Gelesen: „Joyride“ von Anna Banks

–         
Taschenbuch: 352 Seiten
–         
Verlag: cbt
(11. Juli 2016)
–         
Sprache: Deutsch
–         
ISBN-10: 3570310558
–         
ISBN-13: 978-3570310557
–         
Vom
Hersteller empfohlenes Alter:

Ab 14 Jahren
–         
Originaltitel: Joyride

Die schüchterne Carly und der Draufgänger Arden –
Gegensätze, die sich eigentlich so gar nicht anziehen. Dennoch verlieben sie
sich Hals über Kopf ineinander – der Beginn einer leidenschaftlichen
Love-Story. Und eines gefährlichen Abenteuers. Denn sowohl Carly als auch Arden
hüten ein brisantes Familiengeheimnis, dessen Enthüllung zu einem atemberaubenden
Wettlauf gegen die Zeit führt …
(Quelle: cbt)
Bisher war mir Anna Banks noch unbekannt, obwohl eines
ihrer anderen Bücher noch seelenruhig auf meinem SuB schlummert. Umso
neugieriger war ich nun auf ihren Jugendroman „Joyride“, der mich ganz
besonders durch das Cover angesprochen hat. Aber auch der Klappentext ist
ansprechend und so begann ich neugierig mit Lesen.
Carly ist 16 Jahre alt und wirkte irgendwie gar nicht so
schüchtern wie es den Anschein hat. Sie hat mexikanisches Blut und wohnt mit
ihrem 4 Jahre älteren Bruder in einer Wohnwagensiedlung. Mir gefiel Carly recht
gut, sie ist recht ruhig und ziemlich vernünftig. Ihr Ziel ist es einen guten
Schulabschluss hinzulegen, dafür tut sie sehr viel. Durch ihren Job im
Supermarkt verdient sie sich etwas dazu, Geld das sie ganz eisern spart.
Besonders Carlys Entwicklung, die sie im Verlauf der Geschichte durchmacht,
gefiel mir sehr gut.
Arden mochte ich von Beginn an. Eigentlich hatte ich mit
einem typischen Bad Boy gerechnet, doch irgendwie passt dieses Klischee so rein
gar nicht auf Arden. Er ist der Sohn des Sheriffs, doch sein Dad bringt Arden
kaum Liebe und Geborgenheit entgegen. Hier tat mir Arden sogar richtig leid.
Die weiteren Charaktere, wie eben Ardens Dad, den ich
nicht wirklich gemocht habe, oder Carlys Bruder oder auch Ardens Onkel Cletus,
der einfach absolute Klasse ist, haben mir wirklich gut gefallen. Sie wurden
von Anna Banks gut und vorstellbar gestaltet.
Der Schreibstil der Autorin ist dem Genre angepasst. Sie
schreibt jugendlich und flüssig, man kommt sehr leicht durch die Seiten des
Buches.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den
Perspektiven von Carly und Arden. So ist man als Leser beiden immer sehr nah,
lernt sie sehr gut kennen und kann ihre Handlungen gut nachvollziehen.
Die Handlung selbst hat mich zugegeben überrascht. Ich
habe eigentlich mit einer reinen Lovestory gerechnet. Diese gibt es auch und
sie macht einen großen Teil der Handlung aus. Clary und Arden müssen so einiges
an Hürden überwinden und man verfolgt als Leser sehr gerne mit wie die beiden
sich geben.
Aber Anna Banks hat auch noch andere Themen ins Geschehen
mit einfließen lassen. So geht es beispielsweise auch um Rassismus bei der
Polizei in Amerika. Leider ist dieses Thema derzeit ja ziemlich aktuell.
Und zum Ende hin gibt es noch eine wirkliche
Überraschung, die ich so überhaupt nicht erwartet hatte.
Das eigentliche Ende hat mir gefallen. Es ist klar etwas
vorhersehbar aber was solls. Der Lesefreude tut es keinen Abbruch.
Kurzum kann ich sagen ist „Joyride“ von Anna Banks ein
Jugendroman, der auch nicht vor schwierigen Themen zurückschreckt.
Gut beschriebene Charaktere, ein jugendlich leichter Stil
der Autorin und eine Handlung, die neben einer Liebesgeschichte auch andere
Dinge anspricht, haben mich wirklich sehr gut unterhalten.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!
Diese Website benutzt Google Analytics. Bitte klicke hier wenn Du nicht möchtest dass Analytics Dein Surfverhalten mitverfolgt. Hier klicken um dich auszutragen.