Gelesen: „Es scheint die Sonne“ von Christine Eder

–         
Format: Kindle Edition
–         
Dateigröße: 2941 KB
–         
Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
385 Seiten
–         
Sprache: Deutsch
Das Buch kaufen – Kindle 
Das Buch kaufen – Taschenbuch 
Die Autorin bei Facebook


Lavinia kehrt in die Wohnung ihrer Mutter zurück, die sie
vor einem halben Jahr verlassen hatte, als diese plötzlich an einem Herzinfarkt
verstarb. Während ihrer Trauer hat sie bei ihrem besten Freund und seiner
Mutter gelebt. Die Sehnsucht nach ihrer Mutter lässt jedoch nicht nach, und
eines Tages sieht Lavinia sie des Nachts in der alten Wohnung. Und nicht nur
das: Seit ihrer Rückkehr sieht sie in ihren Träumen auch einen Mann. Sie träumt
fast jede Nacht von ihm und beginnt sich in ihn zu verlieben. Ihre Träume
kehren sich nach außen. Realität und Traum scheinen zu verschwimmen. Denn das,
was sie mit dem Mann in ihren Träumen sieht und erlebt, ist ihre eigene
Zukunft.
(Quelle: amazon)
Mit „Es scheint die Sonne“ hat Christine Eder ihren ersten Roman
veröffentlicht. Mich hat hier besonders der Klappentext angesprochen und so war
ich neugierig auf die Geschichte, die mich erwarten würde.
Die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen. Sie alle wirkten authentisch
und vor allem auch glaubhaft auf mich.
Lavinia mochte ich von Beginn an sehr gerne. Einerseits scheint sie recht
normal zu sein, wie Teenager es eben in ihrem Alter sind. Irgendwie aber ist
Lavinia auch geheimnisvoll. Immer wieder hat sie diese Träume, mit denen sie zunächst
eher nichts anfangen kann. Sie kämpft noch immer mit dem Tod ihrer Mutter,
steckt dabei mitten im Erwachsenwerden und die Hormone spielen ihr auch noch
mit.
Es gibt noch viele andere Charaktere im Buch. Da ist beispielsweise Eric,
Lavinias bester Freund, der mir ganz toll gefallen hat. Jeder von ihnen ist
vorstellbar beschrieben und man kann die Handlungen gut nachvollziehen.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und wirklich angenehm zu lesen. Zu
Beginn war ich ein wenig verwirrt, denn ich konnte nicht wirklich zwischen
Traum und Wirklichkeit unterscheiden. Das hat sich aber gegeben und ich konnte
wunderbar folgen.
Die Kapitel wechseln sich hier immer mit Traum und Wirklichkeit ab. Ich
fand dies gut gelungen, vor allem auch weil es zum Verständnis beiträgt.
Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Lavinia. Diese Perspektive
gefiel mir sehr gut, da ich sie so noch besser einzuschätzen lernte.
Die Handlung hat mich, wie erwähnt, zu Anfang ein wenig verwirrt. Ich
wusste auch Lavinias Träume nicht so richtig einzuschätzen. Dann aber kam ich
im Geschehen voran und war einfach total fasziniert von der Idee.
Christine Eder hat es geschafft mich in den Bann ihrer
Geschichte zu ziehen. Es geht zum einen sehr gefühlvoll und emotional zu aber
auch Spannung kommt auf. Daher wollte ich auch immer wissen wie sich das
Geschehen weiterentwickelt. Freund und Leid, Freundschaft und Liebe, es ist
einfach alles vorhanden.
Das Ende des Romans hat mir sehr zugesagt. Ich persönlich
empfand es als sehr passend, es macht das Geschehen einfach rund und schließt
es wunderbar ab. So muss das sein, ich war wirklich zufrieden.
Alles in Allem ist „Es scheint die Sonne“ von Christine
Eder ist ein bemerkenswertes Debüt der Autorin, mit dem mich die Autorin in
ihren Bann ziehen konnte.
Authentisch gestaltete Charaktere, ein flüssiger
Schreibstil der Autorin sowie eine Handlung, die emotional und gefühlvoll
gehalten ist aber auch Spannung zu bieten hat und in der man sich fragt was ist
real und was Traum, haben mich überzeugt und wunderbar unterhalten.
Wirklich empfehlenswert!
Ich bedanke mich bei der Autorin für ihr eBook!
Diese Website benutzt Google Analytics. Bitte klicke hier wenn Du nicht möchtest dass Analytics Dein Surfverhalten mitverfolgt. Hier klicken um dich auszutragen.