Gelesen: „Das verrückte Leben der Jessie Jefferson“ von Paige Toon

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Broschiert: 304 Seiten
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Verlag: HarperCollins
(10. Juni 2016)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3959670230
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ISBN-13: 978-3959670234
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Vom
Hersteller empfohlenes Alter:
12
– 15 Jahre
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Originaltitel: The Accidental Life of Jessie
Jefferson

An Jessies 15. Geburtstag verunglückt ihre Mutter tödlich
– ohne je verraten zu haben, wer ihr leiblicher Vater ist. Außer sich vor
Trauer und Wut, entlockt Jessie ihrem Stiefvater das schockierende Geheimnis:
Ihr Erzeuger ist der Mega-Rockstar Johnny Jefferson, der nichts von ihrer
Existenz ahnt! Klar, dass Jessie ihren berühmten Dad unbedingt treffen will,
doch der Besuch im sonnigen Kalifornien, wo Johnny mit seiner Familie lebt,
verläuft zunächst holprig. Dank des heißen Nachwuchsmusikers Jack findet Jessie
schließlich Gefallen an der Glitzerwelt von L.A. Aber kann sie in dieser
Glamourwelt wirklich bestehen?
(Quelle: HarperCollins)
Paige Toon, eine Autorin die mir bisher noch vollkommen
unbekannt war. Daher war ich neugierig auf „Das verrückte Leben der Jessie
Jefferson“. Es ist der erste Band der „Jessie Jefferson“ – Reihe und ich begann
hier neugierig mit Lesen.
Jessie ist ein Teenager, der gerne rebelliert. Ihre
Mutter ist verstorben, Jessie hat dies bisher nicht wirklich verarbeitet, sie
kämpft mit ihrer Trauer aber auch Wut mischt sich darunter. Dadurch aber hat
sie nun auch echte Probleme. Als sie letztlich erfährt wer ihr leiblicher Vater
ist, weiß sie zunächst nicht wohin, möchte sie ihn aber letztlich doch
kennenlernen. Ich mochte Jessie gerne, sie war mir sympathisch, ist glaubhaft
und authentisch gestaltet.
Auch die anderen Charaktere der Geschichte sind der
Autorin wirklich gut gelungen. Ich konnte sie mir alle vorstellen und die
jeweiligen Handlungen nachvollziehen.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich
leicht und locker lesen. Die Gefühle sind alle greifbar.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Jessie.
Hierfür hat Paige Toon die Ich-Perspektive verwendet, die hier wirklich passend
ist. So lernt man die Protagonistin wirklich sehr gut kennen.
Die Handlung ist facettenreich und bietet vielerlei
Abwechslungen. Immer wieder gibt es Überraschungen, die der Geschichte neue
Impulse verleihen. Es geht emotional zu, Jessie muss viel aushalten.
Als Kulisse hat Paige Toon L.A. gewählt. Hier reist Jessie
hin, hier lernt sie die Reichen und Schönen kennen mit all dem Glamour und dem
Glitzer.
Ins Geschehen eingebaut ist auch eine Liebesgeschichte.
Ja es ist eine Dreiecksgeschichte aber ganz ehrlich mich hat sie hier überhaupt
nicht gestört. Sie fügt sich ins sehr gut ins Geschehen ein.
Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Es passt, wackelt und
hat Luft, wenn ich das so sagen darf. Die Handlung ist an sich abgeschlossen.
Und dennoch wird es weitergehen und ich bin schon unheimlich auf die
Fortsetzung gespannt.
Abschließend kann ich sagen ist „Das verrückte Leben der
Jessie Jefferson“ von Paige Toon ein wunderbarer Auftakt der Reihe.
Vorstellbar und authentisch geschriebene Charaktere, ein
flüssig lesbarer Stil der Autorin und eine Handlung, die facetten- und sehr
abwechslungsweich gehalten ist und in der man als Leser auch eine
Liebesgeschichte findet, haben mir viel Lesefreude bereitet und mich überzeugt.
Sehr empfehlenswert!
Mein Dank geht an den Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!
 
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