Gelesen: „Tief wie das Meer (Die Orange-County-Reihe 1)“ von Josie Charles


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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 609 KB
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Seitenzahl
der Printausgabe:
374 Seiten
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Sprache: Deutsch
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Teil 1 der Orange-County-Reihe
Nach einem Jahr Fernbeziehung zieht die junge Emily zu ihrem erfolgreichen
Freund Austin nach San Clemente, Kalifornien. Dort scheint Austin das
gemeinsame Leben schon perfekt durchgeplant zu haben, am liebsten möchte er
möglichst schnell mit Emily eine Familie gründen. Aus Liebe beschließt sie,
sich erst einmal auf seine Vorstellung vom Glück einzulassen. Doch dann lernt
sie den erfolgreichen Surfer Jesse kennen: Wild, selbstbewusst und unheimlich
gutaussehend verdreht er ihr auf der Stelle den Kopf, auch wenn er sich schnell
als ein ziemlicher Mistkerl entpuppt. Dennoch ist Emily rettungslos in seinen
Bann geraten und steht nun vor der Entscheidung ihres Lebens: Bleibt sie am sicheren
Ufer oder lässt sie sich von den Wellen mit in ein neues Leben reißen …?
(Quelle: amazon)
Josie Charles kannte ich bereits von einem anderen Roman.
Als sich mir hier nun die Möglichkeit bot „Tief wie das Meer“ zu lesen habe ich
gerne ja gesagt. Der Roman ist der Auftaktband der „Orange-County-Reihe“ und
bereits das Cover gefällt mir verdammt gut.
Emily ist hier die Protagonistin. Zu Anfang wirkte sie
vielleicht ein wenig naiv auf mich, immerhin zieht sie quasi einfach so nach
Kalifornien zu ihrem Freund Austin. Dieses Empfinden gibt sich aber im Verlauf,
Emily entwickelte sich merklich. Sie wurde mich immer sympathischer, wurde
stärker und vor allem selbstbewusster, nimmt ihr Leben endlich in die Hand. Auf
das Hausmütterchendasein hat Emily so gar keine Lust. Nicht selten redet Emily
schneller als sie denkt und tappt dabei auch gerne mal in Fettnäpfchen. Doch
gerade diese Ecken und Kanten machen sie authentisch und sehr glaubhaft.
Austin, von Emily liebevoll Oz oder Ozzie genannt, mochte
ich nicht ganz so gerne. Er wirkte auf mich ziemlich arrogant und eine Frau hat
in seinen Augen nur zu Hause zu sein und sich um die Kinder zu kümmern. Immer
wieder hält er Emily vor er sei der Hauptverdiener. Leider lernt Austin im
Verlauf der Handlung nicht wirklich hinzu, ja er begeht sogar noch einen
folgenschweren Fehler, den ich aber irgendwie vorhergesehen habe.
Jesse Caine, hach ja er ist der sexy Surfer, der im Haus
neben Emily und Austin wohnt. Zu Anfang wirkte er arrogant und selbstverliebt,
doch ich habe meine Meinung zu ihm im Verlauf der Handlung grundlegend
geändert. Jesse wurde mir mit jeder Seite immer sympathischer. Besonders
beeindruckend fand ich Spark, Jesses Schwein. Er kümmert sich so rührend um den
kleinen Kerl, das hat mein Herz ja regelrecht zum Schmelzen gebracht.
Die Nebenfiguren wie Dave, Lauren oder Tyrone sind ebenso
sehr gut gestaltet. Ich konnte sie mir alle vorstellen und ihre Handlungen
nachvollziehen.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und wirklich
leicht und locker zu lesen. Ich konnte mich komplett fallen lassen, war
eingetaucht im Geschehen und habe den Roman innerhalb kürzester Zeit gelesen.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von
Emily. Josie Charles hat hier die Ich-Perspektive verwendet. Mir gefiel diese
Sichtweise sehr gut, bekommt man doch als Leser s einen guten Einblick in
Emilys Gedanken und Gefühle.
Die Handlung hat mich umgehauen. Es ist eine richtig
schöne Liebesgeschichte, doch so einfach wie es klingt macht es Josie Charles
ihren Protagonisten nicht. Es gibt Hindernisse, die überwunden werden müssen.
Immer wieder sind Wendungen im Geschehen vorhanden, die eine neue Richtung
einleiten.
Die Umgebung der Handlung ist wunderbar beschrieben. Ich
habe regelrecht das Salz des Meeres auf der Haut gespürt und die Surfer konnte
ich vor meinen Augen sehen. Man bekommt hier regelrecht Fernweh, wünscht sich
selbst an den Ort des Geschehens. Und so ganz nebenbei lernt man auch noch
einige Dinge rund um das Surfen. Josie Charles hat hier sehr gut recherchiert,
es wirkt alles verständlich und glaubhaft.
Das Ende ist soweit abgeschlossen. In meinen Augen deutet
es sich im Verlauf der Handlung bereits an, doch wie es dann eintrifft, mir
hats wirklich wunderbar gefallen. Und der Epilog macht den Roman das am Ende
mehr als rund.
Abschließend kann ich sagen ist „Tief wie das Meer“ von
Josie Charles ein erstklassiger Auftakt der „Orange-County – Reihe“.
Vorstellbar beschriebene Charaktere, deren Handlungen gut
nachzuvollziehen sind, ein flüssig lesbarer Stil der Autorin und eine Handlung,
die eine sehr schöne Liebesgeschichte vor wirklich toller Kulisse enthält,
haben mir viel Lesefreude bereitet und mich begeistert.
Wirklich empfehlenswert!
Ich bedanke mich bei der Autorin für ihr eBook!
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