Gelesen: „Albert muss nach Hause: Die irgendwie wahre Geschichte eines Mannes, seiner Frau und ihres Alligators“ von Homer Hickam

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Gebundene
Ausgabe:
528 Seiten
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Verlag: HarperCollins
(7. Juni 2016)
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Sprache:
Deutsch
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ISBN-10:
3959670222
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ISBN-13:
978-3959670227
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Originaltitel: Carrying
Albert Home

Eine Reise ins Ungewisse.
Ein Alligator zum Verlieben.
Ein Buch, das glücklich macht.
„Diese Geschichte ist so unangestrengt und
liebevoll erzählt, dass ein Urlaub, in dem man dieses Buch dabei hat, nicht
schiefgehen kann, egal, was Hotel, Wetter und Strand einem vorenthalten.“
Elke Heidenreich im Literatur Spiegel
„Ich oder der Alligator!“
Keinen Tag länger will Homer Hickam der Ältere sein
Badezimmer mit einem bissigen Reptil namens Albert teilen. Als der
Bergwerksarbeiter seiner Frau ein Ultimatum stellt, muss Elsie lange überlegen.
Schließlich ist ein Leben ohne Alligator doch sinnlos. Wie alles hier in
Coalwood, West Virginia. Die ganze trostlose Stadt liegt unter einer schwarzen
Staubschicht begraben. Und selbst vor ihrer Ehe hat die große Depression keinen
Halt gemacht. Trotzdem fällt Elsie die Entscheidung – unter einer Bedingung:
Sie müssen Albert nach Hause bringen. Zurück nach Florida. In einem alten
Buick. Mit Alligator auf dem Rücksitz …
Mit hinreißendem Humor erzählt der preisgekrönte Autor
Homer Hickam von verpassten Chancen, einer großen Liebe und dem absurd-schönen
Glück, in Gesellschaft eines grinsenden Alligators zu reisen.
(Quelle: HarperCollins)
Bisher kannte ich den Autor Homer Hickam nicht. Als ich
nun seinen Roman „Albert muss nach Hause: Die irgendwie wahre Geschichte eines Mannes, seiner
Frau und ihres Alligators“ in den Händen hielt war ich zuerst einmal fasziniert
vom Titel und dem Cover. Gespannt habe ich also mit Lesen begonnen.
Homer ist ein wirklich toll gestalteter Charakter, Er kümmert sich
liebevoll um seine Frau. Er liebt sie, will, dass es ihr gut geht, das merkt
man in jedem geschriebenen Wort. Dabei aber behandelt seine Frau Elise gar
nicht nett.
Elise mochte ich zu Anfang nicht unbedingt gerne. Irgendwie wollte ich
nicht glauben, dass sie Homer wirklich liebt. Ihre Eigenarten waren so eine
Sache für sich. Allerdings mit der Zeit, mit Fortschreiten der Handlung, aber
lernt man Elise sehr gut kennen und versteht nach und nach warum sie ist, wie
sie ist.
Albert hat mir unheimlich gefallen. Ich habe immer wieder vergessen, dass
er „nur“ ein Alligator ist. Er wirkte so lebendig auf mich, da hat der Autor
wirklich gute Arbeit geleistet. Albert ist der Held der Geschichte, jemand der
anderen zuhört, für sie da ist. Sein Freund ist ein Hahn, der leider keinen
Namen erhalten hat.
Der Schreibstil des Autors ist flüssig und wirklich sehr humorvoll. Man
kann sich als Leser im Geschehen fallen lasse und nicht selten musste ich hier
wirklich laut lachen. Das hatte ich in letzter Zeit sehr selten bei einem Buch.
Die Handlung selbst beginnt erst einmal mit einer Erklärung auf wen man im
Buch so trifft und was man als Leser so alles erwarten kann.
Man verfolgt hier die Geschichte von Homer Hickam, dem Jüngeren, der seine
Geschichte seiner Eltern erzählt. Es dreht sich darum wie seine Eltern Albert
wieder aussetzen wollen. Zwischendrin gibt es immer wieder Einschübe, des
Autors, der dem Leser beschreibt wann er die Geschichte von seinen Eltern
gehört hat. Seine Eltern hatten wirklich einen Alligator, die Fakten stimmen
also mit einer wirklichen Geschichte überein. Allerdings der Autor hat auch ein
wenig hinzugedichtet. Was, das erfährt man als Leser nicht. Hier kann man nur
spekulieren.
Die Reise der Eltern ist interessant und auch abenteuerlich. Auf ihrem Weg
nach Florida treffen sie auf Schriftsteller oder Elise wird beispielsweise zu
einem Cowgirl. Sie erleben viel und als Leser begleitet man sie auf ihrem Weg,
der mal steinig und mal geradlinig verläuft und mir noch lange im Gedächtnis verbleiben
wird.
Zusammengefasst kann ich sagen ist „Albert muss nach Hause: Die irgendwie
wahre Geschichte eines Mannes, seiner Frau und ihres Alligators“ von Homer
Hickam ein außergewöhnlicher Roman, der den Leser auf einen Roadtrip entführt.
Vorstellbar gestaltete Charaktere, ein humorvoller flüssig zu lesender Stil
des Autors und eine Handlung, die interessant gehalten und irgendwie auch
anders ist, haben mich wunderbar unterhalten und begeistert.
Wirklich lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das zugesandte Rezensionsexemplar!
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