Gelesen: „Die Luna-Chroniken, Band 1: Wie Monde so silbern“ von Marissa Meyer

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Format: Kindle Edition
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Dateigröße: 3348 KB
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Seitenzahl
der Print-Ausgabe:
384 Seiten
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Verlag: Carlsen
(20. Dezember 2013)
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Sprache: Deutsch
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Das Buch beim Verlag

Cinder lebt mit ihren Stiefschwestern bei ihrer
schrecklichen Stiefmutter und versucht verzweifelt, sich nicht unterkriegen zu
lassen. Doch als eines Tages niemand anderes als Prinz Kai in ihrer Werkstatt
auftaucht, steht Cinders Welt Kopf: Warum braucht der Prinz ihre Hilfe? Und was
hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich? Die Ereignisse
überschlagen sich, bis sie auf dem großen Schlossball ihren Höhepunkt finden.
Cinder schmuggelt sich dort ein und verliert mehr als nur ihren Schuh …
(Quelle: Carlsen)
Von den „Luna-Chroniken“ von Marissa Meyer hatte ich bereits so einiges
gehört. Nun also kam ich dazu den ersten Band „Wie Monde so silbern“ endlich
auch selbst zu lesen. Der Klappentext verspricht ja bereits eine Menge und so
war ich sehr neugierig auf den Inhalt der Geschichte.
Die Charaktere hatten es mir hier sehr angetan. Beide sind sehr gut
gestaltet und ich konnte sie mir wirklich vorstellen.
Cinder war mir von Beginn an sehr sympathisch. Sie ist facettenreich und
tiefgründig gestaltet. Besonders gut gefiel mir ihr Herz ist genau am richtigen
Fleck und sie wirkte ebenso stark und wild entschlossen. Cinders Leben ist
ziemlich trist gestaltet, arbeitet sie doch als Mechanikerin in einer kleinen
Werkstatt und versorgt so ihre Familie.
Kai ist ein Prinz, der mir ebenfalls wirklich gut gefallen hat. Er muss
bereits in jungen Jahren sehr viel Verantwortung übernehmen, doch in meinen
Augen macht er das wirklich gut. Kai ist menschlich gestaltet, er sieht die
Menschen und ihre Probleme. Und er ist sehr charmant und liebenswert und versucht
ein ganz normaler junger Mann zu sein.
Auch die anderen Charaktere sind wunderbar gestaltet. So sind Cinders
Schwestern beispielsweise gar nicht so böse, wie man es vielleicht denken
könnte. Eher das Gegenteil ist der Fall, die jüngere von ihnen ist richtig
liebenswert. Nur die Stiefmutter war nicht ganz so mein Fall.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und locker leicht zu lesen. Ich bin
förmlich durch die Seiten der Geschichte geflogen, war komplett im Geschehen
gefangen.
Die Handlung selbst ist toll. Es ist ja der Auftakt einer Reihe und
gleichzeitig auch eine richtig tolle Märchenadaption. Es geht hier aber nicht
nur märchenhaft zu, auch Science-Fiction-Elemente sind enthalten. Diese
Mischung liest sich wirklich interessant und auch spannend. Ich gebe zu ich musste
mich zu Beginn erst wirklich darauf einlassen, doch einmal drin wollte ich
nicht wieder weg. Die geschaffene Welt ist wirklich vorstellbar und sehr
gelungen.
Je weiter man hier vorankommt desto überraschender entwickelt es sich.
Immer wieder hat Marissa Meyer Wendungen eingebaut, die ich so nicht
vorhergesehen habe. Das schürt zusätzliche Neugier.
Das Ende ist sehr gemein. Es ist sehr offen gehalten, man will wissen wie
es weitergeht. Ich werde auch gar nicht so lange warten bis ich Teil 2 lesen
werde.
Letztlich gesagt ist „Wie Monde so silbern“ von Marissa Meyer ein
erstklassiger Auftakt der „Luna-Chroniken“ mit einer wundervoll gestalteten
Welt.
Sehr gute vorstellbar gestaltete Charaktere, ein locker leicht zu lesender
Stil der Autorin und eine Handlung, in die ich mich erst kurzzeitig einlesen
musste, die mich aber dann mit ihrer interessanten und spannenden Handlung
mitgerissen hat, haben mich wunderbar unterhalten und machen Lust auf mehr.
Klar zu empfehlen!
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