Gelesen: „Angelfall – Nacht ohne Morgen“ von Susan Ee

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Taschenbuch: 400 Seiten
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Verlag: Heyne Verlag (8.
August 2016)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3453315200
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ISBN-13: 978-3453315204
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Originaltitel: Angelfall

Die Engel sind auf die Erde gekommen, doch sie haben
nicht Frieden und Freude, sondern Elend und Zerstörung mit sich gebracht:
Weltweit liegen die Städte in Trümmern, und die Menschen trauen sich vor Angst
kaum noch auf die Straße. Als eine Gruppe Engel die kleine Schwester der
toughen und furchtlosen Penryn entführt, haben sie sich jedoch mit der Falschen
angelegt. Penryn zieht los zum Hauptquartier der Engel, um ihre Schwester zu
befreien. Aber dafür braucht sie Hilfe – und die kommt ausgerechnet von Raffe,
einem flügellosen Engel …
(Quelle: Heyne Verlag)
„Angelfall – Nacht
ohne Morgen“ stammt aus der Feder der Autorin Susan Ee. Für mich war dieser
Auftakt einer dystopischen Reihe der erste Roman der Autorin. Angesprochen vom
interessant klingenden Klappentext war ich gespannt auf die die Geschichte.
Penryn ist eine starke Protagonistin. Sie ist 17 Jahre
alt und fühlt sich für ihre kranke Mutter und ihre im Rollstuhl sitzende
Schwester Paige verantwortlich. Penryn hat einen sehr ausgeprägten
Überlebensinstinkt und ist extrem willensstark. Außerdem kann sie sich sehr gut
zur Wehr setzen. Doch ganz tief im Inneren wünscht sich Penryn manchmal sie
könnte einfach nur ein ganz normaler Teenager in einer ganz normalen Zeit sein.
Raffe ist ein Engel. Auf der einen Seite hegt er eine
starke Abneigung gegen die Menschen aber auch gegen seine eigene Rasse hat er
etwas. Bei einem Kampf mit Artgenossen wird er verletzt und nur durch Penryns
Hilfe kann er entkommen. Raffe hält sich was seine Gefühle angeht sehr bedeckt.
Trotzdem er hat etwas an sich was ihn sehr interessant macht.
Zwischen ihm und Penryn entwickelt sich etwas das schwer
zu beschreiben ist. Es ist schwierig aber gerade deswegen auch besonders.
Nicht nur diese beiden Charaktere sind wirklich gelungen
auch die Nebencharaktere, wie beispielsweise Paige, Penryns Mutter oder auch
Uriel, sind alle samt wirklich toll ausgearbeitet. Jeder ist auf seine Art einzigartig
und hat seine ganz eigene Stellung.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und recht
einfach. Das Buch lässt sich zügig lesen.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Penryn. Diese Sichtweise passt hier sehr gut und man
ist so als Leser immer direkt dabei.
Die Handlung selber beginnt quasi direkt zu Beginn des
Buches. Man ist ohne Umschweife mittendrin und es ist spannend. Dann aber lässt
diese Spannung leider ziemlich nach und es plätschert irgendwie nur so dahin.
Es gibt zwar des Öfteren so kleine Momente wo ich ziemlich geschockt war aber
so wirklich packend war dieser Mittelteil nicht. Zum Ende hin wird’s aber
wieder spannend. Allerdings auch ziemlich brutal.
Die geschaffene Welt der Autorin gefiel mir wirklich gut.
Sie ist düster und ziemlich bedrückend.
Das Finale des Buches hat mich überrascht. Es kommen
Entdeckungen ans Licht, die Fragen aufwerfen, die jedoch unbeantwortet bleiben.
Sie machen neugierig darauf wie es wohl weitergehen könnte.
Alles in Allem ist  „Angelfall – Nacht ohne Morgen“ von Susan Ee ein
starker Auftakt der dystopischen Reihe, der mich aber nicht komplett überzeugen konnt.
Die sehr gut gestalteten Charaktere , der füssige Stil der Autorin sowie die Idee hinter der Handlung konnten
mich überzeugen. Allerdings empfand ich den Mittelteil als ziemlich zäh und an
manchen Stellen ist die Handlung doch recht brutal. Dennoch macht dieser Auftakt neugierig auf mehr.
Durchaus lesenswert!
Ich bedanke mich beim Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

Ein Kommentar

  1. Hallo Manja,

    lange lag das Buch auf meiner Wunschliste – bis es dann mit neuem Cover beim Bloggerportal erschien. Da musste ich einfach zugreifen. Die Thematik finde ich sehr interessant und hoffe auf eine überzeugende Umsetzung.

    LG Steffi

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