Gelesen: „Fernweh zum Glück“ von Kerstin Böhm

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Taschenbuch: 302 Seiten
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Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
(26. Juni 2016)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 1534915818
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ISBN-13: 978-1534915817
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Rucksack aufgeschnallt und ab ins neue Leben!  
Bislang hat die 26-jährige Lena nur von fernen Ländern
geträumt, doch weiter als nach Südtirol ist sie nie gekommen. Als sich ihr Mann
von ihr trennt, bucht sie spontan eine Weltreise. Bloß weg! Bei ihrem ersten
Stopp in Thailand begegnet sie Roman, einen weltgewandten Geschäftsmann, der
sie prompt an ihren Ex erinnert. Und dann nimmt er auch noch dieselbe Route.
Was sie jedoch nicht weiß: Auch der so lässig wirkende Roman versucht, sein
altes Leben hinter sich zu lassen.  
Ein Liebesroman für alle, die sich gern in die Ferne
träumen. „Sommer am Horizont“ nimmt den Leser mit auf eine Fahrradtour durch
Bangkok, zu einem Tuk-Tuk-Rennen in Angkor, einem Surfkurs in Down Under und
einer Wanderung auf dem Inka Trail.
(Quelle: Homepage der Autorin)
Bisher war mir Kerstin Böhm vollkommen unbekannt. Umso
neugieriger war ich nun auf „Fernweh ins Glück“ aus ihrer Feder, ein Roman der
mich bereits von Cover und Klappentext her sehr angesprochen hat.
Die hier vorkommenden Charaktere sind der Autorin
wirklich gut gelungen.
Zum einen haben wir hier Lena. Sie ist eine junge Frau,
die ich von Beginn an ins Herz geschlossen habe. Ihre ganze Art, wie sie sich
gibt, mir war sie sympathisch. Die Reise verändert ihr Leben komplett, zu
Anfang ist dies Lena nicht wirklich bewusst, sie bemerkt es erst im Verlauf der
Geschichte.
Roman ist ebenfalls in der Reisegrupe unterwegs. Er ist
attraktiv und lebensfroh. Ich mochte ihn und ja ich hab für ihn und Lena
gehofft.
Dann ist da auch noch Ben. Er ist einfach total klasse,
absolut glaubhaft beschrieben und sehr sympathisch.
Doch nicht nur diese 3 Charaktere haben mir richtig gut
gefallen. Auch die Nebencharaktere sind Kerstin Böhm ganz wunderbar gelungen.
Jeder von ihnen hat hier und da Ecken und Kanten, doch genau das macht sie so
authentisch.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm flüssig zu
lesen. Kerstin Böhm hat es geschafft mich von Anfang an für die Reise zu
begeistern, mich eingefangen und bis zum Ende hin nicht mehr losgelassen.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den
Perspektiven von Lena und Roman. So bekommt man als Leser einen sehr guten
Einblick in die Gefühlswelt der beiden, lernt auch deren Gedanken sehr gut
kennen.
Die Handlung ist einfach toll. Kerstin Böhm entführt den
Leser an ganz verschiedene Orte, hierfür hat sie wirklich hervorragend
recherchiert. Man kann sie sich sehr gut vorstellen, so als wenn man quasi vor
Ort wäre. Man lernt hier wirklich dazu.
Doch es geht hier nicht nur um die verschiedenen Länder,
auch die Geschichte rund um Lena und Roman ist sehr schön. Es geht hier
emotional zu, man fiebert als Leser wirklich mit und kann erst mit Lesen
aufhören wenn man am Ende angekommen ist.
Das Ende des Romans ist gelungen. In meinen Augen passt
es einfach sehr gut zur gesamten Geschichte, schließt sie ab und macht sie
rund. Ich habe den Roman letztlich wirklich zufrieden zur Seite gelegt.
Abschließend gesagt ist „Fernweh zum Glück“ von Kerstin
Böhm ein ganz wunderbarer Roman, der den Leser an ferne Orte entführt.
Sympathisch gestaltete Charaktere, ein leicht und flüssig
lesbarer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die einerseits eine richtig
schöne Liebegeschichte beinhaltet, den Leser aber auch tolle Orte vorstellt,
haben mich wunderbar unterhalten und rundum überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!
Ich danke der Autorin für das Exemplar!
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