Gelesen: „Drei (fast) perfekte Wochen“ von Christina Erbertz

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Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
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Verlag: Beltz & Gelberg (11. Juli 2016)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3407821735
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ISBN-13: 978-3407821737
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 15 Jahre

Drei Wochen Laufcamp! Darauf hat sich Nele schon lange
gefreut. Alles scheint perfekt, bis es zu einem Zwischenfall im Wald kommt, der
keinen kalt lässt …
Nele findet im Laufcamp nicht nur eine neue Freundin,
Rita, sondern auch ihre erste große Liebe. Während sie und Nico noch
ausprobieren, wie weit sie gehen wollen, haben die anderen Jugendlichen der
Gruppe eigene Pläne. Marlon spielt den großen Aufreißer und Rita versucht, Nico
zu erobern. Das Spiel wird ernst als Rita im Wald von einem Unbekannten zu
Boden geworfen und bedrängt wird. Wer war der Angreifer? Rita schweigt, während
Nele und Nico versuchen, Klarheit in die Geschichte zu bringen.
(Quelle: Beltz & Gelberg)
Bisher habe ich noch keinen Roman der Autorin Christina Erbertz
gelesen. Daher war ich wirklich gespannt auf ihren Jugendroman „Drei (fast)
perfekte Wochen“, der mich von Klappentext sehr angesprochen hat.
Nele und Nico sind hier die beiden Hauptcharaktere. Man
lernt besonders die beiden sehr gut kennen.
Nele ist sympathisch. Sie ist sehr zugänglich und findet
im Camp recht schnell Anschluss. Anhand der Beschreibungen kann man sich
richtig gut in Nele hineinversetzen.
Nico ist ihr männlicher Gegenpart. Auch er ist
vorstellbar beschrieben und wurde mir im Verlauf der Handlung wirklich
sympathisch.
Die Nebencharaktere sind der Autorin auch wirklich gut
gelungen. Manch einer von ihnen, es sind ja insgesamt 13 Jugendliche, spielt
eine doch größere Rolle, bleibt dem Leser länger im Gedächtnis zurück.
Der Schreibstil der Autorin hat mir persönlich wirklich
gut gefallen. Der Roman liest sich flüssig und sehr leicht und locker. Sie hat
es geschafft mich von Anfang an für die Geschichte zu gewinnen. Durch die Beschreibungen
ist das Geschehen vorstellbar.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven
von Nele und Nico. Durch den Wechsel erhält man einen noch besseren Einblick
ins Geschehen und kann so mühelos folgen. Mir gefiel er hier wirklich gut.
Die Handlung selbst ist spannend und ich war von Anfang
an drin. Je weiter man kommt desto mehr baut sich die Handlung auf, desto
interessanter und fesselnder wurde es. Es gibt Wendungen, besonders nach dem im
Klappentext genannten Vorfall, die neue Dinge ins Geschehen einbringen.
Das Ende ist gelungen. Mich hat es sehr überrascht, da
ich den Ausgang so nicht erwartet hatte. Der Schluss passt und macht den Roman
letztlich wirklich rund.
Alles in Allem ist „Drei (fast) perfekte Wochen“ von Christina
Erbertz ein auf ganzer Linie überzeugender Jugendroman.
Sympathisch gehaltene Charaktere, ein leicht und locker
lesbarer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend ist und immer
wieder Wendungen parat hält, die man so nicht erwartet, haben mich gefesselt
und letztlich begeistert.
Sehr empfehlenswert!
Ich danke Blogg dein Buch und Beltz & Gelberg für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!
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