Gelesen: „Irgendwo im Glück“ von Anna McPartlin

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Taschenbuch: 464 Seiten
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Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag (26. August 2016)
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Sprache: Deutsch
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ISBN-10: 3499272237
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ISBN-13: 978-3499272233
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Originaltitel: Somewhere Inside of Happy

Von der Autorin des Bestsellers «Die letzten Tage von
Rabbit Hayes»: Ein neuer Roman voller Humor, Liebe, Traurigkeit und Hoffnung.
Dublin, 1995: Maisie Bean ist eine Frau, die sich nicht unterkriegen lässt. Ihr
erstes Date vor siebzehn Jahren endete so schlimm, dass es ihr für den Rest des
Lebens den Appetit auf Pommes verdarb. Die Ehe, die folgte, war die Hölle für
Maisie, doch sie gab ihr zwei wundervolle Kinder: den sensiblen, humorvollen
Jeremy und die starrsinnige, schlaue Valerie. Mit Hilfe der beiden schafft es
Maisie sogar, ihre demente Mutter zu Hause zu pflegen. Alle packen mit an.
Als Maisie denkt, ihr Leben läuft endlich rund, geschieht das Unfassbare:
Jeremy verschwindet eines Tages spurlos. Sie steht einem neuen Kampf gegenüber,
dem Kampf ihres Lebens – für die Wahrheit über Jeremy, gegen Vorurteile und
Ablehnung. Doch Aufgeben kommt für Maisie niemals in Frage.
(Quelle: Rowohlt Taschenbuch Verlag)
Anna McPartlin ist eine Bestsellerautorin. Auch ich habe
vor diesem Roman bereits eines ihrer Werke lesen dürfen und war begeistert.
Daher waren meine Erwartungen an „Irgendwo im Glück“ zugegeben auch sehr hoch
und ich begann neugierig und gespannt mit Lesen.
Maisie ist eine wirklich starke Frau. Sie musste bereits einiges
und genau diese Erlebnisse haben sie hart gemacht. Auf ihre Kinder lässt Maisie
nichts kommen, für sie will sie immer nur das Beste. Ich mochte Maisies Art,
sie ist eine Löwin.
Maisies Sohn Jeremy ist quasi der Mann im Haus. Seit der
Trennung seiner Eltern hat er viel Verantwortung übernommen. Er ist sehr
erwachsen für sein Alter, wirkte auf mich sehr zuverlässig. Um seine
Großmutter, die an Demenz leidet kümmert er sich liebevoll. Darüber aber
vergisst Jeremy immer wieder, dass er eigentlich noch ein Kind ist.
Auch die anderen Familienmitglieder sind toll gezeichnet.
Sie alle wirkten auf mich glaubhaft und authentisch, ich habe sie alle samt ins
Herz geschlossen.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig lesbar. Da ich
Anna McPartlins Stil bereits kannte hatte ich keinerlei Probleme ins Geschehen
zu finden. Ich bin schon fast durchs Buch gerast, wollte nicht aufhören mit
Lesen. Für mich war alles verständlich und nachvollziehbar, die Emotionen waren
für mich greifbar.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen
Perspektiven. So wird es komplex, ich habe aber immer den Überblick gehabt was
gerade passiert.
Die Handlung an sich greift schwierige Themen auf. Anna
McPartlin widmet sich der Demenz, es spielen aber auch Trauer und Gewalt eine
wichtige Rolle. Diese Dinge bindet sie wirklich gut ins Geschehen ein.
Die Entwicklung in der Geschichte empfand ich als
spannend und interessant gehalten. Maisies Geschichte und dann das Verschwinden
von Jeremy, ich wollte wissen wie es ausgeht, was weiter passiert. Dabei hatte
ich schon auch eine gewisse Ahnung was passieren könnte, doch das hat mich
nicht gestört, ich war gespannt darauf wie Anna McPartlin es letztlich umsetzt.
Das Ende hat mir persönlich sehr gut gefallen. Ich
empfand es als wirklich passend gehalten, es schließt den Roman ab und macht
ihn rund. Ich war bis zum Ende gefesselt und war letztlich zufriedengestellt.
Abschließend gesagt ist „Irgendwo im Glück“ von Anna
McPartlin ein Roman, der mich von Beginn an fesseln konnte.
Authentische Charaktere, die ich mir alle samt vorstellen
konnte, ein flüssig lesbarer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich
spannend empfand und in der die Autorin wichtige Themen aufgreift, haben mich
begeistert und auf ganzer Linie überzeugt.
Unbedingt lesen!
Ich bedanke mich herzlich beim Rowohlt Verlag und Blogg dein Buch für das bereitgestellte Rezensionsexemplar!

Ein Kommentar

  1. Ich mag die Bücher von der Autorin sehr gerne und das steht auch noch auf meiner Wunschliste. Vielen Dank für die Rezension!
    Lg Sonja

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