Gelesen: „Für dich soll’s tausend Tode regnen“ von Anna Pfeffer

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 750 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
321 Seiten
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ISBN-Quelle
für Seitenzahl:
3570171558
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Verlag: cbj
(12. September 2016)
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Sprache: Deutsch
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Wer Emi auf die Nerven geht, dem verpasst sie in Gedanken
eine Todesart. Und seit dem Umzug weiß sie nicht, wer mehr nervt: die Neue
ihres Vaters, die sich ernsthaft in der Mutterrolle sieht, ihr Strahlemann von
Bruder, der das auch noch gut findet (stirbt bestimmt mal, weil er auf seiner
Schleimspur ausrutscht), oder Erik, Alphatier an ihrer neuen Schule, der einen
auf cool macht und sie ständig provoziert (stirbt garantiert an einem Hirntumor
wegen übermäßigen Handykonsums). Als sie sich in Chemie mit Alpha-Erik anlegt,
kracht es wortwörtlich zwischen den beiden. Die Strafe dafür sind acht Samstage
Graffiti schrubben. Mit Erik! Kann das Leben noch beschissener sein? Um aus der
Nummer rauszukommen, schlägt Emi einen Wettstreit vor. Doch Erik ist nicht
kleinzukriegen. Emi wünscht ihm tausend Tode an den Hals, bis sie merkt, dass
es gar nicht so nervig ist, Zeit mit Erik zu verbringen …
(Quelle: cbj)
Hinter Anne Pfeffer verbergen sich zwei sympathische
Autorinnen, die mir bereits unter einem anderen Namen bekannt sind. Nun also
ist „Für dich soll’s tausend Tode regnen“ erschienen und ich war ungeheuer
neugierig auf die Geschichte, die mich hier erwarten würde.
Emi als Protagonistin ist war mir sehr sympathisch. Nach
außen aber gibt sich Emi störrisch und genervt. Sie kann sich weder mit ihrem
Umzug, noch mit den Schülern ihrer neuen Schule oder mit ihrem Bruder
anfreunden. Alles nervt sie und das lässt sie ihr Gegenüber auch spüren. Ich
mochte Emi total gerne, ihre Art wie sie sich gibt konnte mich unheimlich
begeistern. Im Verlauf merkt man als Leser auch das Emi gar nicht so störrisch
ist wie sie sich gibt, eigentlich ist sie ein richtig nettes junges Mädchen.
Erik ist einer der Schüler der neuen Schule. Und auch er
lernt Emi auf ihre ganz spezielle Art kennen. Doch es schreckt ihn nicht ab,
eher das Gegenteil ist der Fall. Und genau das merkt Emi auch mit der Zeit.
Auch Erik mochte ich total gerne, er hat so eine liebenswerte und ja auch
charmante Art an sich.
Die Nebenfiguren der Geschichte sind Anne Pfeffer ebenso
sehr gut gelungen. Jeder von ihnen hat seine ganz eigene Art an sich, man kann
sie sich alle sehr gut vorstellen und jeder hat seinen festen Platz im
Geschehen.
Der Schreibstil der Autorinnen ist flüssig und herrlich
leicht und locker gehalten. Ich bin förmlich durch die Geschichte geflogen und
habe das Buch innerhalb kürzester Zeit fertig gelesen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Emi. Anne
Pfeffer haben hierfür die Ich-Perspektive verwendet. Diese passt hier total,
man ist Emi so sehr nahe und kann ihre Handlungen sehr gut verfolgen.
Die Handlung selbst hat mir unheimlich gut gefallen. Emis
Weg zu verfolgen macht hier viel Freude. Immer wieder gab es Passagen, die mich
zum Lachen gebracht haben. Und die Idee mit den Challenges hat mir auch sehr
gut gefallen.
Es ist ein Buch, das perfekt auf die Zielgruppe
zugeschnitten ist. Doch auch als Erwachsene ist ein Lesegenuss und man erinnert
sich des Öfteren an seine eigene Jugend und wie man vielleicht selbst so war in
Emis Alter.
Das Ende ist mehr als passend gehalten. Es schließt das
Buch wunderbar ab, macht es rund und hat mich letztlich glücklich
zurückgelassen.
Abschließend gesagt ist „Für dich soll’s tausend Tode
regnen“ von Anne Pfeffer ist ein herrlicher Jugendroman, der mir sehr viel
Freude gemacht hat.
Authentische Charaktere, ein flüssig lesbarer lockerer
Stil der Autorinnen sowie eine Handlung, die humorvoll ist und perfekt zur
Zielgruppe passt, haben mich begeistert und wunderbar unterhalten.
Absolut zu empfehlen!
Ich danke dem Verlag für das bereitgestellte eBook!
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