Gelesen: „Die Vertriebenen: Flucht aus Camp Eden“ von Kevin Emerson

–         
Format: Kindle Edition
–         
Dateigröße: 1298 KB
–         
Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
432 Seiten
–         
Verlag: Heyne Verlag
(12. Oktober 2015)
–         
Sprache: Deutsch
Das Buch kaufen – Kindle
/ ePub 
Das Buch kaufen – Taschenbuch 

Die Menschheit hat nur noch eine Chance …
Owen Parker lebt in einer Welt, die durch die
Klimaerwärmung nahezu unbewohnbar geworden ist: Um den tödlichen Strahlen der
Sonne zu entfliehen, haben die Menschen ihre Städte unter riesige Kuppeln
verlegt. Bei einem Tauchunfall im Feriencamp entdeckt Owen außergewöhnliche
Fähigkeiten an sich. Fähigkeiten, die der Menschheit das Überleben ermöglichen
könnten. Gemeinsam mit seiner attraktiven Tauchlehrerin Lilly sucht er einen Weg,
die Gabe zu begreifen und zu kontrollieren. Doch damit schrecken die beiden
dunkle Kräfte auf, die diese Suche um jeden Preis verhindern wollen.
(Quelle: Heyne fliegt!)
„Die Vertriebenen: Flucht aus Camp Eden“ stammt vom Autor
Kevin Emerson. Bisher war mir der Autor unbekannt und so war ich wirklich sehr
gespannt auf diesen Auftakt der Dystopie-Trilogie.
Owen Parker ist hier einer der Protagonisten. Er lebt in
Yellowstone, einer unterirdischen Stadt. Owen ist einer der wenigen Jugendliche
im Camp. Mir gefiel Owen eigentlich ganz gut, auch wenn er irgendwie kaum aus
sich herausgeht und daher eher unscheinbar auf mich gewirkt hat.
Lilly ist eine Juniorbetreuerin. Gleichzeitig lernt sie
Owen das Tauchen. Auf Jungs, also auch auf Owen wirkt Lilly sehr anziehend, sie
können sich kaum von ihr wenden.
Dann gibt es noch Leech und die anderen Jungs der Hütte,
wo Owen lebt. Leech ist quasi der Anführer, was er in der Hütte sagt ist
Gesetz. Ich mochte Leech nicht unbedingt, seine Art wirkte auf mich rebellisch
und ziemlich aggressiv.
Die anderen Charaktere der Geschichte sind dem Autor ganz
gut gelungen. Man entwickelt recht schnell Sympathien für den ein oder anderen
und verfolgt ihr Leben dann meist sehr interessiert.
Der Schreibstil des Autors ist jugendlich und man kommt
locker durch die Geschichte. Mit der Zeit gerät man als Leser immer tiefer ins
Geschehen und kann diesem auch mühelos folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Owen. Kevin
Emerson hat hier die Ich-Perspektive verwendet. So taucht man als Leser tief in
die Gedanken von Owen ab, kann seine Handlungen nachvollziehen und ist quasi
immer zugegen.
Die Handlung ans sich ist sehr dystopisch. Unsere Welt,
wie wir sie heute kennen, gibt es nicht mehr. Doch es ist nicht nur eine reine
Dystopie, es gibt durchaus auch mystische Elemente mit ins Geschehen ein.
Dadurch das Owen die Geschichte dem Leser erzählt ist man
immer auf seinem Kenntnisstand. Erst nach und nach fügt sich alles wie ein
Puzzle zusammen. So entwickeln sich aber leider auch ein paar Längen im Verlauf
der Geschichte und ich hatte schon auch etwas Mühe am Ball zu bleiben. Doch
wenn erst einmal klar ist was es mit Camp Eden wirklich auf sich hat will man
wissen wie es weitergeht. Die Spannung entwickelt sich hier erst nach und nach.
Plötzlich gibt es auch Action und man ist einfach gefesselt.
Das Ende ist für einen ersten Band ganz okay. Klar es
bleibt so einiges offen, was dann hoffentlich im zweiten Band schon geklärt
wird. Ansonsten aber passt das Ende gut zur Gesamtgeschichte.
Zusammengefasst kann ich sagen ist „Die Vertriebenen:
Flucht aus Camp Eden“ von Kevin Emerson ein ordentlicher Auftakt der dystopischen
Trilogie.
Vorstellbar gestaltete Charaktere, ein leicht lesbarer
Stil des Autors sowie eine Handlung, die ein wenig braucht um in Gang zu
kommen, dann aber richtig spannend und actionreich wird, haben mich hier sehr
gut zu unterhalten gewusst.
Durchaus lesenswert!
Ich danke dem Verlag für das eBook!
Diese Website benutzt Google Analytics. Bitte klicke hier wenn Du nicht möchtest dass Analytics Dein Surfverhalten mitverfolgt. Hier klicken um dich auszutragen.