Gelesen: „Darkmere Summer“ von Helen Maslin

–         
Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
–         
Verlag: Chicken House (26.
Februar 2016)
–         
Sprache: Deutsch
–         
ISBN-10: 3551520828
–         
ISBN-13: 978-3551520821
–         
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren

Der Plan war: Sommer, Sonne – und Leo. Schließlich hat
Kate seine Einladung auf das alte Schloss nur angenommen, damit sie Zeit mit
ihm verbringen kann. Doch seit sie und Leos Freunde in Darkmere sind, ist die
Stimmung seltsam. Trotz der idyllischen Umgebung kommen die dunkelsten Seiten
in ihnen zum Vorschein. Ist das Schloss wirklich verflucht? Kate fängt an zu
recherchieren und stößt dabei auf das Tagebuch von Elinor. Ein Mädchen, das
1825 voller Hoffnung nach Darkmere kam. Und dort die Hölle auf Erden erlebte…
(Quelle: Chicken House)
Der Jugendroman „Darkmere Summer“ stammt von der Autorin
Helen Maslin. Ich wurde hier vom sehr ansprechend klingenden Klappentext
angesprochen und umso gespannter war ich auf die Geschichte, die mich zwischen
den Buchdeckeln wohl erwarten würde.
Die Charaktere sind hier alle wirklich noch recht jung
gehalten.
Allen voran ist hier Kate. Sie ist wirklich sympathisch
gestaltet, man kann sich als Leser sehr gut in sie hineinversetzen. Sie ist
eigentlich auch die Einzige der Charaktere, die mir wirklich gefallen hat, zu
der ich eine Bindung aufgebaut habe.
Leo gefiel mir überhaupt nicht, er war mir direkt von
Anfang an sehr unsympathisch. Was Kate an ihm findet, ich habe es während der
gesamten Geschichte nicht wirklich verstanden.
Jackson blieb leider ziemlich blass. Man erfährt nicht so
viel über ihn aber das was verraten wird machte Jackson doch durchaus
sympathisch.
Es gibt neben diesen dreien noch weitere Charaktere, wie
beispielsweise Elinor. Sie sind ganz gut gestaltet und haben mir
dementsprechend auch ganz gut gefallen.
Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich leicht und
flüssig lesbar. Man merkt Helen Maslin hat sich dem Alter ihrer Charaktere und
so auch der Zielgruppe des Romans gut angepasst.
Geschildert wird das Geschehen hier zum einen aus der
Sicht von Kate. Hierfür hat die Autorin die Ich-Perspektive verwendet. Kates
Sichtweise schildert die Geschehnisse der Gegenwart.
Es gibt aber noch einen zweiten Erzählstrang, den aus
Elinors Perspektive. Dieser ist zum Teil noch wesentlich interessanter als der
von Kate, denn hier wird die Vergangenheit, die Anfänge des Castles geschildert.
So wird die Geschichte aber auch facettenreich und komplex.
Die Handlung selbst ist schon recht spannend gehalten. Man
erforscht mit Kate gemeinsam Darkmere Castle, findet mehr darüber raus. Es ist
aber zum Teil auch schon gruselig, also nicht unbedingt was für schwache
Nerven.
Es gibt aber auch Dinge, die mir weniger gefallen habe.
So zum Beispiel der hohe Alkohol- und Drogenkonsum der Jugendlichen. Ich weiß
nicht ob es unbedingt gut ist so etwas in diesem Maße in einem Jugendbuch
einzubauen.
Das Ende dieser Geschichte konnte mich so wie es ist
überzeugen. Es passt zur Gesamtgeschichte, alle Fragen werden beantwortet und
die Handlung wird sehr gut abgeschlossen.
Abschließend kann ich sagen ist „Darkmere Summer“ von
Helen Maslin ein sehr guter Jugendroman mit toller Idee.
Gut gestaltete Charaktere, ein jugendlich flüssiger Stil
der Autorin sowie eine Handlung, die spannend gehalten ist, mir aber doch zu
viel Drogen- und Alkoholkonsum beinhaltet, haben mich hier sehr gut unterhalten
können.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar!
Diese Website benutzt Google Analytics. Bitte klicke hier wenn Du nicht möchtest dass Analytics Dein Surfverhalten mitverfolgt. Hier klicken um dich auszutragen.