Gelesen: „Finian Blue Summers“ von Emma C. Moore

–         
Format:
Kindle Edition
–         
Seitenzahl
der Printausgabe:
278 Seiten
–         
ISBN der
Printausgabe:
978-1537247670
–         
Verlag:
CreateSpace Independent Publishing Platform (25. August 2016)
–         
Sprache:
Deutsch
Das Buch kaufen – Kindle
Das Buch kaufen – Taschenbuch 

Die neunzehnjährige Rayne hat
Wünsche. Ganz normale Wünsche für ein ganz normales Mädchen. Einmal will sie
ihre Haare lila färben, unter dem Sternenhimmel schlafen oder sich ein
Schmetterlings-Tattoo stechen lassen. Heimlich sammelt sie diese Wünsche in
einem Wunschglas. Aber Rayne ist kein gewöhnliches Mädchen, sie ist ein Star.
Mit ihrem Geigenspiel begeistert sie ein Millionenpublikum, doch der Erfolg hat
seinen Preis: Ihr dominanter Vater bestimmt über jedes Detail ihres Lebens. Als
der elterliche Druck für Rayne zu groß wird, flüchtet sie sich in Schweigen und
landet in einer Nobelklinik. Hier absolviert Finian ein Praktikum – und er ist
sofort von dem sprachlosen Mädchen fasziniert. Mit ihm wagt Rayne nicht nur
eine Reise ins sommerliche Tennessee, sondern auch den Aufbruch in ein ganz
neues Leben. Ein Buch über die Liebe, das Schicksal, unmögliche Wünsche und
Blaubeermarmelade.
(Quelle: amazon)
„Finian Blue Summers“ stammt aus
der Feder der Autorin Emma C. Moore. Hinter diesem Pseudonym verbirgt sich eine
mir sehr gut bekannte Autorin. Ich kannte bereits einige ihrer Romane und nun
war ich sehr neugierig auf ihren neuen Roman.
Rayne ist eine Protagonistin,
die ich von der ersten Zeile an unheimlich gerne gemocht habe. Sie ist 19 Jahre
alt und ein sogenanntes Wunderkind, ein Star. Sie spielt Geige, dafür ist sie
bekannt. Doch ich hatte von Anfang an das Gefühl wirklich glücklich ist Rayne
mit ihrem durchorganisierten Leben nicht. Sie hat nie eine richtige Schule
besucht, hat nie richtig Spaß mit Freundinnen gehabt, sondern lebt nur um ihr
Publikum zu begeistern. Ihre Wünsche hat Rayne alle in ein Wunschglas gesteckt,
dieses ist voll mit kleinen Zetteln. Irgendwann, da ist Rayne sich sicher,
werden diese auch alle in Erfüllung gehen. Im Verlauf der Handlung verändert
sich Rayne. Ist sie zu Anfang eher in sich gekehrt und eher ruhig, so wird sie
mit der Zeit richtig lebendig. Sie beginnt zu leben, so wie sie es will und
nicht wie es ihre Eltern möchten.
Finian mochte ich ebenfalls von
Beginn an. Er ist so unheimlich liebenswert und charmant, man verfällt ihm
regelrecht. In der Klinik, in der Rayne wieder zum Sprechen gebracht werden
soll, macht er gerade ein Praktikum. Er nimmt sich ihr an, ist auf Anhieb
fasziniert von ihr, mehr als er eigentlich sollte und selbst will. Auch Finian
entwickelt sich im Verlauf der Handlung ganz wunderbar.
Neben den beiden Protagonisten
gibt es noch andere Charaktere im Roman. So zum Beispiel Raynes Eltern, von
denen ich am Ende nur die Mutter anfing zu mögen, oder auch die Bewohner von
Oak Hill, die alle total liebenswert sind. Sie alle sind vorstellbar und vor
allen authentisch beschrieben.
Der Schreibstil der Autorin ist
einfach klasse. Emma C. Moore hat mich von der ersten Seite an gehabt, ich war
gefangen und bin förmlich durch die Geschichte geflogen, habe alles um mich
herum vergessen. Die Autorin schreibt flüssig und so locker leicht, ich hätte
ehrlich immer weiterlesen können.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd
aus den Sichtweisen von Rayne und Finian. Für beide hat die Autorin die
Ich-Perspektive verwendet, die in meinen Augen ganz wunderbar passt. Ich konnte
mich so in beide super hineinversetzen und habe sie so noch viel mehr kennen
und lieben gelernt.
Die Handlung schaut zunächst
nach einer normalen Liebesgeschichte aus. Doch mit Rayne und Finian ist
eigentlich gar nichts normal. Er ist es der hier die Initiative ergreift, doch Rayne
kann sich seinem Charme nicht entziehen. Dann entwickelt sich ein Roadtrip, die
beiden brennen durch. Finian zeigt Rayne das wahre Leben, die beiden kommen
sich näher und alles könnte so schön sein. Ist es aber nicht, denn Emma C. Moore
bringt eine Wendung ein, die mich ehrlich sprachlos gemacht hat. Und kaum hatte
ich mich damit abgefunden, befand mich wieder auf dem aufsteigenden Ast, kam
die nächste Wendung und ab da hab ich echt Rotz und Wasser geheult. Mein
Leserherz ist in tausend kleine Teile zerbrochen. Ich habe mit allem gerechnet
aber ganz sicher nicht damit!
Das Ende ist quasi eine Art Neunanfang,
es ist Hoffnung. Es hat mich dann doch zufrieden gestimmt, denn ich empfand es
als passend und gut so wie es ist.
Kurz gesagt ist „Finian Blue
Summers“ von Emma C. Moore ein Roman, in dem nichts ist wie es letztlich
scheint.
Authentisch gestaltete Charaktere,
ein mitreißender locker leicht zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung,
die realistisch und glaubhaft ist und in der mitfiebern konnte, haben mich
begeistert und auf ganzer Linie überzeugt.
Unbedingt lesen!
Ich danke der Autorin für das Vorab – eBook!

2 Kommentare

  1. Vielen Dank für diese schöne REZENSION! <3
    Damit hast du uns einen schönen Einblick gewährt <3

  2. Eine tolle Rezi! Ich freu mich schon total aufs Lesen ♡♡♡
    Liebe Grüße,
    Yvonne

    yvoli(at)gmx.net

Kommentare sind geschlossen.

Diese Website benutzt Google Analytics. Bitte klicke hier wenn Du nicht möchtest dass Analytics Dein Surfverhalten mitverfolgt. Hier klicken um dich auszutragen.