Gelesen: „Kissing Death: Verliebt in einen Killer“ von Maddie Holmes

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Broschiert: 240 Seiten
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Verlag: RomanceEdition (22. Juli 2016)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3903130060
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ISBN-13: 978-3903130067

Seit der Entführung seiner Schwester vor siebzehn Jahren
will North nur eines: Vergeltung. Er will die Männer des Menschenhändlerrings
bluten sehen, die Jill über die mexikanische Grenze verschleppten. Das Angebot
kommt ihm daher sehr gelegen, von seinen Fähigkeiten als Killer der Special
Forces Gebrauch zu machen und den Mann aufzuspüren und zu töten, der bei Jills
Verschwinden die Hände im Spiel hatte.
Seine Recherchen führen North auf direktem Weg zu Derek
McJohnsons Tochter. Doch statt seine Mission erfolgreich voranzutreiben,
sprühen zwischen Julie und ihm sofort die Funken. Schon bald steht North vor
der schlimmsten Entscheidung seines Lebens – Liebe oder Vergeltung?
(Quelle: Romance Edition)
Maddie Holmes war mir als Autorin bereits sehr gut
bekannt. Daher war ich nun neugierig auf ihren neuen Roman „Kissing Death:
Verliebt in einen Killer“. Angesprochen vom sehr interessant klingenden
Klappentext begann ich zu lesen.
Die geschaffenen Charaktere sind wirklich genial. North
und Julie, sie sind unterschiedlich und haben mir beide wirklich sehr gut
gefallen.
North hat damals, vor 17 Jahren, seine Schwester
verloren. Ein Menschenhändlerring hat sie damals verschleppt. Und jetzt kann er
endlich Rache üben, muss sich aber dann zwischen der Liebe und seiner Rache
entscheiden. Man kann ihn sehr gut verstehen, sein Zwiespalt ist wirklich
authentisch dargestellt.
Julie ist die Tochter des Chefs des Menschenhändlerrings.
Sie weiß zuerst nicht was ihr Vater wirklich macht, daher kann sie es auch erst
nicht glauben als sie es erfährt. War Julie zu Anfang eher unbeschwert,
verändert sie sich im Verlauf der Geschichte doch ziemlich.
Die Nebenfiguren, wie beispielsweise Gabriel, Julies
Ex-Freund, sind Maddie Holmes ebenso gelungen. Sie bringen frischen Wind ins Geschehen
und gehören einfach dazu.
Der Schreistil der Autorin war mir bereits bekannt.
Maddie Holmes schreibt flüssig und leicht lesbar. Mich hat sie von Beginn an
gefesselt und ich habe die 240 Seiten quasi in einem Rutsch gelesen.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den
Perspektiven von Julie und North. Man lernt sie beide so sehr gut kennen und
kann alles nachvollziehen was sie tun.
Die Handlung an sich ist spannend und das Erzähltempo sehr
flott. Es geht hier nicht nur um eine Liebesgeschichte, es ist auch ein
anderes, recht ernstes Thema eingebaut. Bisher hatte ich dieses Thema noch in
keinem Roman, ich empfand es als sehr interessant und wollte wissen wie es sich
weiterentwickelt. Man fiebert mit den beiden Protagonisten mit und ist gespannt
was aus ihnen wird.
Das Ende hat mir persönlich sehr gut gefallen. Ich
empfand es als passend gewählt, es schließt die Geschichte sehr gut ab und
macht sie letztlich rund.
Zusammengefasst kann ich sagen ist „Kissing Death:
Verliebt in einen Killer“ von Maddie Holmes ein Roman, der mich von Beginn an
mitgerissen hat.
Interessante, sehr gut gestaltete Charaktere, ein flüssig
und leicht zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die spannend und
sehr flott gehalten ist, haben mich wunderbar unterhalten und wirklich
begeistert.
Klare Leseempfehlung!
Ich bedanke mich beim Verlag für das zugesandte Rezensionsexemplar!
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