Gelesen: „Neumondschatten“ von Stefanie Hasse

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Broschiert: 350 Seiten
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Verlag: Amrûn
Verlag
(2. März 2015)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3958690351
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ISBN-13: 978-3958690356
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Eine Liebe, getrennt von dunklen Mächten, ein Kampf, der
das Ende der Welt bedeuten könnte …
Ein seelenloser Schatten besetzt Jeremys Körper und bringt ihn an den Rande des
Todes. Um ihn zu retten, muss der Skouro vernichtet werden.
Seine große Liebe Ellla stellt sich der Herausforderung. Sie absolviert die
Ausbildung zur Jägerin und lernt, ins Schattenreich überzutreten – doch sie
ahnt nicht, wer ihre Gegner wirklich sind.
(Quelle: Amrûn Verlag)
Stefanie Hasse, eine Autorin die mir bereits vor diesem
Roman sehr gut bekannt war. Und bisher konnte sie mich immer mit ihren
Geschichten überzeugen. Nun also habe ich mich an „Neumondschatten“ gewagt und
ich war wirklich unheimlich gespannt auf die Geschichte, die mich hier zwischen
den Buchdeckeln erwarten würde.
Alle Charaktere sind ein Genuss. Sie haben mir alle
gefallen, jeder ist individuell und einzigartig.
Zum einem ist da Ella. Sie ist 18 Jahre alt und macht
eigentlich gerade eine Ausbildung zur Jägerin. Diese soll sie vorbereiten um
den Schatten in der Schattenwelt gegenüberzutreten. Dort hat sie nur ein Ziel,
ihren Freund Jeremy retten. Nichts kann sie davon abbringen, sie ist stark und
mutig. Ella kann aber auch sehr romantisch sein, was mir sehr gut gefiel.
Dann gibt es Thara. Sie weiß zuerst nicht wirklich wer
sie ist, lernt das erst im Internat wirklich. Sie ist letztlich eine Mischung
aus Hexe und Schattenwandler. Mit Thara wird es nie langweilig, es ist immer
was los. Ich muss auch zugeben Thara war mir wirklich sehr sympathisch.
Jeremy ist Ellas Freund. Am Anfang gibt nicht viel über
ihn zu erfahren, das ändert sich aber mit der Zeit. Zunächst schwer
einzuschätzen wird aus ihm ein richtig toller, sympathischer Charakter. Auch er
ist romantisch und richtig liebenswert.
Es gibt noch einige weitere Charaktere in der Geschichte,
die mir ebenfalls wirklich super gefallen haben. Alle sind sie vorstellbar und
die Handlungen nachzuvollziehen.
Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt flüssig und die Geschichte
entwickelt eine regelrechte Sogwirkung. Ich war von Anfang an drin, konnte mich
diesem Bann nicht entziehen.
Geschildert wird das Geschehen aus unterschiedlichen
Perspektiven. Es gibt die Sichtweisen von Ella, Thara oder auch Rebecca. Bei
allen hat Stefanie Hasse die personale Erzählperspektive verwendet. Diese passt
hier ganz wunderbar, man schaut von außen aufs Geschehen und behält einen
richtig guten Überblick.
Die Handlung ist sehr komplex. Ich mag sowas ja richtig
gerne, es ist von Anfang an auch wirklich spannend gehalten. Klar ein wenig
verwirrend ist es schon, die Charaktere müssen quasi erst einmal zugeordnet
werden. Ichpersönlich empfand dies aber als gar nicht schwer, eher im
Gegenteil. Sehr schnell war mir klar wer wo gerade ist und ich konnte mühelos
folgen. Das Geschehen wird von allen Seiten beleuchtet, nichts bleibt hier
unklar.
Das Thema rund um Hexen, griechische Mythologie und
Schattenwandler ist unheimlich faszinierend. Hier hat Stefanie Hasse wirklich
gezeigt was sie kann.
Das Ende ist rund und hat mir sehr gut gefallen. Es passt
zum Gesamtgeschehen und ich habe das Buch zufrieden zur Seite gelegt.
Zusammengefasst gesagt ist „Neumondschatten“ von Stefanie
Hasse ein Roman, der mich von Anfang bis Ende begeistert hat.
Gut gestaltete Charaktere, deren Handlungen ich gut
nachvollziehen konnte, ein angenehm flüssig lesbarer Stil der Autorin und eine
Handlung, die viel Spannung erzeugt und mich von der Thematik mehr als
begeistert hat, haben mich wunderbar unterhalten und überzeugt.
Absolut zu empfehlen!
Ich bedanke mich beim Verlag für das zugesandte Exemplar!
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