Gelesen: „Bad Boys, Bad Girls, Big Money“ von Michelle Miller

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Broschiert: 480 Seiten
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Verlag: Manhattan (9.
Mai 2016)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3442547717
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ISBN-13: 978-3442547715
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Originaltitel: The Underwriting

Todd Kent ist jung, ehrgeizig und auf dem Weg an die
Spitze der Wall Street. Als er ausgewählt wird, das Unternehmen einer populären
Dating-App namens HOOK an die Börse zu bringen, wittert er den Deal seines
Lebens. Bisher war HOOK für ihn nur ein schneller Weg zu sexuellen Abenteuern,
jetzt könnte es ihn reich machen. Sehr reich. Todd und sein Team – die
übereifrige Neha, der Partyboy Beau und Todds Exfreundin Tara Taylor – tun
alles, um das 14-Milliarden-Dollar-Geschäft einzufädeln. Für Tara könnte sich
sogar der Traum erfüllen, in der Machowelt der Wall Street den Aufstieg zu
schaffen. Aber das Vorhaben ist hochriskant. Denn HOOK ist mehr als eine
Partnerbörse. Es kann zur tödlichen Falle werden. Und wenn das bekannt wird,
gerät der gigantische Deal ins Wanken …
„Bad Boys, Bad Girls, Big Money“ stammt von der Autorin
Michelle Miller. Für mich war dies der erste Roman der Autorin überhaupt. Titel
und Klappentext haben mich hier sehr angesprochen und so begann ich gespannt
mit Lesen.
Die Charaktere der Geschichte sind soweit gut gestaltet. Alle wirkten sie
realistisch und auch glaubhaft.
Todd ist einer von ihnen. Er ist jung und erfolgreich. Todd ist Single, hat
aber immer mal wieder eher flüchtige Bekanntschaften. Er ist nicht unbedingt
der sympathischste Charakter, man liest aber trotzdem gerne von ihm. Vom
Börsengang erhofft sich Todd schnell viel Geld, dabei aber hat da auch die Bank
eine Hand drauf.
Tara arbeitet Seite an Seite mit Todd. Für ihren Job tut Tara wirklich
alles und so ist sie ebenfalls am Börsengang beteiligt. Doch immer wieder
bemerkt man als Leser das Tara doch auch zweifelt ob das wirklich das Leben
ist, das sie möchte. Sie hat das Herz aber auf jeden Fall am richtigen Fleck
und wirkte auf mich liebenswert.
Nick mochte ich gar nicht. Er plant bereits seine Zukunft als Millionär,
ist regelrecht gierig nach Geld. Dafür ist er auch bereit mögliche Hindernisse
aus dem Weg zu räumen.
Neben den dreien gibt es noch weitere Charaktere im Buch. Sie sind alle
irgendwie gelungen und ergeben zusammen eine gute Mischung.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm lesbar. Ich bin gut und locker
durch die Seiten gekommen. Es gibt hier aber auch Spezialbegriffe an die man
sich als Leser erst gewöhnen muss, dann aber klappt es ganz gut mit dem Lesen.
Geschildert wird das Geschehen aus unterschiedlichen Perspektiven. Diese
Perspektivenwechsel sind zum Teil richtig schwierig, man muss sich beim Lesen
konzentrieren um nicht durcheinander zu kommen.
Die Handlung selbst dreht sich hier um den Börsengang einer Firma. An und
für sich ist es interessant beschrieben, es gibt aber leider auch einige
Passagen die ich als sehr lang und auch zäh empfunden habe. Ich muss auch
gestehen ich habe mir etwas anderes vom Buch versprochen als ich letztlich
bekommen habe. Es gibt auch Spannung im Geschehen, doch leider hält sich diese
nicht konstant. Es ist ein Auf und Ab, was ich schade fand. Der angesprochene
Mord wird leider auch nur nebensächlich abgehandelt.
Das Ende passt zum Gesamtgeschehen. Einerseits wirkt die Handlung
abgeschlossen, es bleiben aber doch einige Dinge mehr als offen, daher lässt
sich vermuten das es eine Fortsetzung geben wird.
Letztlich gesagt ist „Bad Boys, Bad Girls, Big Money“ von Michelle
Miller ein durchwachsener Roman, der vom Klappentext her ansprechend klang.
Gut gestaltete Charaktere und ein angenehm lesbarer Stil,
der jedoch auch viele Fachbegriffe beinhaltet, sowie eine Handlung, die zwar
durchaus interessant ist aber leider auch viele recht zähe Passagen hat, haben
mich zwiegespalten zurückgelassen.
Schade, denn Potential ist durchaus vorhanden!
Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ein Kommentar

  1. Ich mach gerade eine Hörpause bei dem Buch. Irgendwie komm ich nicht weiter mit der Geschichte. Wie du sagtest, es hat ein paar zähe Passagen.

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