Gelesen: „Der Tag, als ich die Welt umarmte“ von Miranda Dickinson

 
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Broschiert: 448 Seiten
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Verlag: MIRA Taschenbuch (18.
Juli 2016)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3956495810
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ISBN-13: 978-3956495816
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Originaltitel: Welcome to My World

Harriet weiß genau, wo auf der Welt man die schönsten
Strände, die besten Hotels oder die gemütlichsten Cafés findet – schließlich
arbeitet sie im Reisebüro. Sie liebt es, von fremden Orten und fernen Ländern
zu träumen. Doch noch mehr wünscht sie sich, dass sie den Mut findet, ihre
Reiseträume endlich wahr werden zu lassen. Da tritt der charmante Alex in
Harriets Leben und plötzlich erscheint genau das gar nicht mehr so
unwahrscheinlich …
(Quelle: MIRA Taschenbuch)

„Der Tag, als ich die Welt umarmte“ stammt aus der Feder
der Autorin Miranda Dickinson. Vor diesem Roman kannte ich bereits einen
anderen Roman der Autorin, der mich damals durchaus begeistern konnte. Nun also
war ich gespannt auf das was mich hier erwarten würde.
Harriet hat mir gut gefallen. Manchmal wäre ich zwar
wirklich gerne ins Buch gekrochen und hätte sie echt mal durchgeschüttelt aber
im Großen und Ganzen war sie mir sympathisch. Sie nimmt gerne alles hin was Rob
da o von sich gibt und wie er sich ihr gegenüber verhält aber nun gut ändern
konnte ich Harriet nicht, auch wenn ich es wie gesagt gerne getan hätte.
Rob ist jemand den ich nicht so gerne mochte. Er spielt
ziemlich mit Harriet, geht auch sonst nicht so gut mit ihr um. Für ihn ist sie
nur Mittel zum Zweck, man durchschaut Rob als Leser schneller als man es
möchte.
Alex ist ein richtig toller Charakter. Ihn mochte ich ja
total gerne, wie er so einfach, lässig und ja schon beinahe einfach durchs
Leben geht.
Die Nebencharaktere haben mir ebenso gut gefallen. Jeder
von ihnen hat Ecken und Kanten, genauso muss das sein.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig lesbar. Man kommt
als Leser sehr angenehm durch die Seiten, es ist alles leicht und locker und
man kann es sehr gut verstehen.
Die Handlung ist so ganz anders als es der Klappentext
vorhersagt. Der Einstieg mag vielleicht etwas verwirren, da es doch immer
wieder einen schnellen Szenenwechsel gab. Zudem wirkte irgendwie alles noch
harmlos, teils sogar zäh. Nach ein paar Seiten aber hat man sich daran gewöhnt
und kann der Handlung gut folgen. Und endlich wurde die Geschichte auch
wirklich interessant und ich konnte den Roman nicht mehr aus der Hand legen.
Die Geschichte wird hier zunächst immer in Rückblicken
erzählt. Zum Ende hin aber kommt man mehr und mehr in die Gegenwart.
Das Ende ist genauso gekommen wie man es vorherahnen kann.
Und es passt einfach richtig gut zur Gesamtgeschichte, macht sie rund.

Insgesamt gesehen ist „Der Tag, als ich die Welt umarmte“
von Miranda Dickinson ein sehr schöner kurzweiliger Roman.
Gut gestaltete Charaktere, ein flüssig lesbarer
angenehmer Stil der Autorin und eine Handlung, die zwar zu Beginn ein wenig
holprig ist, mich dann aber für sich gewinnen konnte, haben mir hier
unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

Ich bedanke mich bei Blogg dein Buch und MIRA Taschenbuch für das bereitgestellte Exemplar!

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