Gelesen: „Der Tod und die Diebin (Bündnis der Sieben 1)“ von Swantje Berndt

–  Taschenbuch: 280 Seiten 
–  Verlag: Books on Demand (8. Juli 2015) 
–  Sprache: Deutsch 
–  ISBN-10: 3738620680 
–  ISBN-13: 978-3738620689
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Wer zum ältesten Syndikat der Welt gehört, sollte sich
nicht in sein potenzielles Opfer verlieben. Daniel Levant ist ein
Wiedergeborener, der sich Leben für Leben an die Bruderschaft der anonymen
Meister bindet. Als er auf die Diebin Lucy Sorokin angesetzt wird, gerät er an
die Grenzen seiner jahrhundertealten Disziplin. Fasziniert ihn zunächst ihre
Skrupellosigkeit, muss er bald erkennen, dass Lucy sein Herz gestohlen hat.
Lucy ist Diebin aus Leidenschaft. Dass sie ausgerechnet dem Nachkommen eines
gefallenen Engels einen magischen Ring stiehlt, wird für sie erst zum Problem,
als der Nephilim den anonymen Meister Daniel auf sie ansetzt.
(Quelle: amazon)

Der Fantasyroman „Der Tod und die Diebin“ stammt von der
Autorin Swantje Berndt.Es handelt sich hierbei um den Auftakt der „Das Bündnis der Sieben“ – Trilogie.
Die Protagonisten sind Swantje Berndt sehr gelungen.
Lucy ist wirklich interessant. Sie ist eine Diebin und
kennt sich zudem sehr gut mit Antiquitäten aus. Sie sieht recht gut aus und
wirkt ein wenig skrupellos. Aber sie hat auch eine sanfte leidenschaftliche
Seite an sich. Aufgrund ihrer Vergangenheit fällt es Lucy schwer Vertrauen zu
fassen.
Daniel fand ich recht geheimnisvoll. Er gehört der Bruderschaft
an. Er hat zwar bereits in einem seiner vorherigen Leben versucht ihr zu
entkommen aber sie finden ihn immer wieder. Aufgrund seiner Wiedergeburten hat
er bereits viel erlebt und er wirkt des Öfteren recht melancholisch. Daniel
tötet bereits seit Jahrhunderten, wobei er stets darauf bedacht ist es leise
und sanft zu machen. Allerdings Menschen die er liebt kann er nicht töten. Für
Lucy entwickelt er Gefühle und so setzt ihm dieser Auftrag sehr zu.
Zwischen den beiden entwickelt sich eine sehr enge
Beziehung. Es knistert wirklich gewaltig, die Funken zwischen den beiden sprühen, die Emotionen sind greifbar.
Auch die anderen Charaktere, wie beispielsweise Kolja,
der für seinen Ring regelrecht über Leichen geht, hat Swantje Berndt sehr gut
dargestellt. Manch einer wird bestimmt in den Nachfolgebänden noch näher
beleuchtet werden.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und das Buch
lässt sich wirklich sehr gut lesen. Sie beschreibt die Personen und Handlungsorte
anschaulich, so dass man sie sich als Leser sehr gut vorstellen kann.
Es gibt verschiedene Erzählperspektiven, welche die
Handlung komplex machen. Diese Handlungsstränge werden teilweise
zusammengeführt. Manch einer bleibt jedoch auch offen, was eine Weiterführung
im zweiten Teil erhoffen lässt.
Die Handlung selber ist spannend, geheimnisvoll und
abwechslungsreich. Immer wieder hat Swantje Berndt Wendungen eingebaut, die
eine Richtung einschlugen, mit der ich nicht rechnete. Neben der Spannung kommt
aber auch die Romantik nicht zu kurz.
Die Idee mit der Bruderschaft gefiel mir sehr gut. Sie wirkt frisch und sehr gut ausgearbeitet.
Das Ende kommt mit einem gemeinen Cliffhanger daher.
Dieser macht schrecklich neugierig auf den 2. Teil, der den Namen „Aus Feuer und Licht“ trägt und den ich zum Glück direkt im Anschluss lesen kann

Letztlich gesagt ist „Der Tod und die Diebin“ von
Swantje Berndt ein fantastischer Auftakt der Trilogie um die geheime
Bruderschaft der anonymen Meister.
Interessant gestaltete Charaktere, ein flüssiger sehr einnehmender Stil der Autorin sowie Spannung von Anfang bis zum Ende
machen den Roman zu einem absoluten Lesevergnügen.
Von mir gibt es einen klare Leseempfehlung!
Mein Dank geht an die Autorin für das bereitgestellte Exemplar!

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