist „Schlussstriche zieht man
nicht mit Bleistift“ von Mary Lewis ein sehr guter Roman vor einer gut
gestalteten Kulisse.
Vorstellbare Charaktere, ein angenehm lesbarer Stil der Autorin
sowei eine Handlung, in der alles harmonisch aufeinander abgestimmt ist, die
jedoch ein paar Längen aufweise, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

Ein Kommentar

  1. Hi!
    Eine sehr schöne Rezension. Ich habe das auch noch auf meinem Reader und jetzt freue ich mich sehr drauf.
    Lg Sonja

Kommentare sind geschlossen.

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