Gelesen: „Drachenreiter – Die Feder eines Greifs“ von Cornelia Funke

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Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
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Verlag: Dressler (26.
September 2016)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3791500112
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ISBN-13: 978-3791500119
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Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 – 12 Jahre

Der Drachenreiter kehrt zurück: Fortsetzung von Cornelia
Funkes erfolgreichstem Kinderroman! Zwei Jahre nach ihrem Sieg über Nesselbrand
erwartet Ben, Barnabas und Fliegenbein ein neues Abenteuer: Der Nachwuchs des
letzten Pegasus ist bedroht! Nur die Sonnenfeder eines Greifs kann ihre Art
noch retten. Gemeinsam mit einer fliegenden Ratte, einem Fjordtroll und einer
nervösen Papageiin reisen die Gefährten nach Indonesien. Auf der Suche nach dem
gefährlichsten aller Fabelwesen merken sie schnell: sie brauchen die Hilfe
eines Drachens und seines Kobolds.
„Die Feder eines Greifs“ ist Lesegenuss vom Feinsten: spannend,
magisch und atmosphärisch. Ein großer, fantastischer Roman der international
gefeierten, preisgekrönten Autorin Cornelia Funke.
(Quelle: Dressler)
Vor nicht allzu langer Zeit habe ich den ersten Teil „Drachenreiter“
von Cornelia Funke gelesen und war wirklich begeistert von der Geschichte. Nun
also ist es endlich soweit, der zweite Teil „Drachenreiter – Die Feder eines
Greifs“ ist erhältlich und bereits das rundum gelungene Cover sowie der
Klappentext versprechen hier sehr viel. Umso neugieriger war ich auf das
Abenteuer das mich hier erwarten würde.
Ben ist hier klar der Protagonist in der Geschichte. Er
ist mittlerweile älter geworden, immerhin sind seit den Geschehnissen in „Drachenreiter“
2 Jahre vergangen. Und dennoch ist Ben einfach liebenswert und ich hatte ihn
von Beginn an wieder ins Herz geschlossen.
Auch der Drache Lung und Schwefelfell sind hier wieder
mit von der Partie. Und es gibt noch viele andere Charaktere, Wesen und Tiere
zu entdecken. So beispielsweise Lola Grauschwanz. Sie schafft hier
Wortkreationen, die schlichtweg herrlich zu lesen sind. Für sie gewiss nicht unbedingt
einfach auszusprechen, hat man als Leser seine Freude beim Lesen. Cornelia
Funke hat hier wieder ganze Arbeit geleistet.
Der Schreibstil der Autorin ist altersgerecht, flüssig
und detailliert zu lesen. Es ist alles sehr fantasievoll und bildhaft, ich habe
mir alles vorstellen können und so war ich regelrecht mittendrin statt nur
dabei. Unterstützt und begleitet wird das Geschriebene hier von zahlreichen,
unglaublich tollen Illustrationen, die über den gesamten Roman verteilt sind.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen
Sichtweisen. Ab und an wechselt die Perspektive etwas plötzlich, daran gewöhnt
man sich aber doch schnell. Somit kommt man sehr flüssig und flott durch die
Seiten.
Die Handlung ist erneut spannend gehalten. Der Einstieg gelingt
leicht und ohne Probleme. Es gibt hier durchaus ein paar kleiner Rückblicke auf
Nesselbrand und alles was in Band 1 geschehen ist. Jedoch nicht zu viel, die
Dosis ist genau richtig.
 Im Vergleich zum
ersten Band geht es hier schon moderner zu. Es gibt technische Gegebenheiten,
die damals noch nicht bekannt waren. Die von Cornelia Funke hat hier eine
fantastische Welt geschaffen. Es gibt unzählige Fabelwesen und Tiere, die dem
Leser hier begegnen. Ich war komplett gefangen in dieser Welt, konnte den
Alltag kurzzeitig vollkommen vergessen.
Das Ende dieses zweiten Bandes ist rundum gelungen. Es
passt und macht alles rund. Cornelia Funke lässt sich hier zudem eine Option
für eine eventuelle Fortsetzung, die ich dann auf jeden Fall auch wieder lesen
werde.
Zusammengefasst gesagt ist „Drachenreiter – Die Feder
eines Greifs“ von Cornelia Funke eine Fortsetzung, die dem ersten Band in
nichts nachsteht.
Vorstellbar und liebenswert gestaltete Charaktere, ein
flüssiger altersgerechter Stil, der sich leicht und sehr angenehm lesen lässt,
und eine Handlung die fantastisch und spannend gehalten ist und die in einer
bildhaft beschriebenen Welt spielt, haben mich rundum begeistert und machen
einfach unheimlich viel Freude.
Unbedingt lesen!
Ich bedanke mich beim Verlag für die Druckfahne vorab!

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