Gelesen: „Road to Forgiveness (Herzenswege 2)“ von Martina Riemer

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 2246 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 303 Seiten
Verlag: Impress (1. September 2016)
Sprache: Deutsch

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**Vom Wunsch zu vergessen und der Hoffnung zu lieben…**
Ava hat zu viel verloren, um noch ihren Träumen hinterherzujagen. Nicht einmal der Klang ihrer Violine kann sie von dem Schmerz ihrer Vergangenheit befreien. Bis sie an der Uni auf Nathan trifft. Ein BWL-Student, der ebenso viel Leid in seinem Blick trägt wie sie selbst und der ihr erst so fern und dann so nah erscheint. Als sie sich begegnen, weiß keiner vom Leben des anderen, sie sehen nur, wer sie heute sind, und werden unweigerlich voneinander angezogen. Aber auch die größte Liebe wird irgendwann vom Schatten der Vergangenheit eingeholt…
(Quelle: Impress)

„Road to Forgiveness“ stammt von der Autorin Martina Riemer. Es ist der zweite Teil der „Herzenswege“ und nachdem ich „Road to Hallelujah“ bereits gemocht habe war ich nun gespannt auf diese Geschichte.

Ava ist hier die Protagonistin. Ihr Leben wurde an einem Abend komplett aus den Angeln gerissen. Sie ist nun einsam, voll von Selbstzweifel und Schuldgefühlen. Immer nur versucht sie der Gesellschaft gerecht zu werden. Wenn Ava in Situationen gerät die ihr unerträglich sind, verletzt sie sich sogar selbst. Ich mochte Ava auf Anhieb. Sie ist definitiv nicht perfekt aber sie ist mutig und stark. Ava zerfließt nicht in Selbstmitleid, sie versucht sich ein Leben fern der Heimat aufzubauen. Ava entwickelt sich im Verlauf der Geschichte merklich, sie wird immer facettenreicher und liebenswerter.
Nathan ist der männliche Gegenpart. Er musste bereits früh viel Verantwortung übernehmen, musste Verluste verkraften und schreckliche Erlebnisse verarbeiten. Doch Nathan hat das Herz genau an der richtigen Stelle, ich mochte ihn mit seiner Art total gerne. Nach außen hin wirkt Nathan immer teilnahmslos, er verbirgt seine Gefühle hinter einer Fassade und möchte niemanden zur Last fallen.
Diese beiden Charaktere treffen hier aufeinander. Beide sind tiefgründig beschrieben, ich konnte sie mir vorstellen, mich in sie hineinversetzen, mit ihnen mitfühlen. Beide haben mich tief berührt, ihre Schicksale wirkten authentisch und glaubhaft.

Neben den beiden Protagonisten gibt es hier auch ein Wiedersehen mit den Charakteren aus Band 1, Sarah und Johnny. Es war schön zu sehen wie es beiden ergangen ist und wie sie sich ins Geschehen einfügen. Aber auch die anderen vorkommenden Charaktere sind Martina Riemer gelungen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht zu lesen. Ich war direkt wieder drin, Martina Riemer hat es geschafft mich wieder gefangen zu nehmen. Die Gefühle und Emotionen waren für mich greifbar und nicht selten musste ich auch heftig schlucken.
Die Kapitel sind hier immer mit Musiktiteln überschrieben, die mir sehr gut gefallen haben. Sie passen einfach total zum jeweiligen Abschnitt.
Die Handlung ist top. Es ist ein Auf und Ab, eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Die Liebesgeschichte ist emotional und einfühlsam beschrieben. Wenn man Band 1 nicht kennt ist es hier gar nicht so schlimm. Es gibt keinerlei Verständnisprobleme, macht aber mehr Freude wenn man Band 1 kennt.
Eigentlich ist die Grundstimmung hier eher düster und traurig, doch je weiter man vorankommt desto positiver wurde alles. Es gibt Lichtblicke, Veränderungen, die Hoffnung machen. Es gibt aber auch amüsante Passagen, die das Geschehen ein wenig auflockern. Hier hat Martina Riemer eine gute Mischung geschaffen.

Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Es ist passen zur Gesamtgeschichte, schließt diese wunderbar ab und macht sie rund. Ich blieb zufriedengestellt und sichtlich berührt zurück.

Insgesamt gesagt ist „Road to Forgiveness“ von Martina Riemer ein Roman, der mich emotional sehr bewegt hat.
Glaubhaft gestaltete Charaktere, ein leicht und angenehm zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die mich berührt hat und in der es eine richtig schöne Liebesgeschichte gibt, die aber auch immer wieder ein Auf und Ab darstellt, haben mich begeistert und wunderbar unterhalten.
Absolut zu empfehlen!

 

Rezension Teil 1
Road to Hallelujah

 

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