Gelesen: „For Good – Über die Liebe und das Leben“ von Ava Reed

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 320 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
200 Seiten
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Verlag: Drachenmond Verlag (29. Juni 2016)
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Sprache: Deutsch
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Was würdest Du tun, wenn Du das verlierst, was Deinem
Leben einen Sinn gab? Das, was Du mehr als alles andere auf dieser Welt geliebt
hast. Würdest Du aufgeben? Nach dem Tod ihrer großen Liebe Ben, beginnt Charlie
in Trauer zu versinken. Immer wieder erinnert sie sich an die vergangenen
Zeiten, in denen sie ihn kennen- und lieben lernte. Doch der Verlust droht sie
zu ersticken und blind zu machen für das, was das Leben ausmacht. Charlie zieht
sich völlig zurück und beginnt zu verstehen, dass nichts je wieder so sein wird
wie es einmal war.
(Quelle: Drachenmond Verlag)
Ava Reed ist eine Autorin, die mir bereits gut bekannt
war. Nun also hatte ich mit „For Good – Über die Liebe und das Leben“ einen
weiteren Roman von vor mir und aufgrund des sehr ansprechend klingenden
Klappentextes war ich ungemein neugierig auf den Inhalt der Geschichte.
Charlie ist eine junge Frau, die sehr mit einem Verlust
zu kämpfen hat. Sie vermisst Ben, ihren Liebsten so ungeheuer, ich konnte ich
Gefühle, ihre Emotionen sehr gut nachempfinden, sie sind greifbar. Ihr Herz hat
sie genau am rechten Fleck, sie ist sympathisch und liebevoll beschrieben.
Als Leser lernt man Charlie sowohl in der aktuellen
Gegenwart kennen, erfährt aber auch durch ihre Erinnerungen wie das Leben einst
gewesen ist.
Durch eben diese Erinnerungen lernt man auch Ben kennen.
Man versteht was Charlie an Ben so gemocht hat, wird Zeuge ihrer Beziehung,
ihres Glücks, ihrer Liebe. Mir gefielen diese Szenen wirklich sehr gut. Auch
hier konnte ich alles nachvollziehen und die Gefühle der beiden regelrecht
nachempfinden.
Ava Reed hat einen wundervollen Schreibstil. Sie schreibt
flüssig und emotional, man kann vollkommen im Geschehen abtauchen, sich fallen
lassen.
Es gibt hier, wie bereits erwähnt, verschiedene
Zeitebenen. Die Kapitel der Gegenwart und der Vergangenheit wechseln sich hier
jeweils ab. Das gefiel mir hier sehr gut, es passt einfach zur Geschichte.
Geschildert werden die Kapitel aus Sicht von Charlie. Somit ist man ihr als
Leser noch näher, kann mit ihr mitfühlen und auch mitleiden.
Die Handlung ist dramatisch und wirklich sehr traurig.
Taschentücher sind hier ein Muss beim Lesen, kein Auge wird trocken bleiben.
Die Beziehung von Charlie und Ben wirkte wie Magie auf mich, sie haben sich
gesucht und gefunden. Und wurden tragisch voneinander getrennt.
Der Roman gibt aber auch Hoffnung, dass es lohnt wieder
aufzustehen, die Trauer zu überwinden, egal wie schwer es erscheint. Es gibt
immer ein Licht am Ende des Tunnels, man muss es nur suchen und annehmen.
Das Ende ist total schön Es schließt den Roman wunderbar
ab, macht ihn rund. Und ganz am Schluss gibt es auch noch ein paar Szenen aus
Sicht von Ben.
Insgesamt kann ich sagen ist „For Good – Über die Liebe
und das Leben“ von Ava Reed ein Roman, der mich auf eine emotionale
Achterbahnfahrt der Gefühle entführt hat.
Die gut beschriebenen Charaktere, ein einnehmender
flüssig lesbarer Stil der Autorin und eine Handlung, die dramatisch und traurig
ist aber auch Hoffnung macht das Licht am Ende des Tunnels zu finden, haben
mich wunderbar unterhalten und begeistert.
Wirklich empfehlenswert!
Ich bedanke mich bei der Autorin für ihr eBook!
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